Renditen sicherer Staatsanleihen können nicht überzeugen

August 22, 2010

Der Bundesfinanzminister dürfte allen Grund zur Freude haben. Die Bundesrepublik befindet sich nämlich in der Lage, besonders günstiges Kapital aufnehmen zu können. Staatsanleihen von Deutschland gelten derzeit als so gefragt, dass den Anlegern keine hohen Zinsen geboten werden müssen. Hinzu kommen niedrige Marktzinsen, welche die Renditen von Staatsanleihen, Bundesobligationen und ähnlichen Wertpapieren zusätzlich drücken.

Was für den Bundesfinanzminister erfreulich ist, ist für die Anleger weniger schön. Denn gerade sichere Geldanlagen haben derzeit keine guten Renditen zu bieten. Zwar ist in vielen Bereichen auch so gut wie keine Inflation festzustellen, jedoch ist es trotzdem nicht gut, wenn die eigenen Ersparnisse nur geringfügig verzinst werden. Selbst wer sich langfristig bindet, muss sich mit niedrigen Zinssätzen abspeisen lassen: Die Zinssätze von deutschen Staatsanleihen mit einer Laufzeit von 30 Jahren liegen bei gerade einmal 3 Prozent.

Privatanleger müssen deshalb clever sein, wenn sie gute Renditen in Verbindung mit einer hohen Sicherheit erwirtschaften möchten. In erster Linie bedeutet dies, sich auf dem Markt genau umsehen zu müssen. Dementsprechend hat die Bedeutung von Zinsvergleichen deutlich zugenommen. Wer gute Renditen bei Tagesgeld- oder Festgeldanlagen erzielen möchte, kommt um einen Vergleich der Zinskonditionen nicht mehr herum. Sollten entsprechende Konten ohne vorherigen Vergleich eröffnet werden, besteht die Gefahr, ein großes Renditepotential nicht auszuschöpfen.

In diesem Zusammenhang muss auf Neukundenangebote verwiesen werden. Gerade die Direktbanken räumen ihren Neukunden attraktive Konditionen ein, deren Renditen weit über den Durchschnittsrenditen liegen. Anleger sind deswegen gut damit beraten, sich mit diesen Anlageprodukten zu beschäftigen, damit am Ende die besten Konditionen gesichert werden.

Mit Selfstorage die Mietkosten gering halten

Juni 20, 2010

Der Beruf zwingt immer mehr Bürger dazu, in die Großstadt zu ziehen. Das Leben in der Großstadt mag gewisse Vorzüge mit sich bringen – allerdings ist es auch kostspielig. In den wirtschaftlich starken Regionen haben die Mieten in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich stark angezogen. Große Wohnflächen sind daher nicht für jedermann erschwinglich.

Natürlich gibt es ein Mindestmaß an Raum, das man schlichtweg benötigt – und das nicht nur zum eigentlichen Wohnen, sondern auch um sein Eigentum unterstellen zu können. Gerade wegen der Habseligkeiten kann das Wohnen schnell zum teuren Vergnügen werden: Wer beispielsweise die Möbelstücke der Oma geerbt hat und die eigenen Möbelstücke behalten möchte, benötigt Platz.

Um dieses Problem zu lösen, setzen zunehmend mehr Privathaushalte auf das sogenannte Selfstorage. Hierbei handelt es sich um eine Lösung, die ursprünglich aus den USA stammt und sich mittlerweile auch in Deutschland einer großen Beliebtheit erfreut. Der Ansatz ist simpel: Man mietet sich eine preiswerte Lagerfläche, um dort seine Habseligkeiten sicher unterstellen zu können.

Der Selfstorage Markt boomt wie nie zuvor. Wie die „Financial Times Deutschland“ schreibt, gab es vor 10 Jahren auf dem deutschen Markt gerade einmal 4 Anbieter. Mittlerweile gibt es 59 Anbieter und das Wachstum hält an. Dies ist nicht verwunderlich: In Zeiten steigender Mietpreise bietet es sich geradezu an, benötigten Stauraum per Selfstorage zu erlangen. Dies ist meistens deutlich günstiger, als in eine größere Wohnung zu ziehen. Außerdem überzeugt Selfstorage mit kurzen Mietzeiten: Wer beispielsweise seine Möbel ein paar Tage lang wegen Renovierungsarbeiten unterstellen möchte, kann dies problemlos tun.

