10 Jahre Riester Rente: Finanztest zieht Bilanz

Oktober 23, 2011

Die Riester Rente wird in diesem Jahr zehn Jahre alt und musste während dieser Zeit jede Menge Kritik einstecken. Zu den wenigen Verfechtern der staatlich geförderten Altersvorsorge zählte u.a. auch immer die Stiftung Warentest bzw. deren Finanzableger Finanztest. Die gab zum 10-jährigen Jubiläum der Riester Rente nun eine Presseerklärung heraus – und distanziert sich erstmals ein wenig davon.

Grundsätzlich ist die Riester Rente bei den Verbrauchern nach anfänglichen Startschwierigkeiten durchaus beliebt: Knapp 37 Milliarden Euro stecken und fast 15 Millionen Verträgen. Das Problem dabei ist jedoch, dass nicht jeder Kunde einen Riester Vertrag besitzt, der zu ihm passt. Und nicht jeder Kunde nutzt auch sämtliche Fördermöglichkeiten optimal aus. Die Folge: Verschenkte Förderung und eine u.U. zu teure Vorsorge.

Die Stiftung Warentest weist darauf hin, dass die Riester Rente 10 Jahre nach ihrer Einführung noch immer an „Kinderkrankheiten“ leide. So gibt es durchaus Vermittler, die Interessenten unpassende Riester Produkte verkaufen. Ein falsches Riester Produkt könnte die Rendite der Anlage jedoch deutlich mindern. Die Sparer ihrerseits sind bereit, praktisch alles zu glauben und zu kaufen, was der Vermittler ihnen präsentiert – für sie ist das „Prädikat Riester“ oftmals ein Garant für staatlich geprüfte und somit gute Produkte. Dabei ist die Riester-Zertifizierung keineswegs ein Gütesiegel. Welche Riester-Angebote und Offerten der Assekuranzen sich wirklich lohnen, hat die Stiftung Warentest genauer untersucht. Die Ergebnisse sind in der November-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest nachzulesen.

Autoversicherung und Strom im Zeitalter sinkender Reallöhne

Juli 12, 2011

Seit etwa einem Jahrzehnt sinken die durchschnittlichen Reallöhne der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in Deutschland kontinuierlich. Selbst bei leicht steigenden Löhnen müssen wir paradoxerweise von einem Sinken der Reallöhne sprechen, da die Inflation sowohl eine gewisse Lohnsteigerung, Rentenerhöhung als auch Sozialtransfererhöhung auffrisst. Minimale Lohnsteigerungen können ein Absinken des Realeinkommens demnach nicht verhindern, da der prozentuale Preisanstieg (Teuerungsrate) ungefähr doppelt so hoch ausfällt.

Verbraucher spüren steigende Kosten für Strom und Autoversicherungen

Das bekommt die Mehrheit der Verbraucher zu spüren, denn nicht nur die Energiepreise ziehen zum wiederholten Male überproportional stark an. Es soll mittlerweile sogar hart arbeitende Mitbürger geben, die aufgrund ihres schmalen Einkommens nicht mehr in der Lage sind, ihre Autoversicherung zu bezahlen. Selbiges beobachten die Stromanbieter in Deutschland, dort haben die Mitarbeiter, die säumigen oder insolventen Stromkunden den Strom abdrehen müssen, rekordverdächtig viel zu tun.

Strompreise und Autoversicherungen berechnen

Nicht in jedem Bereich kann durch Eigeninitiative gespart werden, jedoch können adie von der Preissteigerung am stärksten betroffenen Verbraucher zumindest versuchen die Stromkosten und Versicherungskosten zu minimieren. Wer beispielsweise die Stromkosten für seinen Privathaushalt senken möchte, der kann im Internet die Strompreise berechnen. Wer wiederum Einsparpotenziale bei seiner Autoversicherung ausgemacht hat, der kann im Netz zum Beispiel kostenlos die Autoversicherung berechnen. Dabei spielt es keine Rolle, ob der motorisierte Mitbürger eine günstigere Kfz-Haftpflichtversicherung, Teilkaskoversicherung oder Vollkaskoversicherung berechnen möchte. Denn alle drei Versicherungsformen der Kraftfahrzeugversicherung sind über einen herkömmlichen Tarifrechner für Autoversicherungen berechenbar. Für jemanden, der aufgrund seines relativ geringen Einkommens fast schon weltmeisterlich haushalten muss, kann es also eine sehr gute und vorteilhafte Idee sein, die Autoversicherung zu berechnen.

