Kunst als alternative Anlageform
April 2, 2008
Gerade in turbolenten Börsenzeiten befinden sich viele Anleger auf der Suche nach alternativen Anlageformen. Eine dieser Formen ist der Kunstmarkt: Anstatt in Wertpapiere oder Rohstoffe zu investieren, kaufen einige Investoren lieber Gemälde oder Skulpturen. Für einige Menschen mag sich das vielleicht merkwürdig anhören, die Praxis zeigt jedoch, dass sich mit entsprechenden Investments erstklassige Renditen erzielen lassen.
Das Interesse an Kunst ist so groß wie schon seit langem nicht mehr. Besonders in den USA scheint es eine große Anzahl vermögender Privatpersonen zu geben, die sich für Kunst-Investments begeistern kann. Auf entsprechenden Kunstauktionen werden für einige Objekte absolute Rekordpreise erzielt. Selbst Gemälde zeitgenössischer Künstler können Preise in zweistelliger Millionenhöhe erzielen.
Sofern man Kunstgegenstände mit der Absicht kauft, ein gutes Investment zu tätigen, muss man allerdings über ein entsprechendes Hintergrundwissen verfügen. Es ist längst nicht so, dass man Kunstgegenstände kauft, einige Jahre hortet und anschließend zu erheblich höheren Preisen verkaufen kann. Es bedarf eines großen Fachwissens und auch viel an Erfahrung, um im Bereich der Kunst-Investments erfolgreich zu sein.
Des Weiteren handelt es sich hierbei um ein Anlagesegment, dass nicht für jedermann zugänglich ist. Die wirklich renditeträchtigen Objekte sind meist sehr kostspielig. Nur wenige Privatpersonen verfügen über die finanziellen mittel, um entsprechende Anlagen tätigen zu können. Für sie kommt der direkte Kauf einzelner Kunstobjekte nur selten in Frage, stattdessen bietet sich ihnen meist nur die Möglichkeit, in so genannte Kunstfonds zu investieren.
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