Öffentliche Einnahmen steigen um 4,5 Prozent
Juni 30, 2008
Nach den vorläufigen Ergebnissen der Kassenstatistik der öffentlichen Haushalte in Bezug auf das erste Quartal 2008, beliefen sich die Einnahmen auf 245,1 Milliarden Euro und entspricht einem Anstieg von 4,5 Prozent während die Ausgaben im gleichen Zeitraum um 0,5 Prozent zulegten. Zu dieser erfreulichen Entwicklung steuerten vor allem die gestiegenen Einnahmen aus Steuern und steuerähnlichen Abgaben bei, die sich auf 215,5 Milliarden Euro beliefen und damit 4,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor.
Im ersten Quartal stiegen die Ausgaben der öffentlichen Haushalte um 0,5 Prozent auf 267,9 Milliarden Euro. Dabei verzeichneten die Sozialversicherung und die Länder mit plus 1,6 Prozent bzw. 1,5 Prozent den höchsten Anstieg bei den Ausgaben. Der Bund und die Gemeinden sowie Gemeindeverbänden gaben hingegen 0,9 Prozent bzw. 0,3 Prozent weniger als im vergangenen Jahr aus. Die Finanzierungslücke der öffentlichen Haushalte ging von 31,7 auf 22,0 Milliarden Euro zurück. Die Länder, der Bund, die Gemeinde und die Gemeindeverbände fuhren im genannten Zeitraum rund 27,4 Milliarden Euro mehr Schulden, als sie über Kredite zur Finanzierung ihrer Haushalte aufgenommen hatten. Mit Stand 31.03.2008 lagen die Kreditmarktschulden bei 1 487,7 Milliarden Euro (31.12.2007: 1 499,5 Milliarden Euro) und zugleich stiegen die kurzfristigen Kassenverstärkungskredite gegenüber dem 31.12.2007 um 16 Milliarden Euro auf 66,5 Milliarden Euro.
Quelle: Pressemitteilung Destatis
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