Was bringt die Berechnung der Autoversicherung

Die Berechnung der Autoversicherung kann in erster Linie günstigere Kraftfahrttarife zum Vorschein bringen. Auch die einzelnen Versicherungskonditionen können konzentriert verglichen und berechnet werden. Aus der Berechnung der unterschiedlichen Versicherungsbeiträge und Versicherungsmodalitäten ergibt sich dann meist ein Kfz-Versicherungsangebot, dass zum Sparen besonders geeignet erscheint. Autofahrer haben dann auch die Möglichkeit, ein unverbindliches Angebot vom jeweiligen Autoversicherer anzufordern oder die Autoversicherung direkt nach dem berechnen zu wechseln. Wer die Autoversicherung berechnen will, hat also gute Chancen auf eine preiswertere Autoversicherungspolice mit positivem Sparfaktor.

Zulauf beim Hamburger Zahnmobil wird immer größer

Juli 10, 2011

Nicht jeder kann es sich leisten, zum Zahnarzt zu gehen. Denn obwohl in Deutschland mittlerweile die Pflicht zur Krankenversicherung besteht, gibt es immer noch zahlreiche Personen, die über keinen Krankenschutz verfügen. Doch nicht nur eine fehlende Krankenversicherung zeigt sich dafür verantwortlich, dass etliche Bürger nicht zum Zahnarzt gehen, obwohl sie es eigentlich müssten. Gerade die Kosten schrecken viele Personen ab. Selbst wenn es nicht um Zahnersatz geht, sondern um Behandlungen, deren Kosten von der Kasse getragen werden, bleiben Personen wegen der Praxisgebühr vom Zahnarzt fern.

In den sozialen Brennpunkten Hamburgs ist daher das sogenannte Zahnmobil unterwegs. Hierbei handelt es sich um eine mobile Zahnarztpraxis, die eine kostenlose Hilfe anbietet. Finanziell unterstützt wird das Projekt von Colgate und der Caritas. Bedürftige können den mobilen Zahnarzt aufsuchen und sich behandeln lassen. Das Mobil ist seit dem Jahr 2008 in Hamburg unterwegs und zeigt sich unter anderem für die Unterrichtung von Kindern in Sachen Zahnpflege verantwortlich.

Wie der Caritasverband für Hamburg mitgeteilt hat, gibt es immer mehr Personen, die das Zahnmobil aufsuchen. Im Jahr 2009 wurden 642 Patientenkontakte verzeichnet – im vergangenen Jahr wurde das Zahnmobil bereits von 919 Patienten aufgesucht. Im Rahmen dieser Patientenkontakte wurden insgesamt 247 Zähne gezogen und 363 Zahnfüllungen angelegt.
Befragungen der Patienten haben ergeben, dass unter anderem die Praxisgebühr und zusätzliche Behandlungskosten für das Fernbleiben von Zahnarztpraxen verantwortlich sind. Hierbei wird ersichtlich, welche Bedeutung die persönliche Finanzkraft im Bereich der zahnärztlichen Behandlung mittlerweile erlangt hat. Allerdings ist das Problem nicht ausschließlich auf die Gebühren zurückzuführen. Prinzipiell werden von der gesetzlichen Krankenversicherung alle Kosten getragen, die im Rahmen der Grundversorgung anfallen. Soziale Einrichtungen können außerdem sicherstellen, dass Behandlungsbedürftige auch keine Schwierigkeiten wegen der Praxisgebühr bekommen.

