Spanien: Immobilienpreise sind stark gefallen

Juli 30, 2008

Mittlerweile liegt es schon mehr als ein Jahr zurück, als die amerikanische Hypothekenkrise ihren Lauf nahm. Diese ist übrigens immer noch nicht ausgestanden: Wie die US-Firm RealtyTrac, die den US-Immobilienmarkt beobachtet, diese Woche mitteilte, wurden allein im zweiten Quartal dieses Jahres mehr als 700.000 Zwangsversteigerungen vorbereitet. Experten gehen davon aus, dass allein in diesem Jahr an die 2 Mio. Immobilien private Hausbesitzer unter den Hammer kommen.

Doch nicht nur in den USA wurden die Verbraucher schwer getroffen – auch in Europa gibt es einige Ländern, in denen private Hausbesitzer schon bessere Zeiten erlebt haben. Besonders schlimm hat es den Immobilienmarkt in Spanien getroffen: Der Immobilienmarkt im sonnigen Spanien, der Jahre lang stark boomte, ist nahezu vollständig in Stillstand geraten. Die Zeiten einer hohen Nachfrage scheinen vorerst beendet zu sein – Experten gehen davon aus, dass es noch Jahre dauern wird, bis sich der Markt wieder erholt.

Auf der anderen Seite sind die Preise der spanischen Immobilien schon jetzt immens gefallen. Wie gestern in den „RTL Nachrichten“ berichtet wurde, sind die Preise um durchschnittlich 30 Prozent zurückgegangen. Ganz egal ob Ferien-Appartement oder Luxusvilla: Derzeit bieten sich attraktive Einstiegsmöglichkeiten. Wer zum Beispiel seit längerer Zeit mit dem Gedanken spielt, sich eine Ferienimmobilien in Spanien zu kaufen, der kann jetzt günstig zuschlagen. Allerdings sollte er über eine gute Bonität verfügen – denn bei der Kreditvergabe sind die spanischen Institute derzeit äußerst vorsichtig.

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