Ölkonzern Shell verbucht Rekordgewinn
Januar 30, 2009
Der britisch-niederländische Ölkonzern Shell hat die Zahlen für das Geschäftsjahr 2008 vorgelegt und demnach verzeichnete das Unternehmen einen Rekordgewinn von 31,4 Milliarden US-Dollar. Im Jahre 2007 belief sich der Gewinn noch auf 27,6 Milliarden US-Dollar. Der gesunkene Ölpreis und die sinkende Nachfrage nach dem schwarzen Gold hatten im vierten Quartal 2008 allerdings für einen Verlust von 2,81 Milliarden US-Dollar gesorgt. Aufgrund der sehr guten Jahreszahlen erhöht der Konzern die Dividende pro Aktie um 11 Prozent auf 40 Cent.
Im Sommer 2008 hatte der Ölpreis noch bei 150 US-Dollar pro Fass gelegen aber ist wegen der schweren Finanz-, und Wirtschaftskrise nun auf unter 50 US-Dollar gefallen. Die Ölkonzerne hatten in den letzten Jahren von der enormen Nachfrage nach Erdöl und den steigenden Ölpreis profitiert wodurch die Milliardengewinne erheblich gesteigert werden konnten. Der Umsatz des vierten Quartals belief sich auf 81,1 Milliarden US-Dollar und sind 24 Prozent weniger als im gleichen Vorjahresquartal. Bei der Ölproduktion musste das Unternehmen einen Rückgang von 1 Prozent hinnehmen. Die Gründe für das wenig erfreuliche Quartalsergebnis sind nach Konzernangaben der starke US-Dollar und der gefallene Ölpreis.
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