Bei der Quad-Versicherung unbedingt Vergleich durchführen

Juni 26, 2011

Beim sogenannten Quad, das eine Mischung aus Motorrad und Buggy verkörpert, handelt es sich um ein Fahrzeug, das sich einer wachsenden Beliebtheit erfreut. Besonders während des Sommers ist das Interesse sehr groß. Immer mehr Personen schaffen sich ein solches Fahrzeug an, das in erster Linie in der Freizeit gefahren wird und vorrangig dem Fahrvergnügen dient.

Wer ein Quad kaufen möchte, hat inzwischen die Qual der Wahl. Wegen der gestiegenen Nachfrage ist die Auswahl im Fachhandel immens groß. Die Fahrzeugwahl verkörpert jedoch nicht die einzige Entscheidung, die von einem Käufer getroffen werden muss. Auch beim Versicherungsschutz bestehen inzwischen verschiedene Möglichkeiten, weshalb man sich in aller Ruhe auf dem Markt umsehen sollte.
Viele Quad-Käufer können es gar nicht erwarten und zielen deshalb auf eine besonders schnelle Zulassung ab. Häufig wird deshalb sogar auf einen Versicherungsvergleich verzichtet, was genau genommen nicht sehr clever ist. Zwar mag eine Quad-Versicherung längst nicht so kostspielig wie eine Autoversicherung sein, aber dennoch geht es um einen Beitrag, der gut investiert sein möchte.

Gleich aus zwei Gründen sollte ein Versicherungsvergleich nicht ausgelassen werden. Da wären zunächst einmal die gebotenen Leistungen, die je nach Versicherer ganz unterschiedlich ausfallen. Gerade weil Quads vor allem aus Vergnügen gefahren und deshalb auch offroad höhere Geschwindigkeiten erreicht werden, kommt es immer wieder zu schweren Unfällen. Deshalb ist es umso wichtiger, dass die Versicherung einen guten Schutz bietet. Zum anderen sind die Beitragsunterschiede der Versicherer enorm groß. Wer gut vergleicht und eine gezielte Auswahl nimmt, spart eine Menge Geld.

Regierung will Mindestverzinsung von Lebensversicherungen senken

Dezember 23, 2010

Obwohl die Lebensversicherung schon lange nicht mehr als optimale Geldanlage gehandelt wird, hat so mancher Versicherungsnehmer gut Lachen: Die Versicherungsunternehmen garantieren ihren Kunden eines Mindestverzinsung. Bis vor einigen Jahren konnten diese Zinssätze nur bedingt punkten. Doch jetzt in der Niedrigzinsphase bescheren Lebensversicherungen satte Renditen. In den meisten Fällen werden Anlageformen wie Tagesgeldkonto oder Festgeldkonto deutlich geschlagen.

Ob sich die Versicherer diese Vorgehensweise langfristig leisten können, ist ein anderes Thema. Derzeit bereitet die gute Verzinsung noch keine Schwierigkeiten, weil sich die Unternehmen mit Anleihen eingedeckt haben, die über lange Zeit sichere Renditen bieten. So gesehen haben die Versicherer erst einmal keine Probleme damit, die hohen Verzinsungen zu garantieren.
Doch der Staat scheint mit der aktuellen Situation nicht zufrieden zu sein. Laut der Nachrichtenagentur dpa prüft das Bundesfinanzministerium derzeit die Möglichkeit, die Garantieverzinsungsgrenze für neue Policen zu senken. Derzeit beläuft sie sich auf einen Wert von 2,25 Prozent. Es soll darüber diskutiert werden, zum 01. Juli 2011 die Grenze auf einen Wert von 1,75 Prozent zu senken.