Spaniens Abstufung könnte Zinsen zusätzlich senken

Mai 30, 2010

Was die Zinssituation in Europa betrifft, so kann diese zweifelsfrei als extrem eingestuft werden. Anleger haben es besonders schwer: Mit Zinsprodukten lässt sich derzeit so gut wie kein Geld verdienen. Vor allem im Bereich der Tagesgeldkonten lohnt es sich schon fast nicht mehr, sich überhaupt noch nach Angeboten umzusehen. Ganz anders im Bereich der Finanzierung: Schon lange nicht mehr waren Kredite so günstig.

Besonders im Bereich der Baufinanzierung sind die Zinssätze in den letzten Monaten deutlich gefallen. Die Griechenlandkrise hat zu einem maßgeblich Zinsrückgang geführt. Dies wird besonders an den Zinssätzen für Immobiliendarlehen mit 10-jähriger Zinsbindung sichtbar: Der Zinsrückgang beläuft sich auf satte 0,5 Prozent. So günstig wie jetzt waren die Hypothekenzinsen schon seit 50 Jahren nicht mehr.
Ein Ende des Zinsrückgangs ist nicht zwangsweise in Sicht. Es ist denkbar, dass sich die Griechenlandkrise wiederholt – denn auch andere EU-Mitgliedstaaten haben mit enormen finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Den Beginn der nächsten Runde hat Spanien eingeläutet: Die Rating Agentur Fitch setzte das Rating für Spanien von AAA auf AA+ herab. Damit hat sich die Kreditwürdigkeit des Landes verschlechtert – genauso erging es erst vor ein paar Monaten den Griechen.

Anleger dürften sich über diese Entwicklung nicht gerade freuen, insbesondere wenn sie ihren Fokus auf Zinsprodukte gelegt haben – voraussichtlich wird es noch eine ganze Weile dauern, bis die Zinsen für Sparprodukte wieder anziehen. Wesentlich besser haben es Darlehensnehmer: Die niedrigen Zinssätze erlauben es, günstige Finanzierungen abzuschließen. Baufinanzierungen sind bereits äußerst günstig – Kfz-Finanzierungen, Ratenkredite sowie die Zinssätze für den Dispo-Kredit könnten dem Zinstrend schon bald folgen.

Euro im Tiefenrausch

Mai 15, 2010

Gegen Ende des vergangenen Jahres zog es unzählige europäische Touristen in die USA. Weihnachtsshopping in New York war für viele Leute in großes Thema, schließlich war der Umrechnungskurs von Euro zu US-Dollar einfach fantastisch. 1 Euro erlaubte es den Shoppern, satte 1,50 Dollar auszugeben. So macht Shopping natürlich Spaß – wobei diese Zeiten nun erst einmal zu Ende sind.

Die Griechenlandkrise hat sich zur europäischen Schuldenkrise ausgeweitet und den Euro maßgeblich abgewertet. Längst nicht nur Griechenland gilt als finanziell angeschlagen. Länder wie Irland, Italien, Portugal und Spanien bereiten den Finanzexperten großes Kopfzerbrechen. Denn womöglich bleibt es nicht bei der 110 Mrd. Euro teuren Rettungsaktion für Griechenland. Unter Umständen müssen die EU-Mitgliedstaaten sowie die EZB auch noch andere Länder stützen, wodurch der Euro weiterhin abgewertet werden könnte.

Am vergangenen Freitag erreichte der Euro einen neuen Tiefstand gegenüber dem US-Dollar – zumindest mit Blick auf die vergangenen 18 Monate. Der Euro ist derzeit nur noch 1,23 US-Dollar wert, was einer signifikanten Abwertung gleichkommt, zumal sich diese Abwertung innerhalb weniger Wochen zugetragen hat.

Eine schnelle Aufwertung des Euro befindet sich derzeit nicht in Sichtweite: Es könnte Jahre dauern, bis die vorgesehenen Sparmaßnahmen der EU-Mitgliedstaaten greifen und die Überschuldung kein Problem mehr darstellt. Für USA-Urlauber brechen somit wieder weniger schöne Zeiten an – wobei ein Umrechnungskurs von 1:1,23 immer noch gut ist. Vor ungefähr sechs Jahren bekam man für einen Euro gerade einmal 0,8 US-Dollar. Außerdem könnte die Euro-Schwäche der deutschen Exportwirtschaft stark entgegenkommen: Auf den internationalen Märkten können die Unternehmen ihre Güter günstiger absetzen.

