Unfallversicherung mit Pflegeoption der Stuttgarter Versicherung AG
März 21, 2010
Die Stuttgarter Versicherung AG hat ihre Angebotspalette um ein sehr interessantes Produkt erweitert. Unter dem Namen Aktivpflege gibt es eine Unfall-Pflege-Rente mit einem Schutzbrief, der Assistanceleistungen durch den Kooperationspartner Malteser Hilfsdienst beinhaltet. Bei Pflegestufe III wird es darüber hinaus eine Rente geben. Neben einer unfallbedingte Pflegebedürftigkeit mit geringeren Leistungen ist so auch eine aus anderen Ursachen entstandene Pflegebedürftigkeit versichert.
Die Stuttgarter nennen dies eine „gesicherte Unabhängigkeit in den eigenen vier Wänden“. Durch die Namensgebung des neuen Produktes Aktivpflege wird der Begriff „Unfallversicherung“ umgangen. Das seit 1. Februar neu angebotene Produkt der Stuttgarter ist aber eine Unfallversicherung. Darin wird die Aktivpflege als Unfallversicherung mit zusätzlicher Anspruchsgrundlage Pflegebedürftigkeit – nach der gesetzlichen Definition – und Demenz beschrieben. Als Hauptleistung gibt es einen Schutzbrief, über den unterschiedliche Leistungen vom Dienstleister Malteser erbracht werden, worunter je nach Pflegestufe zwischen 15 und 45 Pflegestunden pro Monat, ein Menüservice für eine tägliche Hauptmahlzeit, verschiedene Service- und Vermittlungsleistungen und Pflegeberatung auch für die Angehörigen gehören.
Lediglich bei vollstationärer Pflege nach Pflegestufe III wird zusätzlich eine Unfall-Pflege-Rente geleistet, und zwar bei unfallbedingter Pflegebedürftigkeit in voller ausgemachter Höhe von entweder 1.200 Euro oder 2.400 Euro. Ist es zu einer Pflegebedürftigkeit „durch eine körperliche, geistige oder seelische Krankheit oder Behinderung“ gekommen, gilt eine Rente in halber Höhe der genannten Beträge als versichert. Dabei ist nur eine dreimonatige Wartezeit einzuhalten. Das modular aufgebaute Produkt ist in den drei Leistungsstufen Grundschutz, Grundschutz Plus und Vollschutz erhältlich. Grundschutz leistet nur bei vollstationärer Pflege nach Pflegestufe III. Bei Vereinbarung von Grundschutz Plus beziehungsweise von Vollschutz wird der Schutzbrief auch bei Pflegestufe II beziehungsweise in allen drei Pflegestufen sowie bei Demenz gewährt. Auch eine vorläufige Leistung über zwei Wochen beziehungsweise bei Nachweis eines beantragten, aber noch nicht bearbeiteten Leistungsbescheids bis zu sechs Monate kann beantragt werden.
INTER SecuraPrivat Risikoversicherung
Februar 28, 2010
Die INTER Lebensversicherung AG hat jetzt ein neues Produkt auf den deutschen Markt gebracht, das zur finanziellen Absicherung von Familie oder Firmenteilhaber als optimale Lösung dienen soll: das Produkt INTER SecuraPrivat® Risikoversicherung. Für die Prämienhöhe ist es sehr entscheidend anzugeben, ob der Kunde Raucher oder Nichtraucher ist.
Die INTER SecuraPrivat® Risikoversicherung kann individuell zusammengestellt werden. So ist zum Beispiel der Einschluss einer planmäßigen Erhöhung der Prämien und der Versicherungsleistungen und zwar ohne erneute Gesundheitsprüfung möglich. Auch kann der Kunde über die Überschussverwendungsform, wie zum Beispiel die Beitragsverrechnung oder den Todesfallbonus, und den Einschluss von Zusatzversicherungen bestimmen. An dieser Stelle kann auf die Berufsunfähigkeits- sowie die Unfall-Zusatzversicherung zurückgegriffen werden. Zu der im Tarif enthaltenen Nachversicherungsgarantie gehört eine Erhöhungsmöglichkeit ohne erneute Gesundheitsprüfung bei Ereignissen wie Heirat, Geburt eines Kindes oder dem Kauf einer Immobilie und ähnlichem.