Nun könnte man meinen, dass sich die Versicherungsbranche über diese Idee freut, schließlich würde ihnen dies die Möglichkeit einräumen, die Einlagen neuer Kunden schlechter zu verzinsen und dadurch die eigenen Gewinne zu steigern. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Die Versicherer sind von diesem Gedanken nicht begeistert, weil die Attraktivität der Lebensversicherung als Anlageform stark verringert würde. Die kapitalgebundene Lebensversicherung hat in den letzten Jahren ohnehin schon stark an Attraktivität eingebußt – eine Senkung der Mindestverzinsung würde die Situation und somit die Vertriebschancen zusätzlich verschlechtern.

Renditen von Lebensversicherungen sinken

Dezember 12, 2010

Beim Verkauf von Lebensversicherungen ziehen die Versicherungskaufleute sämtliche Register. Besonders auf die hohen Renditen wird gerne verwiesen. Den Kunden wird gesagt, dass ihre geleisteten Beiträge ordentlich verzinst werden und sie deshalb mit einem hohen Auszahlungsbetrag am Ende der Laufzeit rechnen können.

Allerdings ist es um die Renditen von Lebensversicherungen längst nicht so gut bestellt wie viele Versicherungsberater behaupten. In den letzten drei Jahren sind die Zinsmärkte kontinuierlich schwächer geworden. Während des diesjährigen Sommers wurden sogar neue Rekordtiefs erreicht. Der Zinsrückgang perlt an den Lebensversicherungen nicht einfach ab. Die Versicherer erzielen mit ihren Einlagen keine so hohen Zinsen mehr, weshalb die Renditen der Überschussbeteiligungen sinken.

Die Allianz – einer der größten Anbieter in diesem Segment – hat beschlossen, ihren Garantiezins von 4,3 Prozent auf 4,1 Prozent zu senken. Die Einlagen der Kunden werden somit schlechter als im Vorjahr verzinst. Finanzexperten deuten dies als klares Signal: Die Allianz gibt die Marschrichtung vor und die anderen Versicherungsunternehmen werden wohl mehrheitlich nachziehen. Dementsprechend ist davon auszugehen, dass andere Versicherer die Verzinsung ihrer Lebensversicherungen ebenfalls senken werden – womöglich sogar stärker als die Allianz. Inhaber von Lebensversicherungen sollten folglich nicht damit rechnen, dass ihre Einlagen in gleicher Höhe wie im Vorjahr oder gar besser verzinst werden. Stattdessen ist von einem leichten Rückgang auszugehen.

Die Verzinsung von ca. 4 Prozent mag unter Berücksichtigung der aktuellen Zinssätze für Tagesgeld- oder Festgeldanlagen sogar attraktiv wirken. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass lediglich gebildete Rücklagen verzinst werden, jedoch nicht alle geleisteten Beitragszahlungen.

Kombiversicherung als Alternative zur Berufsunfähigkeitsversicherung

November 28, 2010

Mittlerweile gilt die Berufsunfähigkeitsversicherung als enorm wichtig. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass der Sozialstaat keine ausreichende Absicherung mehr bietet: Wer berufsunfähig wird, ist mehr oder weniger auf sich selbst gestellt – nur in wenigen Fällen ist mit Zahlungen vom Staat zu rechnen.

Jedoch gestaltet es sich in der heutigen Zeit gar nicht mehr so leicht, eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit abzuschließen. In den letzten Jahren haben die Versicherer den Zugang maßgeblich erschwert. Zunehmend mehr Interessenten müssen feststellen, dass ihre Anträge abgelehnt werden.

Die Gründe für eine Ablehnung können ganz unterschiedlich sein. In bestimmten Berufsgruppen ist es quasi unmöglich, einen Versicherungsschutz gegen Berufsunfähigkeit zu erlangen. Dies gilt beispielsweise für Soldaten, Piloten oder Flugbegleiter. Aber auch gesundheitliche Einschränkungen können den Zugang zur BU-Versicherung versperren. Wie das Finanzmagazin „Capital“ schreibt, kann bereits eine Heuschnupfenerkrankung zum Ausschlusskriterium werden.

