Amazon verzeichnet Umsatzrekord
Januar 30, 2009
Das Onlinemedienkaufhaus Amazon verbuchte im vierten Quartal 2008 ein Rekordergebnis von 225 Millionen US-Dollar nach 207 Millionen US-Dollar im Vorjahr. Das Weihnachtsgeschäft hatte erheblich dazu beigetragen und führte zu einer Umsatzsteigerung auf beeindruckende 6,7 Milliarden US-Dollar. Mit seiner Niedrigpreisstrategie hatte der Konzern im Weihnachtsgeschäft richtig gelegen aber musste dafür eine auf 20,1 Prozent gesunkene Bruttomarge hinnehmen und sind 0,5 Prozent weniger als zuvor. Bei der operativen Marge verbuchte Amazon einen Rückgang von 4,8 auf 4,1 Prozent. Trotz der schlechten Wirtschaftslage erwartet der Onlinebuchhändler im ersten Quartal einen Umsatz von 4,53 bis 4,93 Milliarden US-Dollar und würde einem Zuwachs von 9 bzw. 19 Prozent entsprechen.
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Cewe Color Holding AG mit guten Zahlen
Januar 30, 2009
Der Fotodienstleister Cewe Color AG konnte seine eigenen Prognosen erfüllen. Im Jahre 2008 konnte das Unternehmen einen Jahresumsatz von 415 bis 420 Millionen Euro erwirtschaften während es im Vorjahr noch 413,5 Millionen Euro gewesen waren. Beim Ergebnis vor Steuern und Restrukturierung belief sich auf 20 bis 25 Millionen Euro und fiel somit deutlich niedriger aus als ein Jahr zuvor. Im Vorjahr hatte sich das Ergebnis noch auf 27,8 Millionen Euro belaufen. Seinen Absatz bei den Fotobüchern konnte der Konzern um 74,8 Prozent auf 2,64 Millionen Bücher nach 1,51 Millionen zwölf Monate zuvor erheblich steigern. Auf dem europäischen Fotobuchmarkt konnte Cewe Color somit seine führende Stellung ausbauen.
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Wacker Chemie AG erzielt höheren Jahresumsatz
Januar 29, 2009
Der Spezialchemiekonzern Wacker Chemie AG konnte seinen Jahresumsatz im Geschäftsjahr 2008 im Vergleich zum Vorjahr um erfreuliche 14 Prozent auf 4,3 Milliarden Euro steigern. Im Jahre 2007 hatte sich der Umsatz noch auf 3,78 Milliarden Euro belaufen. Das EBITDA-Ergebnis belief sich auf 1,05 Milliarden Euro während es zwölf Monate zuvor noch 1,00 Milliarde Euro waren. Die EBITDA-Marge ist im Jahresvergleich allerdings von 26,5 Prozent auf 24,5 Prozent gefallen.
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IWF erwartet 2,2 Billionen US-Dollar Schaden
Januar 29, 2009
Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet wegen der Finanzkrise mit weltweiten Verlusten von 2,2 Billionen US-Dollar. Im Oktober waren noch 1,4 Billionen US-Dollar erwartet worden. Das Wirtschaftswachstum der Weltwirtschaft wird in diesem Jahr der aktuellen Prognose nach nur bei 0,5 Prozent liegen. Bei seiner vorherigen Schätzungen war der IWF noch von einem Wirtschaftswachstum von 2,2 Prozent ausgegangen. Nach der Prognose werden nur die Schwellenländer überhaupt ein Wachstum erzielen während die USA und die europäischen Länder eher mit einem Minuswachstum zu kämpfen haben. Im Jahre 2010 wird mit einer langsamen Erholung und einem Zuwachs von 3 Prozent bei der Weltwirtschaft gerechnet.
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Cafekette Starbucks verbucht starken Gewinnrückgang
Januar 29, 2009
Die US-Cafekette Starbucks hat die Zahlen für das erste Fiskalquartal 2008/2009 veröffentlicht und demnach ist der Gewinn im Jahresvergleich von 208,1 Millionen US-Dollar auf nur 64,3 Millionen US-Dollar gesunken. Der Umsatz belief sich auf 2,62 Milliarden US-Dollar nach 2,77 Milliarden US-Dollar im Vorjahr. Die Analysten hatten mit 2,69 Milliarden US-Dollar gerechnet und für das aktuelle zweite Quartal erwarten sie 2,43 Milliarden US-Dollar beim Umsatz. Der Konzernumbau ist für den hohen Gewinnrückgang verantwortlich.
