Studie: Deutsche geben lieber Geld aus statt zu sparen

September 11, 2008

Nach der aktuellen Studie der Axa Investment Managers zum Wissen der Deutschen über Fonds, würden die Bürger ihr Geld lieber ausgeben statt es in Fonds zu investieren. Auf die Frage “Stellen Sie sich einmal vor, Sie hätten 50.000 Euro zur freien Verfügung, zum Beispiel durch einen Lottogewinn oder eine Erbschaft. Was würden Sie wohl am ehesten mit diesem Geld tun?” antworteten 14 Prozent dass sie die 50.000 Euro in einem Investmentfonds anlegen würden. Im vergangenen Jahr waren es noch 19 Prozent gewesen. Das Geld würden 33 Prozent der Deutschen auf ein Sparbuch einzahlen und sind 2 Prozent weniger als im Vorjahr. Die Aktien sind als Geldanlage aktuell beliebt wie ein Freibadbesuch bei klirrender Kälte. Ein Haus kaufen oder renovieren würden 30 Prozent und sich einen größeren Wunsch erfüllen täten 38 Prozent.

Das Kapital in eine Lebensversicherung zu investieren können sich nur 5 Prozent vorstellen. Stattdessen würden 14 Prozent der Deutschen die stolze Summe lieber für Kleidung oder Elektroartikel ausgeben. “Im Vergleich zu den Umfrageergebnissen des Vorjahres ist eine stärkere Präferenz für die Investition in Realwerte festzustellen. Dies ist als ein Anzeichen für die Verunsicherung der Anleger infolge der Finanzmarktkrise zu interpretieren.”, erklärte Prof. Dr. Claudia Wöhle, Professorin für Betriebswirtschaftslehre an der Paris Lodron-Universität in Salzburg.

Die Wissens-Studie fand länderübergreifend statt und demnach gibt es starke Unterschiede zwischen den europäischen Ländern. Von den Deutschen würden 38 Prozent einen Teil des Geldes ihrer Familie schenken gefolgt von Belgien wo 29 Prozent der Bürger das gleiche machen würden. Die Studie wurde gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut TNS Infratest Finanzforschung durchgeführt. Neben Deutschland wurden auch Bürger aus Österreich, der Schweiz, Belgien und der Niederlande zu ihren Fonds-Wissen befragt.

Quelle: Pressemitteilung Axa Investment Managers

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