Per Direktregulierung zur günstigen Kfz-Versicherung

Juni 13, 2010

In den vergangenen Tagen war die Kfz-Versicherung ein großes Thema in den Medien. Grund sind die Beitragserhöhungen, die etliche Versicherer vorgenommen haben. Aufgrund des Wettbewerbs sahen sich zahlreiche Versicherungsunternehmen dazu gezwungen, ihre Beiträge sehr deutlich zu erhöhen. Die meisten Erhöhungen gelten zwar ausschließlich für Neuabschlüsse, doch wer jetzt ein Auto versichern möchte, muss ggf. tief in die Tasche greifen.

Allerdings gibt es eine Möglichkeit, um dem Kostenanstieg zumindest teilweise zu umgehen. Diese Möglichkeit besteht darin, sich für eine Kfz-Versicherung mit sogenannter Direktregulierung zu entscheiden. Entsprechende Tarife zeichnen sich durch einen verringerten Beitrag aus und können dem Fahrzeughalter dabei helfen, bares Geld zu sparen.
Der niedrigere Beitrag kommt nicht von ungefähr. Die Direktregulierung sieht vor, dass der Versicherer im Schadensfall vorgibt, bei welcher Kfz-Werkstatt eine Reparatur durchgeführt werden soll. Die sogenannte Werkstattwahl entfällt: Der Fahrzeughalter kann seine Werkstatt nicht mehr frei wählen. Stattdessen ist er dazu angehalten, eine Partnerwerkstatt des Versicherers aufzusuchen. Diese führt die Reparaturarbeiten vergleichsweise günstig aus, wodurch der Versicherer seine Kosten senken kann – im Gegenzug profitiert der Versicherungsnehmer von einem niedrigeren Beitrag.

Zweifelsfrei sind derartige Versicherungstarife nicht jedermanns Sache. Allerdings bietet eine solche Kfz-Versicherung in der Tat die Chance, von einem spürbar niedrigeren Beitrag profitieren zu können. Besonders wenn es nicht darum geht, einen Neuwagen zu versichern, bietet sich ggf. der Abschluss eines solchen Tarifs an – schließlich ist es häufig bei älteren Fahrzeugen nicht mehr ganz so wichtig, diese in Vertragswerkstätten zu reparieren. Außerdem kann sich das Einsparpotential bei vielen Kfz-Versicherungen durchaus sehen lassen.

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