Rendite von Fondsanlagen erhöhen
Dezember 28, 2007
Auf die Performance von Investmentfonds können Privatanleger natürlich keinen Einfluss nehmen. Letztendlich entscheiden die Fondsmanager darüber, in welche Werte investiert wird – und somit auch darüber, welche Performance die jeweiligen Fonds erzielen. Allerdings ist die Rendite eines Fonds nicht nur von dessen Performance, sondern auch von den Gebühren abhängig, die beim Erwerb anfallen. Ein kurzes Beispiel soll das verdeutlichen:
Ein Anleger erwirbt Fondsanteile und bezahlt beim Kauf fünf Prozent Ausgabeaufschlag. Nach zweieinhalb Jahren verkauft er die Anteile wieder. Umgerechnet hat der Ausgabeaufschlag die jährliche Rendite um ganze zwei Prozent geschmälert.
Der Ausgabeaufschlag (der vor allem bei Dachfonds sehr hoch sein kann) stellt nur einen Faktor dar. Auch die Managementgebühren / Verwaltungsgebühren und eventuell anfallende Depotgebühren sollten Anleger berücksichtigen, wenn sie in Fonds investieren. Wie bereits gestern erläutert wurde, lassen sich diese Nebenkosten spürbar minimieren, wenn man beim Kauf der Fondsanteile clever vorgeht.
Am besten erwirbt man seine Fondsanteile über einen Onlinebroker oder über eine Fondsbank bzw. ein Fondsdepot. Auf diese Weise können zahlreiche Fonds mit reduziertem oder sogar ganz ohne Ausgabeaufschlag erworben werden. Gleichzeitig kann auch diese Weise auch auf die Depotgebühren Einfluss genommen werden: Onlinebroker berechnen üblicherweise gar keine Depotgebühren und bei einem Fondsdepot fallen die Gebühren relativ gering aus.
Lediglich auf die Höhe der Managementgebühren kann der Anleger keinen Einfluss nehmen bzw. keine besseren Konditionen aushandeln. Dafür kann er aber schon bei der Fondsauswahl darauf achten, welche Investmentgesellschaften Fonds mit besonders niedrigen Managementgebühren anbieten.
Comments
Got something to say?
You must be logged in to post a comment.