Die Risikolebensversicherung ist eine Versicherungsart, bei der durch die Beiträge des Kunden kostengünstig das Risiko abgedeckt wird, dass der Versicherte innerhalb der Vertragslaufzeit versterben könnte. In diesem Fall zahlt die INTER dann die vereinbarte Versicherungssumme an die im Vertrag festgelegte Person aus. Der Versicherungsschutz besteht ab dem ersten Tag in voller Höhe der Versicherungssumme. Es besteht aber auch die Möglichkeit, bis zu zehn Jahre nach Abschluss des Vertrags diesen in eine kapitalbildende Lebensversicherung umzuwandeln, wobei keine erneute Gesundheitsprüfung nötig ist, sofern die Versicherungssumme gleich bleibt.
uniVersa mit TipTop Tabaluga
Februar 21, 2010
Speziell für Kinder hat die uniVersa jetzt den TipTop Tabaluga auf den Markt gebracht. In diesem Schutz inbegriffen ist für Kinder die Berufsunfähigkeits-Option, ohne dass dabei zukünftig eine erneute Gesundheitsprüfung notwendig ist. Neu daran ist, dass diese kombinierbar mit dent|Privat ist. Dieser Tarif leistet zusätzlich auch für die Zahnspange mitversicherter Kinder – sogar in dem Fall, wenn die Kasse gar nichts bezahlt.
Spezialschutz gibt es im Bereich Unfall, dazu gehört beispielsweise auch Gipsgeld in einer Pauschal-Höhe von 300 Euro. Studien zufolge erleiden über zwei Drittel aller Kinder bis 14 Jahre einen Bruch. Des Weiteren wird ein Helmgeld von 20 Prozent Mehrleistung nach einem Verkehrsunfall, sofern ein Helm getragen wurde, gezahlt sowie Schulausfallgeld, Rooming-In und vieles mehr. Weitere Informationen erhalten Interessierte über die Homepage unter www.universa.de und durch den jeweiligen Maklerbetreuer.
Aktuell gibt es darüber hinaus aber noch eine besondere Aktion: Es kann eine 120 cm große Tabaluga Plüschfigur in limitierter Auflage gewonnen werden – aber nur die Maklerbetreuer können daran teilnehmen. Teilnahmeberechtigt sind alle Vertriebspartner der Landesdirektion Nord-Ost mit einem Gesamt-„Tabaluga-Monatsbeitrag“ ab 300,00 Euro. Das würde sich zum Beispiel durch 10 Tabaluga-Verträge zu je 30,00 Euro Monatsbeitrag ergeben. Die fünf Gewinner sind dann die Partner mit dem höchsten Tabaluga-Monatsbeitrag von Anfang des Jahres bis einschließlich zum 30. Juni 2010.
Krankenversicherungsprämien zahlen und dabei sparen
Februar 14, 2010
Nach einer Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes sind die aktuellen Regelungen zum Sonderausgabenabzug von Krankenversicherungsbeiträgen verfassungswidrig sind. Die Begrenzung des Abzugs entsprechender Beiträge wurde durch die Richter besonders kritisiert, da diese sehr oft für eine vollständige steuerliche Berücksichtigung von Beiträgen für eine Basisversorgung zur Kranken- und Pflegeversicherung nicht ausreichend sind. Daraufhin reagierte der Gesetzgeber, indem bereits seit dem 01. Januar 2010 die absetzbaren Höchstbeträge für Vorsorgeaufwendungen erhöht wurden. Die Versicherungsbeiträge für eine private Kranken- und Pflegeversicherung können jetzt auch unbegrenzt steuerlich abgesetzt werden.
Bei der privaten Krankenversicherung ist dies in Höhe der sogenannten Basisversicherung möglich. Dazu werden mithilfe von Punktwertungen die Mehrleistungen bei den Tarifleistungen herausgerechnet. Das führt auch dazu, dass bei fast allen PKV-Tarifen ungefähr 80 Prozent der tatsächlich gezahlten Prämien steuerlich geltend gemacht werden können. Dieser Steuervorteil ist insbesondere für Selbstständige und Familien, in denen alle Familienmitglieder mit einem eigenen Betrag privat versichert sind, sehr nützlich. Aber auch Versicherte mit leistungsstarken Tarifen und entsprechend hoher Prämie profitieren davon. Die Steuerersparnis kann sich bis auf mehrere Tausend Euro pro Jahr summieren.
Um seinen individuellen Steuerentlastung zu kalkulieren, bietet der Münchner Verein seinen Kunden und Vertriebspartnern unter www.muenchner-verein.de/buergerentlastungsgesetzrechner einen Online-Rechner, der einfach zu bedienen ist und für viele privat Versicherte interessante Ergebnisse liefern dürfte.
