Schiffsfonds: Experten warnen vor Renditeeinbußen
Juni 13, 2008
Schiffsfonds verkörpern eine ganz besondere Anlageform. Es sind vor allem kapitalstarke Privatanleger, die sich für diese Form von Investment entscheiden. Dies liegt in erster Linie daran, dass im Vergleich zu anderen Fonds ein hoher Kapitaleinsatz erforderlich ist und die Beteiligungen über mehrere Jahre hinweg gehalten werden müssen. Beliebt sind die Fonds dennoch: es sind vor allem die attraktiven Renditechancen, die viele Anleger dazu bringen, in Schiffsfonds zu investieren.
Allerdings könnten die Zeiten attraktiver Renditen im Bereich der Schiffsfonds und Beteiligungen schon bald auf ihr Ende zusteuern. Wie gestern die Financial Times Deutschland berichtete, scheint es so, als ob sich etliche Fondsinitiatoren verkalkuliert hätten. Es sind die rasant steigenden Betriebskosten, die die Renditen der Fonds immens schmälern.
Die steigenden Betriebskosten sind gleich auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Einer dieser Faktoren ist der Preisanstieg bei den Rohstoffen. Sowohl die Preise für Kraft- wie auch Schmierstoffe sind in den vergangenen Jahren immens gestiegen. Hinzu kommen ein schwacher Dollar und steigende Lohnkosten.
Die Analysten eines britischen Investmenthauses haben ermittelt, dass sich die Renditen für Schiffsfonds in den vergangenen Jahren bei durchschnittlich 8,7 Prozent befanden. Im vergangenen Jahr ist die durchschnittliche Rendite auf knapp 7 Prozent gesunken. Die Experten gehen davon aus, dass sich die Renditen in den kommenden Jahren im Bereich von 3 bis 5 Prozent einpendeln werden. Demnach sollten die Anleger vorsichtig sein und Vorsicht bei der Auswahl weiterer Fonds walten lassen.
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