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Jenoptik mit positiven Jahreszahlen
Januar 28, 2009
Der Technologiekonzern Jenoptik hat seine Zahlen zum Geschäftsjahr 2008 vorgelegt und seine Gewinnziele nur knapp erreichen können. Der Jahresumsatz belief sich auf rund 550 Millionen Euro verbunden mit einem Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) von 37 Millionen Euro. Als Ziel hatte sich das Unternehmen ein Gewinn von 40 Millionen Euro gesetzt und um 3 Millionen Euro verfehlt. Die angepeilte Gewinnmarge von 9 bis 10 Prozent konnte ebenfalls nicht erreicht werden. Eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2009 hat Jenoptik nicht abgegeben und spürt die Wirtschaftskrise mittlerweile in den Auftragsbüchern. Trotz der Rezession wird sich der Auftragsbestand des Jahres 2008 auf über 500 Millionen Euro belaufen.
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Yahoo mit schwachen Europageschäft
Januar 28, 2009
Der US-Internetkonzern und Suchmaschinenbetreiber Yahoo verbuchte im vierten Quartal aufgrund eines schwachen Europageschäfts einen Verlust von 303 Millionen US-Dollar. Beim Umsatz wurde ein Minus von 1 Prozent auf 1,8 Milliarden US-Dollar verzeichnet. Der Europaumsatz war um zehn Prozent gesunken während das US-Geschäft einen Zuwachs von zwei Prozent erlebte. Der Konzernumbau hatte Yahoo im vierten Quartal rund 100 Millionen US-Dollar gekostet und in Europa mussten 488 Millionen US-Dollar abgeschrieben werden. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn belief sich auf 238 Millionen US-Dollar und konnte damit die Erwartungen der Analysten übertreffen. Der Aktienkurs ist seit den Übernahmeversuchen des US-Softwarekonzerns Microsoft um 60 Prozent gefallen und nur langsam erholt sich die Aktie.
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Hertie: 19 Kaufhäuser vor Schließung
Januar 28, 2009
Die insolvente Kaufhauskette Hertie möchte 19 ihrer 73 Kaufhäuser schließen und damit den Weg in einen Neuanfang bereiten. Die Schließung der Kaufhäuser bedeutet die Kündigung von 650 der rund 3400 Mitarbeiter des schwer angeschlagenen Einzelhandelskonzerns. In Nordrhein-Westfalen sollen 12 Standorte geschlossen werden und ist somit Schwerpunkt des harten Sparprogramms der Konzernleitung. Vor 15 Jahren wurde Hertie von seinem Konkurrenten Karstadt übernommen und erwirtschaftete nur noch Verluste.
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USA: 825 Milliarden US-Dollar für die Konjunktur
Januar 26, 2009
Der neue demokratische US-Präsident Barack Obama möchte sein 825 Milliarden US-Dollar schweres Konjunkturpaket bis Mitte kommenden Monats durch den Kongress genehmigen lassen. Nach den aktuellen Planungen sollen 75 Prozent davon bis Herbst 2010 ausgegeben werden. Die Bankenkrise wird Medienberichten zufolge dazu führen, dass Barack Obama strengere Regeln für die US-Finanzmärkte beschließen wird und dabei hat er vor allem Hedgefonds im Visier. Die zweitgrößte US-Hypothekenbank Freddie Mac befindet sich erneut in einer schlechten Finanzlage und fordert von der US-Regierung weitere 30 Milliarden US-Dollar. Mit dem geplanten Konjunkturpaket sollen 3 bis 4 Millionen Jobs geschaffen bzw. erhalten werden.
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Neuverschuldung steigt auf 36,8 Mrd. Euro
Januar 26, 2009
Der Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) muss im Zuge der beschlossenen zwei Konjunkturpakete in diesem Jahr neue Schulden in Höhe von 36,8 Milliarden Euro aufnehmen. Diese Zahlen gehen aus dem Nachtragshaushalt hervor, den die Bundesregierung in Kürze beschließen wird. Es soll eine Störung des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichts festgestellt werden, weil die Neuverschuldung die Investitionen in Höhe von 8,1 Milliarden Euro deutlich übersteigt. Im Rahmen des zweiten Konjunkturpakets soll ein Sondervermögen eingerichtet werden aber wurde der FDP, Grüne und der Linken als Schattenhaushalt bezeichnet. Bei dem Sondervermögen handelt es sich um einen Tilgungsfonds, der dazu dienen soll die aufgenommenen Schulden zurückzuzahlen.
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