Schließung von 900 Post Filialen – was machen die Postbank Kunden?
Februar 3, 2008
Gegen Ende der Woche kam ein Bericht auf, in dem es hieß, die Post plane rund 900 Filialen zu schließen. Der Bericht sorgte in gewisser Weise für Furore – immerhin wären durch die Schließung der Filialen rund 4.000 Arbeitsplätze in Gefahr. Der Bericht wurde vom Bielefelder „Westfalen Blatt“ veröffentlicht, das sich auf Informationen aus Gewerkschaftskreisen beruft.
Eine Schließung zahlreicher Postfilialen hätte selbstverständlich nicht nur für die Mitarbeiter von Post und Postbank, sondern auch für deren Kunden erhebliche Folgen. Vor allem in ländlichen Gegenden ist es nicht gerade so, dass Postbank Filiale neben Postbank Filiale steht. Für einigen Kunden würde eine Schließung bedeuten, dass sie die Bank wechseln müssten, da die nächste Filiale außerhalb ihrer Reichweite liegt.
Noch gestern kam es zu einer Reaktion der Post auf den Artikel des Westfalener Blattes. Ein Unternehmenssprecher dementierte die Aussage und gab gleichzeitig bekannt, dass das Unternehmen an einem Ausbau seines Filialnetzes interessiert sei. Sämtliche Ängste und Zweifel seien somit unberechtigt.
Doch nicht nur die Post, sondern auch die Postbank selbst brachte es diese Woche in die Schlagzeilen. So wurde bekannt, dass die Postbank voraussichtlich mit zu hohen Kundenzahlen wirbt. Zwar zähle die Postbank mehr als 15 Millionen Kunden – nur würden sich darunter auch die Konten von zahlreichen Menschen befinden, die gar nicht mehr am Leben sind. Aus diesem Grund wurden in den vergangenen Wochen unzählige Briefe versendet, um auf eine Reaktion der Bankkunden zu hoffen. Im Abhängigkeit davon, wie die Postbank mit dem Feedback der Aktion umgeht, könnte sich die Kundenzahl schon bald deutlich verringern.
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