Reisekosten müssen wegen Island-Vulkan nicht erstattet werden

April 25, 2010

Flugreisende hatten es in den vergangenen Tagen nicht gerade leicht. Der europäische Luftraum war nahezu vollständig gesperrt, weshalb ein großer Teil der Flüge abgesagt werden musste. Wer für diese Zeit seinen Urlaub gebucht hatte und nicht auf andere Verkehrsmittel ausweichen konnte, dürfte keinen Grund zur Freude gehabt haben: Anstatt am Reiseziel entspannen zu können, galt es am Flughafen frustriert zu warten.

Zwar wurde der Flugverkehr wieder aufgenommen, jedoch dürften etliche Individualreisende noch mit weiterem Ärger zu rechnen haben. Dies trifft zumindest dann zu, wenn eine Rückerstattung der bisher geleisteten Reisekosten angestrebt wird. Denn wie die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz ermittelt hat, müssen die meisten Reiserücktrittkostenversicherungen keine Entschädigung leisten. Grund ist die Ursache: Die auf dem Vulkanausbruch begründeten Flugausfälle gelten als nicht abgesichertes Risiko. Naturkatastrophen haben die meisten Versicherer als Risiko ausgeschlossen, weshalb sie keine Entschädigung leisten müssen.

Die Betroffenen können nur versuchen, sich mit den Anbietern, insbesondere mit dem Hotels zu einigen bzw. einen neuen Handel zu vereinbaren. Je nach Anbieter besteht die Möglichkeit, eine Rückerstattung zu erhalten oder die Leistungen zu einem späteren Zeitpunkt in Anspruch zu nehmen. Allerdings müssen die Anbieter nicht zwingend auf diese Weise verfahren: Kulanz spielt in diesem Fall eine wichtige Rolle. Nur bei den Airlines sieht es ein wenig besser aus. Um Imageschäden zu vermeiden, bemühen sich viele Airlines um eine Einigung mit ihren Flugkunden.

Wesentlich besser sind diejenigen abgesichert, die sich für Pauschalangebote entschieden haben. Laut Verbraucherzentrale bieten die Reiseveranstalter in diesem Fall eine Entschädigung an.

Citibank wird Targobank

Februar 27, 2010

Wenn in dieser Woche ein Thema die Finanzwelt dominiert hat, dann war es die Targobank, ehemals Citibank, die am Montag mit neuen Angeboten an den Start ging. Im Fokus der Berichterstattung: Die angestrebte hohe Kundenorientierung der Bank und die beachtenswerten Willkommens-Angebote. Am meisten Beachtung fand sicherlich das Willkommens-Festgeld: Ganze 3 Prozent Zinsen gewährt die Bank für 6-monatiges Festgeld bis zu einer Einlagenhöhe von 25.000 Euro.Wer von diesem derzeit konkurrenzlos guten Angebot profitieren möchte, sollte sich jedoch beeilen: Ab dem 03. März gelten für das Targobank Festgeld neue Konditionen, die bspw. mit 1 Prozent für 1-jähriges Festgeld und 1,45 Prozent für 2-jähriges Festgeld unterdurchschnittlich ausfallen.

Fast ebenso viel Beachtung wie das Festgeld-Angebot fand auch der “Willkommens-Kredit mit 4-fach-Schutz”. Bei diesem Angebot handelt es sich um einen Festzins-Kredit, der mit einer Verzinsung von 5,99 Prozent effektiv bis Antragstellung zum 30. April aufwartet. Das Angebot gilt für Darlehenssummen von 1.500 bis 5.000 Euro und sofern die erste Rate nach 30 Tagen getilgt wird. Maximal ist die erste Ratenzahlung nach 89 Tagen möglich, was den Darlehenszins auf 5,79 Prozent effektiv sinken lässt. Unter dem “4-fach-Schutz” versteht die Targobank eine nicht näher ausgeführte “Bestpreis-Garantie”, eine “zertifizierte Beratung”, die Möglichkeit, das Darlehen flexibel zu gestalten und ein Sicherheits-Paket, das eine Absicherung gegen Krankheit, Berufsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit ermöglichen soll.

Eher unbeachtet von der Öffentlichkeit blieb beispielsweise das aktuelle Tagesgeld-Angebot des Geldinstituts. Kein Wunder, die zuvor schon unterdurchschnittlichen 1,25 Prozent Zinsen sinken zu Beginn des neuen Monats auf noch unattraktivere 1 Prozent.
Ebenfalls tendenziell unzufrieden zeigen sich Tausende ehemalige Citibank-Kunden: Noch immer warten viele von ihnen auf eine Entschädigung, die ihnen aus der Lehman-Pleite dem Grunde nach zustehen.

