Rückgang beim Abschluss von Bausparverträgen

März 26, 2008

Bereits mehrfach wurde hier im Blog über die Vorteile des Bausparens berichtet. Dennoch scheinen sich derzeit immer weniger Verbraucher für den Abschluss von Bausparprodukten begeistern zu können. Wie aus einem heutigen Bereicht der Finanical Times Deutschland hervorgeht, musste die meisten Bausparkassen im vergangenen Jahr eine rückläufige Geschäftsentwicklung verzeichnen. Die 15 privaten Bausparkassen mussten im vergangenen Jahr bei den Vertragsabschlüssen einen Rückgang von rund zehn Prozent verzeichnen.

Laut dem Bereicht der Financial Times ist der Rückgang aber nicht unbedingt auf das Image der Bausparkassen zurückzuführen. Stattdessen machen die Bausparkassen vor allem die hinkende Wohnungsbaukonjunktur für die Entwicklung verantwortlich. Seitdem die Eigenheimzulage im Jahr 2005 abgeschafft wurde, werden erheblich weniger Wohnimmobilien gekauft oder gar gebaut.

Um dennoch wieder mehr Menschen für den Abschluss von Bausparverträgen begeistern zu können, setzen die privaten Bausparkassen vor allem auf den Wohn-Riester. Allerdings ist fraglich, ob dazu beitragen kann, wieder mehr Menschen für das Thema Immobilienerwerb begeistern zu können. Denn wie bereits im gestrigen Blog-Postings erwähnt wurde, handelt es sich beim Wohn-Riester um ein sehr komplexes und somit äußerst beratungsintensives Produkt, das viele Verbraucher vor einem Abschluss zurückschrecken könnte. Deshalb werden mit Sicherheit nicht nur die Bausparkassen, sondern auch andere Finanzdienstleister darauf drängen, dass der Staat das Konzept des Wohn-Riesters nochmals anpassen und vereinfach wird.

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