USA: 1 Billion US-Dollar für Wirtschaft gefordert

Januar 5, 2009

Der neue US-Präsident Barack Obama wird am 20.01.2009 in seinem Amt vereidigt und sieht jetzt schon mit einer großen Herausforderung konfrontiert. Die Wirtschaft der USA sind in eine schwere Rezession geschliddert und daher fordern die Gouverneure einiger Bundesstaaten eine Stützung der Konjunktur in Höhe von 1 Billion US-Dollar. Das Geld soll auf 50 US-Bundesstaaten verteilt werden und Wirtschaft wieder in Schwung bringen. Die bestehenden Haushaltsprobleme sollen mit dem Paket ebenfalls gelöst werden. Am heutigen Montag soll sich Barack Obama mit einflussreichen Kongressmitgliedern treffen und das geplante Konjunkturpaket eingehend besprechen. Der finanzielle Umfang der Konjunkturhilfe soll sich auf 675 bis 775 Milliarden US-Dollar belaufen.

Die Haushaltskassen von  43 US-Bundesstaaten haben mittlerweile ein Defizit von rund 100 Milliarden US-Dollar eingefahren wie der Gouverneur New Yorks gegenüber Medien mitgeteilt hat. Das geforderte Paket soll 350 Milliarden US-Dollar beinhalten, die zur Schaffung neuer Jobs eingesetzt werden sollen und 250 Milliarden US-Dollar in die Bildung fließen. Ein weiterer Betrag von 250 Milliarden US-Dollar soll dazu dienen Sozialausgaben wie etwa die Arbeitslosenhilfe zu erhöhen. Die übrigen Milliarden sollen zur Steuerentlastung von Steuerzahlern mit mittleren Einkommen und zur Stabilisierung des Immobilienmarktes eingesetzt werden. Der erste schwarze US-Präsident möchte 3 Millionen Arbeitsplätze schaffen und laut der “New York Times” die angeschlagene staatliche Krankenversicherung ausbauen.

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