Private Altersvorsorge mit der Riester Rente

Januar 16, 2008

Vermutlich gibt es keinen anderen Begriff, der mit dem Thema Altersvorsorge so häufig in Verbindung gebracht wird, wie die Riester Rente. Zahlreiche Finanzdienstleister werben in den Medien mit ihren Finanzprodukten, die in die Kategorie der Riester Rente fallen und somit für die Verbraucher besonders interessant sein sollen. Im Folgenden wird diese Form der Privatrente näher vorgestellt.

Bei der Riester Rente handelt es sich um nichts anders als eine Förderung durch den Staat, für bestimmte Finanzprodukte der privaten finanziellen Altersvorsorge. Wer in ein entsprechendes Finanzprodukt investiert und somit finanzielle Rücklagen für das Rentenalter bildet, kann sowohl Zulagen erhalten, als auch von steuerlichen Vorteilen profitieren. Aufgrund der Zulagen und den steuerlichen Vorteilen sind Riester-Finanzprodukte nicht nur zur Altersvorsorge, sondern auch als Kapitalanlage sehr interessant. Wer zum Beispiel verheiratet ist und Kinder hat, kann besonders hohe Zulagen (die in den vergangenen Jahren bereits mehrfach erhöht wurden) erhalten. Eine weitere Besonderheit stellt die Tatsache dar, dass geleistete Zahlungen geschützt sind und zum Beispiel beim Bezug von ALG II nicht als Vermögen angerechnet werden.

Allerdings bringt bringen Riester Finanzprodukte nicht nur Vorteile mit sich. So ist zum Beispiel gesetzlich vorgeschrieben, dass die Auszahlung in Form einer Leibrente zu erfolgen hat. Das bedeutet, dass ausschließlich die Rendite des gesparten Kapitals an den Rentenempfänger fließt – eine Auszahlung des Kapitalstocks ist nicht möglich (maximal 30 Prozent) . Weiterhin gilt die Riester Rente als sehr komplex. Für den Ottonormalverbraucher ist es nahezu unmöglich, den Markt zu durchleuchten und selbst ein gutes Finanzprodukt auszusuchen – für ihn ist die Zuhilfenahme eines erfahrenen Beraters unabdingbar.

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