Wettbewerbszentrale rügt Provisionszahlungen

Februar 20, 2010

Die Wettbewerbszentrale warnt eindeutig davor, dass Kfz-Sachverständige an Werkstätten für den Erhalt von Gutachtenaufträgen zahlen müssen. Grund für diese Arbeitsweise der Versicherungen ist, dass sie per Werkstattbindung das Geschäft über Partnerwerkstätten an sich binden wollen. Es gibt jedoch Marktteilnehmer, die diesem Wettbewerb angeblich mit unfairen Methoden entgegen treten, indem sie sogenannte Provisionen verschiedener Art für das Vermitteln von Gutachtenaufträgen offerieren, wie die Wettbewerbszentrale berichtet.
Unter anderem werden Zahlungen oder Rückvergütungen angeboten oder es wird die Teilnahme an einem Gewinnspiel in Aussicht gestellt. Solche oder ähnliche Anreize werden laut Wettbewerbszentrale für den Fall in Aussicht gestellt, dass der Inhaber des Autohauses Kunden dazu bringt, den betreffenden Sachverständigen zu beauftragen. Allerdings wird der Fahrzeuginhaber nicht davon in Kenntnis gesetzt, dass für die Vermittlung eine Provision bezahlt oder andere Vorteile gewährt werden. Dem Kunden wird vielmehr der Eindruck vermittelt, dass die Empfehlung des Meisters uneigennützig und objektiv ist. Diese Vorstellung wird noch dadurch verstärkt, dass der Fachmann der Werkstatt sich auf die gute Arbeit des Sachverständigen werbend bezieht. RA Dr. Andreas Ottofüllung von der Wettbewerbszentrale warnt daher, dass viele Kunden ahnungslos sind und den Service gern in Anspruch nehmen – obwohl die Empfehlung keineswegs objektiv und uneigennützig ausgesprochen wird. Er braucht sich nicht selbst um einen Sachverständigen bemühen, da das Gutachten und Reparatur miteinander einhergehen. Rein theoretisch eine sinnvolle Sache, allerdings wird dadurch der Leistungswettbewerb unter den Sachverständigen und Werkstätten massiv beeinträchtigt…

Verbraucherschutzzentralen „verdienen gut“

November 9, 2009

Die Verbraucherzentralen sind unabhängige, überwiegend öffentlich finanzierte, gemeinnützige Organisationen. Zweck ihrer Arbeit ist es, Verbraucherinnen und Verbraucher über Fragen des privaten Konsums aufzuklären, zu beraten und zu unterstützen. Sie helfen den Kunden, eine bessere Übersicht über die Angebote und die komplexen Marktbedingungen zu erhalten und außerdem benennen sie Gesundheits- oder Umweltaspekte, die Kaufentscheidungen beeinflussen können.

Das sind Aspekte, für die die Verbraucherzentralen im öffentlichen Bewusstsein stehen. Allerdings erklärt der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK), dass sich die Verbraucherschutzzentralen ihre Versicherungsberatungen sehr gut bezahlen lassen. Die Höhe der Honorare liegt nach internen Berechnungen des Verbandes bei 6 Mrd. Euro, die die Verbraucher für die Dienste dieser Institutionen bezahlen sollen. Die Studien des BVK konnten ermitteln, dass Privathaushalte im Durchschnitt 148,75 Euro im Jahr für die Beratungsdienste der Verbraucherschutzzentralen ausgeben. Nimmt man als Grundlage 40 Millionen Privathaushalte, wird klar, dass für die Verbraucherschutzzentralen ein Milliardenmarkt existiert.

BVK-Präsident Michael H. Heinz hat eindeutig erklärt, dass die Verbraucherzentralen auch aus Steuergeldern Mittel erhalten. Der BVK sieht es auch als negativ an, dass für die Verbraucherschutzzentralen die Versicherungsvermittlungsverordnung mit ihren strengen gesetzlichen Regelungen nicht gilt. Schließlich ist es ihnen daher bisher möglich, ohne Abschluss einer Vermögensschadenhaftpflicht-Versicherung, ohne jede Sachkundeprüfung und ohne jegliche Verpflichtung zur Dokumentation und Information die Verbraucher zu beraten.

