Rentenversicherung gegen Einmalbetrag

April 28, 2008

Zunehmend mehr Menschen scheinen sich der Bedeutung der privaten Altersvorsorge bewusst zu werden. Bereits seit einiger Zeit ist zu erkennen, dass sich immer mehr Menschen für den Abschluss entsprechender Vorsorgeprodukte entscheiden. Vor allem Rentenversicherungen mit Rieser- oder Rürup-Förderung erfreuen sich wachsender Beliebtheit.

Allerdings ist bei der Auswahl der Produkte eine Trendwende zu erkennen. Früher wurden fast ausschließlich Vorsorgeprodukte abgeschlossen, die eine lange Ansparphase vorsehen. Diese Ansparphase ermöglicht es, innerhalb eines langen Zeitraums auch mit vergleichsweise geringem Kapitaleinsatz einen ordentlichen Kapitalstock anzusparen. Allerdings scheinen sich zunehmend mehr Menschen für die so genannte Rentenversicherung gegen Einmalbetrag zu entscheiden. Hierbei handelt es sich um eine private Rentenversicherung, die nicht über einen längeren Zeitraum hinweg bespart wird. Stattdessen tätigt der Versicherungsnehmer eine Einmalzahlung, die bis zum Eintritt in den Ruhestand angelegt wird.

Bei den Versicherungsnehmern handelt es sich vor allem um Menschen gehobenen Alters, die über mehr Kapital als junge Menschen verfügen, beispielsweise weil sie geerbt haben. Sie sehen die Rentenversicherung gegen Einmalbetrag als eine Lösung, die auch ihnen noch die Möglichkeit gibt, kurzfristig aber dennoch nachhaltig Vorsorge zu leisten.

Im Hinblick auf die Rendite bleibt allerdings zu sagen, dass es kaum einen Unterschied ausmacht, ob man sich für die eine oder andere Variante entscheidet. Beim Abschluss gilt es in erster Linie auf die Gebühren zu achten, die von den einzelnen Anbietern erhoben werden.

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