pay as you drive – die Zukunft der Kfz-Versicherung?

Februar 1, 2008

Vom 4. bis 9. März dieses Jahres wird in Hannover die CeBIT stattfinden. Zahlreiche Unternehmen, die überwiegend aus der IT-Branche stammen, werden dort ihre neuesten Produkte und Technologien vorstellen. Unter den Ausstellern wird sich auch das Unternehmen PTV befinden, das spezielle Komponenten zur Realisierung der so genannten „pay as you drive insurance“ entwickelt.

Das Interesse an der Pay as you drive insurance ist groß. Hierbei handelt es sich um ein neuartiges Konzept zur Ermittlung der Versicherungsbeiträge im Rahmen der Kfz-Versicherung. Das Konzept sieht vor, dass die Höhe des Versicherungsbeitrags von der Fahrleistung des Fahrers bzw. sogar von seiner Fahrweise abhängig ist.

Die Form der Beitragsermittlung könnte für einige Autofahrer sehr interessant wein, da sie auf diese Weise die Höhe ihrer Beitragszahlungen senken können. Gerade Fahranfänger sowie ältere Fahrer könnten von Beitragssenkungen profitieren. Denn gerade diese Fahrergruppen müssen höhere Beiträge entrichten, was auf ein höheres Unfallrisiko zurückzuführen, das rein statistisch betrachtet existiert.

Das Prinzip der Versicherung ist relativ simpel: Per Satellit werden sämtliche Autofahrten registriert und an den Versicherer weitergeleitet. In Abhängigkeit von unzähligen Faktoren (Fahrtstrecken, Fahrzeiten, Geschwindigkeitsüberschreitungen …) kann anschließend die Beitragshöhe ermittelt werden. Wer zum Beispiel ausschließlich außerhalb von Großstädten fährt, wenige Kilometer zurücklegt und keine Geschwindigkeitsüberschreitungen begeht, kann mit einem besonders niedrigen Beitrag rechnen.

Ob die pay as you drive Kfz-Versicherung kommen wird, ist derzeit noch fraglich. Sicherlich werden sich nicht alle Autofahrer und Versicherungsanbieter dafür begeistern können. Auf der anderen Seite bietet sie aber auch große Vorteile. Erste Tests laufen schon…

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