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Vorsorge

„Die Renten sind sicher“ – wer hat nicht noch diesen Ausspruch eines ehemals populären Kabinettsmitglieds in den Ohren. Heute wissen wir, dass die Renten wirklich sicher sind. In etwa so sicher wie festverzinsliche Wertpapiere, die mit Hypothekendarlehen überschuldeter amerikanischer Verbraucher besichert sind.

Anleger, die sich bei der Rente nicht auf die Gnade der Politik, sondern lieber auf ihr eigenes Engagement verlassen möchten, sorgen so früh wie möglich privat für ihren Lebensabend vor. Dieser muss dann nicht in Armut und Tristesse verbracht werden.

Immer weniger Menschen bezweifeln, dass ohne eigene Aktivitäten der wohlverdiente Ruhestand mit finanziellen Nöten verbunden sein wird. Der Grund dafür ist hinlänglich bekannt. Der so genannte demographische Faktor, mit dem die sukzessive Überalterung der Gesellschaft gemeint ist, bedingt es, dass immer weniger junge Arbeitnehmer, für immer mehr Ruheständler aufkommen müssen. Verursacht wurde dieses Problem durch eine nach Ansicht sämtlicher auf dem Gebiet führenden Experten vollkommen verfehlten Politik.

Wer auch immer schuld an dem Desaster hat, spielt für den Arbeitnehmer von heute keine Rolle. Er muss jedem Monat Teile seines verfügbaren Einkommens zurücklegen, um sich ein ausreichendes Ruhepolster aufzubauen.

Mit welchen Mitteln dieses Ziel in die Tat umgesetzt wird, bleibt jedem selbst überlassen. Die Finanzindustrie jedenfalls hat bereits reagiert und bietet vielfältige Produkte zum Thema, die für jeden Anleger eine Lösung bieten. Auch von staatlicher Seite gibt es Unterstützung; bestimmte Verträge zur Altersvorsorge werden bezuschusst oder steuerlich begünstigt.

Bevor Verbraucher eine für so lange Zeit geltende Entscheidung treffen wie den Abschluss einer Rentenversicherung, sollten sie sich genau über die Ausgestaltung im Detail informieren.

Das wichtigste ist aber nicht das Produkt, sondern der Wille und die Überzeugung an sich, selbst für das Alter vorzusorgen. Schließlich spart man für sich selbst.