Neue Hausratversicherung bei VHV

Oktober 21, 2009

Eine einfache und effektive Versicherungslösung stellt die VHV seit Kurzem auch ihren Hausrat-Versicherungskunden zur Verfügung. Inspirieren ließ sie sich von ihrer eigenen Kfz-Versicherung, in der es einen Basisschutz und ein Upgrades mithilfe eines Zusatzbausteines gibt. Dasselbe Prinzip ist nun also auch in der Hausratversicherung der VHV zu finden: Der Basistarif heißt “Klassik Garant”, das Upgrade “Exklusiv”.

Die neu konzipierte Versicherung soll VHV-Kunden in ihren wichtigsten Lebensabschnitten begleiten, vom Berufseinstieg über die Familiengründung bis hin zum Ruhestand. Im Mittelpunkt der Überlegungen standen daher Werte wie Leistungsverbesserung, Einfachheit und Flexibilität.

Das Besondere an der VHV Hausratversicherung ist die Leistungsgarantie und Grundabdeckung im Basistarif: Die Assekuranz garantiert, dass sowohl die GDV-Musterbedingungen als auch die Mindeststandards der Empfehlung des Arbeitskreises EU-Vermittler-Richtlinie-Dokumentation eingehalten werden. Für zukünftige Leistungsverbesserungen spricht die VHV eine Leistungsgarantie aus: Erweitert sich der Leistungskatalog in der Zukunft, profitieren Versicherte automatisch davon, ohne Sondervertrag oder Aufschläge. Als weiteren Service hebt die Versicherung ihren Homeservice hervor: Versicherten steht rund um die Uhr eine Telefonhotline zur Verfügung, die im Schadensfall unbürokratisch hilft und berät.

Auch der Leistungsumfang der neuen Hausratversicherung kann sich sehen lassen: Selbst im Basistarif sind Leistungen eingeschlossen, die die meisten Versicherer ausschließen oder nur gegen eine Beitragserhöhung versichern. Dazu gehören u.a. eine Mitversicherung von Schäden an Gefrier- und Kühlgut, innere Unruhen, Fahrzeuganprall, Rauch-, Seng- und Schmorschäden oder Nutzwärme- und Verpuffungsschäden. Bei Abwesenheit bis 120 Tage verzichtet die VHV auch auf den Einwand der Gefahrerhöhung. Für beruflich oder gewerblich genutzte Räume, die zur Wohnung gehören, schließt die VHV Schäden bis 10.000 Euro ein. Durch den Baustein Exklusiv lässt sich der schon sehr umfangreiche Versicherungsschutz noch erweitern.

Vorsicht bei angeblichen Rabatten in der Kfz-Versicherung!

Oktober 14, 2009

Der Herbst ist da und damit nähert sich auch die Zeit der Kfz-Versicherungs-Wechsel und Kfz-Versicherungs-Vergleiche. Alle Kfz-Versicherer wissen um die Tatsache und werben mit günstigen Tarifen, lohnenden Rabatten und vielen Extras. Aber Vorsicht ist geboten, denn nicht immer sind die angeblich so guten und hervorragend angepriesenen Angebote auch die tatsächlich günstigsten Tarife. Das zeigt auch gerade wieder ein aktuelles Beispiel.

So wirbt Tchibo damit, Kfz-Versicherten eine Haftpflicht- und eine Kaskoversicherung der Asstel anzubieten, die gleichzeitig kostenlos einen Rabattschutz enthält. Diesem Angebot ging Stiftung Warentest www.test.de nach und hat anhand dreier Modellbeispiele nachgerechnet, wie günstig das Angebot in der Realität ist.

Das Ergebnis ist ernüchternd: Egal, ob es der 23-jährige Student mit einem neun Jahre alten Golf war, die vierköpfige Familie mit einem Opel Zafira und einer Fahrleistung von 15.000 km oder der Audi A6, Allein- und Vielfahrer, bei der Konkurrenz gab es immer günstigere Tarife zu finden. Bei der Modell-Familie waren sechs Versicherer günstiger als das Angebot von Tchibo. Beim getesteten Vielfahrer kann es zu einem Preisunterschied von bis zu 193 € kommen und selbst der Student kann bei einem genauen Vergleich bis zu 90 € im Jahr sparen.

Fazit: Angebote von Versicherern können durchaus für den Einzelnen interessant sein. Generell sollte man aber nicht nur zwischen seiner aktuellen Versicherung und dem Angebotsanbieter vergleichen, sondern immer einen breiteren Vergleich der Kfz-Versicherer durchführen.

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