Zusatzbeiträge der Krankenkassen auch in der Bundesregierung umstritten
Februar 13, 2010
Die ersten gesetzlichen Krankenkassen haben nach ihrer Ankündigung, die Zusatzbeiträge von ihren Mitgliedern zu erheben, ihren Worten Taten folgen lassen. So sind diese Kassen seit Beginn ihrer Zusatzbeitragforderung mit unzähligen Kündigungen konfrontiert.
Schon als die Krankenkassen diese Idee verbreiteten, reagierte die Bundesregierung kritisch auf die Ankündigung. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte im Anschluss daran angekündigt, die Zusatzbeiträge einer genauen Überprüfung zu unterziehen. Schließlich sei es eigenartig, dass mehrere Kassen Zusatzbeiträge in gleicher Höhe erheben wollen – wobei deren Rücklagen sich doch sehr unterscheiden. Auch das Bundeskartellamt und das Bundesversicherungsamt hatten ihren Zuspruch zu dieser angekündigten Überprüfung erklärt. Wie ein Sprecher des Kartellamts sagte, waren von den Verbrauchern auch schon mehrere Beschwerden zu diesem Thema eingegangen. Nach einem Branchenbericht sind es mehr als 50 Kassen, die noch das ganze Jahr ohne Zusatzbeiträge aushalten müssen. Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Zusatzbeiträge haben die Kassen nicht geäußert.
Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner sieht die Einführung der Zusatzbeiträge zum 1. Februar für nicht rechtmäßig. Die bestehende Vorgabe, dass die Versicherten spätestens einen Monat vor der Fälligkeit des ersten Zusatzbeitrags auf diesen hingewiesen werden müssen, wurde bei der Erhebung ab Februar nämlich missachtet. Die DAK hatte erklärt, ihren Zusatzbeitrag zwar zum 1. Februar angekündigt zu haben, aber erst Mitte März fällig werden zu lassen. Jetzt muss allerdings schon seit dem 1. Februar ein Zusatzbeitrag von 8 Euro entrichtet werden. Den Mitgliedern haben derzeit auf jeden Fall die Möglichkeit, ein Sonderkündigungsrecht in Anspruch zu nehmen.
oeco capital der Concordia Versicherungen mit Aktionswoche
Januar 29, 2010
Die oeco capital entwickelt sich weiterhin bestens mit ihrem Terrain. Neben dem guten ökologischen Beispiel, mit dem sie voranschreitet, unterstützt sie auch die Aktionswoche Klima und Finanzen, die seit letzter Woche bis einschließlich zum 31. Januar in ganz Deutschland stattfindet. Das Konzept der oeco capital ist nicht nur sich ökologisch zu präsentieren, sondern auch auf diese Art und Weise zu handeln. Mithilfe der Partnerschaft auf der Aktionswoche soll bewiesen werden, dass die oeco capital dafür einsteht, damit für die Zukunft verantwortlich und rentabel vorgesorgt werden kann. Veranstalter für die Aktionswoche ist das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit in Zusammenarbeit mit Finanzdienstleistern. In dem Zeitraum der Aktion haben Privat- und Geschäftskunden die Gelegenheit, sich über klimafreundliche Finanzdienstleistungen jeglicher Art zu informieren. Zudem sorgen sehr viele regionale Veranstaltungen dafür, einen unkomplizierten Zugang zu dem wichtigen Zukunftsthema zu erhalten. Grund für diesen Aufwand ist es schließlich, die Menschen für nachhaltige Finanzierungsmodelle zu sensibilisieren und individuelle Möglichkeiten zum Klimaschutz zu präsentieren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf Transparenz und Bewusstseinsschärfung. Die oeco capital ist „der erste ökologische Lebensversicherer“ in Deutschland. In ihrer Satzung hat sie sich ausdrücklich zu einer nachhaltigen und umweltfreundlichen Kapitalanlagepolitik verpflichtet. Das Unternehmen, das zu 100 Prozent eine Tochter der Concordia Versicherung Holding AG ist, stellt einen Teil der traditionsreichen Concordia Versicherungen dar. 2006 hat die oeco capital ihr Umweltmanagementsystem zertifizieren lassen. 2008 erfolgte die Validierung gemäß EG- Umwelt- Audit-Verordnung EMAS.
