Weniger Lebensversicherungen in Deutschland

August 14, 2009

Im letzten Jahr kam es in Deutschland zur Kündigung von Lebensversicherungen im Wert von knapp 14 Milliarden Euro gekündigt. Diesen Wert ermittelte eine Studie des Gesamtverbands der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) zur „Geschäftsentwicklung 2008“. Das Stornovolumen hat damit ein neues Rekordniveau erlangt. 2007 lag es mit 12,1 Milliarden Euro noch 17 Prozent niedriger. Gemäß Einschätzungen des Frankfurter Versicherungshändlers „Policen Direkt” können diese Zahlen als Hinweis dafür verstanden werden, dass das Wissen der Kunden über Alternativen zur Versicherungskündigung eher mangelhaft ist. Es ist überhaupt nur einzelnen Betroffenen klar, dass eine Kündigung einer Lebensversicherung beinahe immer mit finanziellen Nachteilen verbunden ist, schließlich sind diese Kapitalanlagen langfristig ausgelegt. Die Renditeziele werden mehrheitlich auch erst am Ende der Laufzeit erreicht.

Versicherungsexperten und Verbraucherschützer raten aus diesem Grund regelmäßig dazu, Policen nicht zu kündigen, sondern sie zu beleihen oder auch über den Zweitmarkt zu verkaufen. Dadurch könnten sich Mehrerlöse von bis zu 15 Prozent gegenüber einer Kündigung ergeben. Außerdem bleibt in Fall eines Verkaufs der eingeschränkte Todesfallschutz bestehen. Alternativ ist auch die Aufnahme eines Policendarlehens möglich. Der Zinssatz für Policendarlehen liegt derzeitig bei
Versicherungsgesellschaften bei durchschnittlich knapp 7 Prozent. Bei dem Anbieter Policen Direkt gibt es für Kunden aller deutschen Versicherungsgesellschaften schon ab einem Zinssatz von 4,49 Prozent Alternativ-Lösungen. Die Policen Direkt Gruppe ist Marktführer im Handel und der Verwaltung deutscher Zweitmarkt-Kapitalversicherungen.

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