Modekonzern Escada mit schlechten Quartalszahlen
Juni 30, 2008
Der Modekonzern Escada hat für das zweite Quartal 2007/2008 einen Umsatzrückgang von 16,1 Prozent auf 153,7 Millionen Euro verzeichnet während es ein Jahr zuvor noch 183,1 Millionen Euro waren. Das EBITDA-Ergebnis ging von 16,0 auf 12,5 Millionen Euro deutlich zurück. Im Bereich Escada konnte das Unternehmen einen Zuwachs von 6,1 Prozent auf 10,5 Millionen Euro erzielen. Zugleich ging das EBITDA im Bereich Primera von 6,1 auf 2,0 Millionen Euro zurück.
Das Nachsteuerergebnis liegt bei minus 4,2 Millionen Euro wobei im vergangenen Jahr noch ein positives Ergebnis von 2,4 Millionen Euro erwirtschaftet wurde. In den ersten sechs Monaten diesen Jahres erzielte der Konzern einen Umsatz von 295,8 Millionen Euro und sind 14,1 Prozent weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Bei der Rohertragsmarge wurde ein Anstieg von 62,6 auf 65,1 Prozent verzeichnet und dafür ist vor allem die Erhöhung des Anteils des eigenen Einzelhandels am Umsatz verantwortlich. Im ersten Halbjahr 2007/2008 lag das EBITDA-Ergebnis bei 19,3 Millionen Euro und somit 48,7 Prozent niedriger als zwölf Monate zuvor.
Beim Konzernergebnis nach Steuern wurde ein Minus von 8,2 Millionen Euro eingefahren während man im vergangenen Jahr noch ein positives Ergebnis von plus 9,3 Millionen Euro erzielt hatte. Das Konzerneigenkapital betrug 78,7 Millionen Euro und liegt somit 2,6 Millionen Euro unter der Zahl zum Ende des Geschäftsjahres 2006/2007. Die Nettoverschuldung erhöhte sich wegen der Abbau von Liquidität und höheren Finanzverbindlichkeiten um 22,2 Millionen Euro auf 194,8 Millionen Euro. Für das Gesamtjahr 2007/2008 rechnet Escada mit einem Rückgang des Umsatzes im geringen zweistelligen Prozentbereich.
Quelle: Pressemitteilung Escada
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