Zusatzbeitrag in der GKV sorgt für Aufsehen
Januar 28, 2010
Ende der vergangenen Woche hatten drei Krankenkassen angekündigt, einen zusätzlichen Beitrag erheben zu wollen, wodurch sich die Versicherungskosten für die Kassenmitglieder erhöhen. Bei etwa 8 bis 10 Euro soll der so genannte Zusatzbeitrag liegen. Als Grund nannten die Kassen hohe Defizite: Die aus dem Gesundheitsfonds stammenden Zahlungen reichen nicht aus, um die Kosten decken zu können. Dementsprechend sehen die betroffenen Kassen keine andere Möglichkeit, als diesen Weg zu gehen und einen Zusatzbeitrag zu erheben.
Mittlerweile haben fünf weitere Krankenkassen nachgezogen und angekündigt, ebenfalls einen Zusatzbeitrag erheben zu wollen. Sollten die Kassen auf diese Weise verfahren, wären schätzungsweise 10 Mio. Versicherte betroffen, die fortan rund 100 Euro pro Jahr mehr an Versicherungsbeiträgen an die gesetzlichen Krankenkassen abführen.
Die Maßnahme, die von den Kassen vergleichsweise unkompliziert umgesetzt werden kann, stößt weder bei den Versicherungsnehmern, noch in den Reihen der Politik, auf viel Gegenliebe. Schon mehrere Politiker der Koalition haben Widerstand angekündigt, weil sie die Erhebung eines Zusatzbeitrags nicht akzeptieren möchten. Ob die Politik den Zusatzbeitrag verhindern kann, ist jedoch fraglich: Zum jetzigen Zeitpunkt scheint eine solche Möglichkeit nicht gegeben zu sein. Einzig und allein der Gesundheitsminister Rösler, hat sich bisher noch nicht zu Wort gemeldet – dabei wird seine Stellungnahme sehnsüchtig erwartet.
Experten gehen mittlerweile davon aus, dass bis Ende des Jahres jede zweite Krankenkasse den Zusatzbeitrag erheben wird. Aus diesem Grund wird auch ein Versicherungswechsel kaum helfen: Der Beitrag lässt sich im Endeffekt kaum umgehen. Lediglich ein paar Kassen haben bereits versichert, dass sie den Beitrag nicht erheben werden.
Gothaer Zahnzusatzversicherung bei Tchibo erhältlich
Januar 22, 2010
Bei Tchibo wird eine Zahnzusatzversicherung von der Gothaer Krankenversicherung angeboten. Der Beitrag wird stetig mit dem Alter höher liegen. Unter dem Logo Asstel wird die Zahnzusatzversicherung bei der Gothaer Krankenversicherung laufen. Die Asstel vermittelt Produkte der Gothaer.
Eine solche Zahnzusatzversicherung kann sich für gesetzlich Krankenversicherte lohnen, sollten sie teuren Zahnersatz benötigen. Darunter sind Brücken, Kronen, Inlays oder Implantate zu verstehen. Das besondere an dem Tarif KEZ der Gothaer ist die Tarifstrukur der Beiträge. Für Männer und Frauen sind diese altersabhängig und erhöhen sich nach Vertragsabschluss ab dem 21. Lebensjahr im Zehnjahresrhythmus. Eine 21-jährige Frau muss für die Police pro Monat 5,31 Euro bezahlen. Wenn sie dann das 31. Lebensjahr erreicht hat, wird vom Versicherer für denselben Schutz 9,95 Euro monatlich erhoben und nach ihrem 41. Geburtstag werden 13,25 Euro fällig. Sogar danach wird der Beitrag voraussichtlich alle zehn Jahre weiter ansteigen. Die Beiträge für Männer sind bis zum 61. Geburtstag niedriger. Jedoch übertreffen sie danach die Beiträge für Frauen. Mit 70 Jahren bezahlt ein Mann 24,69 Euro pro Monat.
Durch die gebotenen Leistungen kann der Gothaer-KEZ-Tarif neben den leistungsstarken Zahnzusatz-Policen bestehen, was sich auch bei der letzten Finanztest-Untersuchung Zahnzusatzversicherungen zeigte. Nicht nur kostenintensive Kronen und Brücken, sondern auch Implantate und Inlays werden von der Gothaer zusammen mit dem Kassenfestzuschuss getragen, insgesamt 70 bis 80 Prozent der Gesamtkosten. Ob die gesamten 80 Prozent ersetzt werden, wird mittels Bonusheft entschieden. Wichtig ist, dass für jedes der letzten 10 Jahre ein Zahnvorsorge-Check datiert sein muss. Als besonderen Anreiz gibt es bis zum 15. Februar noch von Tchibo bei Abschluss der Police einen Zuschuss von 25 Euro für eine professionelle Zahnreinigung.
