Vergleichen lohnt sich beim Autoleasing richtig

Juni 19, 2010

Kürzlich sorgte der Kaffeeröster Tchibo für Schlagzeilen, als man ein Aktionsangebot in Kooperation mit Smart bzw. Mercedes-Benz auflegte: Für einen Monatsbeitrag von 69 Euro ist es derzeit möglich, einen nagelneuen Smart zu leasen. Im Übrigen handelt es sich nicht um das Einsteigermodell, sondern um die 52 kW Version, die zudem über eine Start-Stopp Funktion verfügt. Gegen Vorlage des Tchibo Coupons kann das Auto über jede Smart-Niederlassung zu den entsprechenden Konditionen geleast werden.

Für die Stiftung Warentest war dies Grund genug, das Angebot einmal näher unter die Lupe zu nehmen. Das Ergebnis ist wenig verblüffend: Wer beim Kfz-Leasing die Angebote mehrere Leasingunternehmen vergleicht, kann bares Geld sparen.

Zunächst einmal ist anzumerken, dass sich das Tchibo Leasingangebot zweifelsfrei sehen lassen kann. Würde man dasselbe Angebot direkt bei Mercedes-Benz Leasing abschließen, müsste man eine monatliche Rate von gut 118 Euro in Kauf nehmen. Angesichts der Gesamtlaufzeit von 3 Jahren bietet Tchibo eine Ersparnis von gut 1.700 Euro.

Andererseits ist nicht nur Tchibo günstig. Bei Sixt ist es möglich, dasselbe Smart-Modell zu leasen. Zwar ist die monatliche Leasingrate von knapp 89 Euro um rund 20 Euro höher bemessen, aber dafür werden keine 3.000 Euro Anzahlung fällig: Sixt verlangt lediglich 2.500 Euro. Gerade wenn das Geld für die Anzahlung knapp ist, könnte das Sixt Angebot sogar attraktiver sein.

Fakt ist, dass sich das Vergleichen von Leasingangeboten zweifelsfrei loht: Wer ein Auto leasen möchte, sollte unbedingt vergleichen. Langfristig bzw. unter Berücksichtigung der Gesamtlaufzeit lassen sich oftmals satte Einsparungen erzielen.

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