Qimonda: Höherer Verlust als erwartet
Juli 25, 2008
Das bayerische Technologieunternehmen Qimonda AG erzielte im dritten Quartal 2007/2008 einen Umsatz von 384 Millionen Euro. Das EBIT-Ergebnis lag bei minus 386 Millionen Euro und der Konzernverlust stieg auf 401 Millionen Euro. Der Verlust war gegenüber dem vergangenen Quartal niedriger ausgefallen. Das zweite Quartal war für Qimonda mit einem Umsatz von 412 Millionen Euro zwar erfolgreich aber dabei wurde ein Verlust von 482 Millionen Euro eingefahren.
Das Unternehmen ist eine Tochterfirma von Infineon und verwies bei der Bekanntgabe des Verlustes auf die schwachen Preise für Speicherchips. Seit April steht der Speicherchip-Hersteller zum Verkauf aber bislang wurde kein Käufer gefunden. Entstanden ist das Unternehmen im Jahre 2006 durch eine Abspaltung des Speicherchipgeschäfts bei der Infineon AG.
Der Firmensitz befindet sich in der bayerischen Hauptstadt München. International sind rund 13.500 Mitarbeiter im Konzern beschäftigt und im vergangenen Jahr hatte Qimonda einen Jahresumsatz von 3,60 Milliarden Euro erzielt verbunden mit einem 249 Millionen Euro schweren Nettoverlust. Das Produktangebot umfasst neben Speicherchips auch DRAM-Module und Flash-Produkte (USB-Sticks, SD-Karten etc.) die das Unternehmen über seine Marke Aeneon anbietet.
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