prime select mit neuem Segment auf dem Versicherungsmarkt
Januar 16, 2010
Die prime select AG aus München hat ein neues Segment auf den Lebensversicherungs-Zweitmarkt gebracht. Für alle Lebensversicherer, Rentenversicherungen, Fondspolicen und Bausparerverträge mit einem Rückkaufswert von mindestens 2.000 Euro kann dieses Angebot der prima select AG genutzt werden. Der Verkäufer bekommt je nach Zeitwert beziehungsweise dem derzeitigen Rückkaufswert des Vertrags ein individuell berechnetes Ankaufsangebot erstellt. Dazu zählt zum einen ein fest zugesagter Auszahlverkauf von zehn Jahren. Nach dem Ankauf werden die aufgekauften Verträge unmittelbar von prime select gekündigt. Durch diese Arbeitsweise erzeugt das Unternehmen Gewinne nicht aus den Schlusszahlungen der Versicherer.
Die Initiatoren der prime select AG legen seit über zehn Jahren in den Ankauf, die Sanierung und den Verkauf von Immobilien an. Dabei wird vor allem in Objekte aus Bankverwertungen, Zwangsversteigerungen und anderen Sondersituationen investiert, schließlich können diese ein gewisses Maß an Ertragspotenzial aufweisen. Aus den Gewinnen der Verkäufe erhalten die Kunden die Vertragsanteile ausbezahlt. Kernaufgabe des im Mai 2008 gegründeten Unternehmens ist der Aufbau und die Betreuung von Vertriebspartnern, der Vertrieb der gruppeneigenen Produkte und die Verwaltung aller Kundenverträge. Darüber hinaus wird schon seit einem Jahr sehr erfolgreich das Produkt „Policenkauf“ angeboten. Interessierte Kunden können über die Internetseite unter www.prime-select.de genaue Informationen abrufen.
Winter bringt andere Pflichten für Hausbesitzer und Mieter
Januar 10, 2010
Bei Schneefall sind entweder Hausbesitzer oder Vermieter für den Winterdienst zuständig. Per Mietvertrag oder Hausordnung besteht allerdings die Möglichkeit, diese Pflicht auf die Mieter zu übertragen. Das bedeutet dann für jeden Mieter Schnee schippen und bei Glätte streuen. Als Streugut sind Split, Kies, Granulat und Sand geeignet. Sie verringern die Rutschgefahr, ohne dabei die umweltschädlichen Wirkungen von Streusalz zu beinhalten. Darüber hinaus ist in vielen Kommunen für Privatpersonen das Streuen von Salz verboten. Auf dem Bürgersteig genügt ein freigeräumter Streifen von 1 bis 1,20 Meter Breite, sodass zwei Fußgänger aneinander vorbei laufen können. Auf dem Grundstück muss der Haupteingang, der Weg zu den Mülltonnen, Stellplätzen oder Garagen frei geräumt sein. Sollte ein Mieter erkrankt sein oder in den Urlaub fahren und seiner Räumpflicht nicht nachkommen können, muss er einen Vertreter besorgen oder gegebenenfalls die Kosten für einen Räumdienst übernehmen.
Ab sieben Uhr morgens und vor 20 Uhr sollte in der Regel die Räumpflicht ausgeführt werden. Ausnahmen gelten etwa für Gastwirte, die während ihrer Öffnungszeiten immer für freie Wege sorgen müssen. Bei Dauerschneefall oder ständigem Eisregen können Mieter oder Hausbesitzer abwarten, bis sich das Wetter beruhigt hat. Sollte es die Witterung aber notwendig machen, ist mehrmals tägliches Schnee schippen oder Streuen Pflicht.
Rutscht ein Fußgänger auf einem ungestreuten oder ungeräumten Weg aus und zieht sich dabei eine Verletzung zu, verlangt die Krankenversicherung das Geld vom Streupflichtigen zurück. Bei Schmerzensgeldforderungen des Verletzten hilft die Private Haftpflichtversicherung weiter. Vermieter und Eigentümergemeinschaften sind durch die Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung abgesichert. Sollte der Versicherte allerdings nach mehreren Unfällen immer noch nicht streuen, verliert er seinen Versicherungsschutz und muss den Schaden ab dann selbst tragen. Trotzdem müssen Fußgänger aufpassen und können nicht verlangen, dass jede kleine Eisfläche vom Weg entfernt wird.
