Versicherung für iPad?
Juli 4, 2010
Seit kurzem ist das iPad von Apple jetzt auch in Deutschland auf dem Markt. Viele Apple- Kunden sind begeistert. Doch wie kann man das teure Gerät am besten versichern und welche Versicherung ist dafür zuständig?
Laut Angaben der Allianz Deutschland AG ist die Hausratversicherung die wichtigste Police für das iPad, das nach einer aktuellen Studie des Kölner Forschungs- und Beratungsunternehmen phaydon am meisten zu Hause genutzt wird. Die mobile Nutzung unterwegs scheint nicht so wichtig zu sein. Sollte das iPad zu Hause durch Feuer, auslaufendes Leitungswasser oder Sturm beschädigt werden, kommt die Hausratversicherung für den Schaden auf. Dabei sollte beachtet werden, ob der Versicherungs-Vertrag tatsächlich den Neuwert und nicht nur den Zeitwert ersetzen wird. Der Neuwert ist die Summe, die der Versicherte braucht, um beschädigte Sachen neu erwerben zu können. Bei größeren Anschaffungen ist es somit notwendig, die Versicherungssumme dem tatsächlichen Neuwert des Hausrates anzupassen. Sonst kann es im Totalschadenfall wie nach einem Wohnungsbrand zu finanziellen Einbußen bei der Entschädigung kommen.
Für die Kunden, die das iPad viel unterwegs nutzen, könnte eine Reisegepäckversicherung eine sinnvolle Lösung sein. Wird das iPad durch Diebstahl oder räuberische Erpressung „verloren“, trägt die Reisegepäckversicherung Entschädigungen bis zu einer Höhe von 250 Euro. Damit wären 50 Prozent der Kosten des iPads abgedeckt. Bei Einbruchdiebstahl gäbe es über die Hausratversicherung den gesamten Neupreis zurück. Das iPad sollte nicht im abgestellten, unbeaufsichtigten Fahrzeug liegen gelassen werden. Schließlich müssen diejenigen, die grob fahrlässig handeln, eventuell Einbußen bei der Rückerstattung erwarten. Kommt es zu einer Beschädigung des iPad durch einen Dritten, wird dessen Haftpflichtversicherung dafür aufkommen, aber nur dann, wenn er auch eine abgeschlossen hat.
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