USA: Arbeitslosenzahlen auf Rekordhöhe

Januar 30, 2009

Die Arbeitslosigkeit in den USA ist wegen der anhaltenden Finanz-, und Wirtschaftskrise auf einen Rekordwert von 4,78 Millionen Personen gestiegen. Im Jahre 1967 waren zuletzt so viele Menschen arbeitslos. Rund 588.000 US-Bürger hatten im Januar einen Erstantrag auf Arbeitslosenhilfe gestellt und damit fiel dieser Wert schlechter aus als erwartet. Das US-Handelsministerium musste seine bisherigen Zahlen zu den Auftragseingängen deutlich korrigieren. Die Auftragseingänge waren um 3,7 Prozent gesunken und ist ein schlechtes Zeichen für die US-Wirtschaft.

Die neue US-Regierung unter US-Präsident Barack Obama hat gestern ein Konjunkturprogramm von 819 Milliarden US-Dollar beschlossen. Die Republikaner hatten sich einer Zustimmung allerdings weitesgehend enthalten, da sie stärkere Steuersenkungen gefordert hatten. Im Rahmen des milliardenschweren Konjunkturprogramms sollen die Steuern gesenkt und der Strassenbau, Neubau und Sanierung von Schulen und Verbesserung der Breitband-Infrastruktur gefördert werden. Im Vordergrund steht die Schaffung bzw. Erhaltung von 3 bis 4 Millionen Arbeitsplätzen und Stabilisierung der US-Wirtschaft.

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