Virtuelle Kreditkarte

März 14, 2008

Die Kreditkarte ist ein Zahlungsmittel, das sich mittlerweile auch in Deutschland einer zunehmenden Beliebtheit erfreut. Es ist vor allem dem Onlineshopping zu verdanken, dass immer mehr Konsumenten dazu übergehen, eine Kreditkarte zu beantragen. Speziell für Onlineshoppper wurde die virtuelle Kreditkarte entwickelt, die im Folgenden näher vorgestellt werden soll.

Die es der Name bereits verrät, handelt es sich hierbei um eine rein virtuelle Kreditkarte. Das bedeutet, dass dem Karteninhaber lediglich eine Kreditkartennummer zugeteilt wird – eine richtige Kreditkarte mit Magnetstreifen wird ihm nicht ausgestellt. Einige der Anbieter stellen zwar eine entsprechende Plastikkarte her, diese dient aber lediglich zum Ablesen der Nummer – einen Magnetstreifen sucht man vergeblich.

Trotz dieser Nachteile ist die virtuelle Kreditkarte sehr beliebt. Dies liegt in erster Linie daran, dass sie auf Guthabenbasis funktioniert. Somit wird dem Karteninhaber keine Kreditlinie eingeräumt, was gleichzeitig dazu führt, das entsprechende Kreditkarten erhältlich sind, ohne dass eine Bonitätsprüfung vorgenommen werden muss.

Kontoführung und Abrechnung erfolgen ebenfalls online bzw. über das Internet. Auf diese Weise können die Kreditkartenanbieter besonders attraktive bzw. günstige Kreditkartenangebote schüren. Die meisten Kreditkarten dieser Art sind besonders günstig: Von den üblichen Kreditkarten-Gebühren, liegen sie weit entfernt. Je nach Anbieter ist eine entsprechende Karte schon ab einer Jahresgebühr von rund 10 Euro zu haben. Allerdings ist es derzeit noch so, dass die meisten virtuellen Kreditkarten fast ausschließlich von amerikanischen Unternehmen angeboten werden und somit die Kreditkartenkonten in Dollar geführt werden.

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