Die aufgrund dieser Entwicklung entstandene Angebotslücke wurde inzwischen von einigen Versicherern erkannt und auch gestopft. Mit der sogenannten Kombiversicherung ist es möglich, einen Versicherungsschutz zu erlangen, der zahlreiche Risiken absichert. Bei diesen Versicherungen springt der Versicherer nicht beim generellen Eintritt von Berufsunfähigkeit ein. Stattdessen ist der Versicherungsschutz an einzelne Risiken gekoppelt. So können zum Beispiel Risiken wie Unfall mit Invaliditätsfolge, schwere Erkrankungen oder auch Krebserkrankungen abgesichert werden. Im Prinzip handelt es sich also um sogenannte Dread Disease Versicherungen.

Der Vorteil dieser Versicherungen besteht darin, dass sie für eine deutlich größere Anzahl an Personen zugänglich ist. Selbst bei bestehenden Vorerkrankungen ist der Versicherungsschutz erhältlich. Außerdem fallen diese Versicherungsprodukte mit ihren vergleichsweise niedrigen Versicherungsbeiträgen auf. Gerade für diejenigen, die keine klassische BU-Versicherung abschließen können, ist die Kombiversicherung eine gute Alternative.

Onlinevergleiche: Vorsicht mit persönlichen Daten

November 7, 2010

Wer sich auf der Suche nach leistungsstarken und zugleich günstigen Finanzprodukten befindet, kommt um das Internet nicht mehr herum. Ob man nun eine Baufinanzierung oder eine private Haftpflichtversicherung ist im Grunde egal: Das Internet kann eine sehr große Hilfe sein, um sich einen Überblick zu verschaffen und Konditionen zu vergleichen.

Mittlerweile sind sich zunehmend mehr Verbraucher dieser Tatsache bewusst und nutzen das Internet zur Recherche. In zahlreichen Ratgebern und Blogeinträgen wird ihnen empfohlen, Onlinevergleiche zu nutzen. Mit einem Baugeld- oder Versicherungsvergleich sollte es möglich sein, innerhalb weniger Minuten die besten Anbieter zu ermitteln.

Im Großen und Ganzen trifft dies auch zu. Onlinevergleiche bieten in der Tat die Möglichkeit, Finanzprodukte verschiedener Anbieter miteinander zu vergleichen. Die Angabe grundlegender Rahmendaten reicht meistens schon aus, damit ein paar Mausklicks später auch direkt angezeigt wird, welche Finanzunternehmen die geeigneten Produkte zu bieten haben.
Allerdings ist anzumerken, dass Onlinevergleiche nicht immer das bieten, was von den Anbietern versprochen wird. Der Otto-Normal-Verbraucher will im Regelfall die wichtigsten Daten eingeben, um dann sofort zu erfahren, welche Tarife oder Kreditangebote existieren und wie es um deren Konditionen bestellt ist. Allerdings sind längst nicht alle Vergleiche nach diesem Prinzip gestrickt. Gerade wenn man sich im Versicherungsbereich umsieht, wird man relativ schnell feststellen, dass nach Eingabe der relevanten Versicherungsdaten noch die persönlichen Daten abgefragt werden und dann plötzlich Schluss ist. Tage später melden sich dann diverse Finanzvermittler, die man schnell als Belästigung wahrnimmt.

So soll es jedoch nicht sein, es gilt daher aufzupassen: Wenn ein Vergleich nach bloßem Datenabgriff aussieht, lässt man besser die Finger davon.

Wechsel der Kfz-Versicherung gut vorbereiten

Oktober 9, 2010

Oktober und November sind traditionell die Monate, in denen Autofahrer ihre Kfz-Versicherung besonders häufig wechseln. Der Grund ist schnell gefunden: Autoversicherungen müssen bis zum 30. November gekündigt sein, damit ab dem Folgejahr der Versicherungsschutz eines anderen Versicherers genutzt werden kann. Von dieser Möglichkeit wird rege Gebrauch gemacht. Wie das Handelsblatt schreibt, wechseln jährlich 3 Millionen Autofahrer ihre Kfz-Versicherung.

