Offene Immobilienfonds
Kapitalgesellschaften, die diese Form der Anlage anbieten, müssen eine Mindestanzahl von 15 Grundstücken vorweisen. Der Gewinn, den ein Anleger dabei erwirtschaftet, stammt aus den Mietzahlungen und Ertragssteigerungen der Gebäude. Besonders gern werden gewerbliche Immobilien für Fonds genutzt. Diese versprechen einen stetigen Wertzuwachs. Allerdings gelten bei dieser Anlageklasse einige Besonderheiten. Immobilienfonds haben für den Anleger einen besonderen steuerlichen Vorteil. Erträge, die aus der Wertsteigerung der Objekte stammen, müssen nicht versteuert werden. Für Kapitalanlagegesellschaften, die mit dieser Form des Investmentfonds arbeiten, schreibt der Gesetzgeber in Deutschland eine Liquiditätsreserve von 5% vor. Damit soll sicher gestellt werden, dass immer ausreichend finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, um Forderungen seitens der Anleger begleichen zu können. Sinken die liquiden Geldmittel, muss der Fonds geschlossen werden.
