PC-Hersteller Dell mit schlechten Quartalszahlen
August 29, 2008
Der amerikanische PC-Hersteller Dell hat die Analysten und Anleger mit schlechten Quartalszahlen enttäuscht. Im zweiten Quartal 2008 konnte zwar der Umsatz um 11 Prozent auf 16,4 Milliarden US-Dollar erhöht werden aber zugleich wurde beim Quartalsgewinn ein Rückgang von 17 Prozent auf 616 Millionen US-Dollar verzeichnet. Nach Konzernangaben sind die geringeren PC-Preise für den Gewinnrückgang verantwortlich und möchte nun “strategische Preise” sowohl in Europa als auch Afrika und dem mittleren Osten einführen. Dadurch soll das Wachstum wieder höher ausfallen. Bei seinem Ausblick hat die nächsten Monate hatte Dell auf zurückhaltende IT-Investitionen auf seinem US-Heimatmarkt verwiesen. Dieser Trend schwappe nun auch nach Westeuropa und einigen asiatischen Ländern.
Vor über einem Jahr hat der Firmengründer Michael Dell die Leitung seines Unternehmens wieder übernommen und startete ein umfassendes Umbauprogrammen. Im Rahmen dieses Programms sollen zehn Prozent der Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren und die Ausgaben in den kommden drei Jahren um drei Milliarden US-Dollar gesenkt werden. Auf dem weltweiten PC-Markt belegt Dell den zweiten Platz hinter Hewlett-Packard nachdem der PC-Hersteller jahrelang der Marktführer war. Der Jahresumsatz belief sich im Jahre 2007 auf 57,42 Milliarden US-Dollar und es sind rund 88.000 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt.
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