Doch gerade in diesem Jahr gilt es beim Wechseln der Autoversicherung besonders vorsichtig zu sein. Es kommt auf die Vorbereitung an: Man sollte unbedingt eine ausreichende Anzahl an Versicherungstarifen vergleichen, bevor man sich für einen Wechsel entscheidet.
Ohnehin wird der Wechsel in diesem Jahr nicht so einfach, was vor allem an den Beitragserhöhungen liegt, die etliche Versicherer vorgenommen haben. Schon zu Beginn dieses Jahres haben einige Versicherungsunternehmen spürbar an der Beitragsschraube gedreht. Damit die Kfz-Versicherung nach dem Wechsel nicht mit einem höheren Beitrag zuschlägt, ist es umso wichtiger, Angebote einzuholen und zu vergleichen. Beim Blick auf die nackten Zahlen wird schnell deutlich, bei welchen Anbietern sich ein Wechsel überhaupt lohnt.

Mit den Beiträgen sind allerdings auch die Leistungen gestiegen. Experten haben einen neuen Trend aufgedeckt: Die Versicherungsunternehmen setzen zunehmend auf Qualität. Noch nie zuvor haben die Autoversicherungstarife so viele Leistungen enthalten. Dementsprechend bietet ein Versicherungswechsel nicht nur die Chance, den Beitrag seiner Kfz-Versicherung zu senken, sondern gleichzeitig auch den Leistungsumfang zu erhöhen.

All diese Punkte bei einem Vergleich zu berücksichtigen, gestaltet sich nicht immer leicht. Um Zeit zu sparen und gleichzeitig den Überblick zu behalten, empfiehlt es sich, einen Onlinevergleich durchzuführen.

Rechtsschutzversicherungen werden Erwartungen häufig nicht gerecht

August 14, 2010

Wer in Deutschland sein gutes Recht erhalten möchte, hat oftmals keine andere Wahl als einen Rechtsanwalt aufzusuchen und sich von diesem vertreten zu lassen. Weil Anwälte nicht unbedingt günstig sind, steht für etliche Bürger fest, dass sie eine Rechtsschutzversicherung benötigen. Der Hintergedanke ist klar: Sollte es einmal zum Streitfall kommen, befindet man sich in der Lage, sich problemlos einen guten Rechtsanwalt zu leisten.

Wie das Wirtschaftsmagazin „Capital“ schreibt, sieht es in der Realität jedoch häufig ganz anders aus. Des Öfteren kommt es zu Streitigkeiten zwischen Versicherungsnehmer und Versicherer. Der oftmals in der Werbung angepriesene Rundum-sorglos-Schutz ist in der Praxis schlichtweg nicht existent. Dies wird vor allem an der Anzahl der Fälle deutlich, welche der zuständige Ombudsmann zu vertreten hat: Im letzten Jahr wurden gut 1.700 zulässige Beschwerden eingereicht – und das bei deutlich steigender Tendenz.

Es sind vor allem die Abrechnungsmodalitäten der Anwälte, die zum Streitthema werden. Schnell kommt es vor, dass Mandanten einen Vertrag unterzeichnen, in welchem eine kostspielige Abrechnung auf Basis von Stundensätzen vereinbart wird. Allerdings werden von den Versicherern ausschließlich die gesetzlich festgeschriebenen Honorarsätze erstattet, die meist ein ganzes Stück niedriger liegen.

Somit übernimmt der Versicherungsnehmer selbst eine wichtige Aufgabe: Er muss bei der Wahl des Rechtsanwalts sowie bei der anschließenden Vergabe des Mandats äußerst vorsichtig sein. Zugleich sollte im Vorfeld überprüft werden, ob die Rechtsschutzversicherung tatsächlich einspringt und welche Leistungen übernommen werden, damit der Versicherungsnehmer am Ende nicht das Nachsehen hat und einen Großteil der Kosten aus eigener Tasche zu finanzieren hat.

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