Offene Immobilienfonds

Februar 10, 2008

Nicht jeder verfügt über so viel Kapital, um eine Immobilie als Kapitalanlage erwerben zu können. Allerdings muss das auch gar nicht, wenn man mit Immobilien Renditen erzielen möchte. Alternativ zu einem Direktinvestment bietet es sich an, in Immobilienfonds zu investieren. Insbesondere offene Immobilienfonds stellen eine erstklassige Möglichkeit dar, um entsprechende Investments zu tätigen.

Offene Immobilienfonds können mit anderen Arten von Fonds, wie zum Beispiel Aktienfonds, verglichen werden. Im Endeffekt besteht der Unterschied lediglich darin, dass der Fondsmanager das ihm zur Verfügung stehende Kapital nicht in Aktien, sondern in Immobilien investiert. Je nach Art des Fonds wird in die unterschiedlichsten Arten von Immobilien investiert – wobei das Kapital bei den meisten Fonds im Büroimmobilien und Shoppingcenter fließt. Hierbei handelt es sich nämlich um die renditeträchtigsten Objekte.

Der Anleger partizipiert mit seinem Investment an der Entwicklung des Fondspreises. Die Entwicklung des Fondspreises spiegelt unter anderem den Zufluss von Mieteinnahmen sowie Änderungen der Objektwerte wieder. Im Gegensatz zu einem Direktinvestment muss sich der Anleger um nichts kümmern. Gleichzeitig geht er auch ein deutlich verringertes Risiko ein. Zwar können Mietausfälle nicht ausgeschlossen werden, doch immerhin können entsprechende Ausfälle durch Miteinnahmen aus anderen Objekten kompensiert werden. Ein weiterer Vorteil gegenüber dem direkten Investment in eine Immobilie besteht darin, dass der Anleger seine Fondsanteile jederzeit veräußern kann.

Im Bezug auf die Rendite bleibt zu sagen, dass ein Privatanleger mit dem Kauf von Fondsanteilen fast immer besser fährt. Offene Immobilienfonds bringen üblicherweise eine bessere Rendite. Zwar kann es durchaus vorkommen, dass man mit einem eigenen Objekt eine bessere Rendite erzielen kann, allerdings stellt das eher die Ausnahme dar. Außerdem investieren etliche Fonds in Auslandsimmobilien, was zu einer steuerlichen Optimierung führt. Häufig sind Teile der Rendite steuerfrei – ein Punkt der ebenfalls für Fondsanlagen spricht.

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