Kostenfalle Geldautomat: Im Ausland drohen teure Bargeldabhebungen
Juli 18, 2010
Nicht nur in Deutschland, auch in den meisten anderen Ländern ist Bargeld immer noch das wichtigste Zahlungsmittel. Weil neben dem Euro auch noch andere Währungen existieren und das vorhandene Bargeld im Lauf der Zeit zwangsläufig zu Ende geht, bleibt einem bei Auslandsaufenthalten meist keine andere Wahl, als Geld am Automaten abzuheben.
Inzwischen ist es so, dass die Banken ihren Kunden sogar explizit dazu raten, im Ausland auf Geldautomaten zu setzen. Hierbei wird gezielte auf die EC-Karte verwiesen, mit der es spielend einfach sein soll, Geld abzuheben. Was die Einfachheit betrifft, so haben die Banken zweifelsfrei Recht: Die Bargeldbeschaffung ist kein Problem. Allerdings ist sie nicht immer günstig – auch wenn dies von den Banken behauptet wird.
Fakt ist, dass oftmals beachtenswerte Gebühren berechnet werden – Gebühren, an denen die Banken gutes Geld verdienen. Wie die „Financial Times Deutschland“ berichtet, ist ein bankinternes Papier aufgetaucht, aus dem hervorgeht, zu welchen Gebühren britische und deutsche Banken entsprechende Transaktionen untereinander verrechnen. Ein Abkommen stellt sicher, dass die internationalen Geldabhebungen bankintern mit Kosten von lediglich 75 Cent je Abhebung zuschlagen. Die Kunden zahlen jedoch wesentlich höhere Gebühren: Schnell werden 5 bis 10 Euro pro Auszahlung fällig.
Diese überhöhten Kosten müssen nicht sein. Um sie zu verhindern empfiehlt es sich, die Preise für Abhebungen an den einzelnen Banken zu vergleichen. Einige Banken arbeiten beispielsweise im Ausland mit Partnerbanken zusammen, wodurch es günstiger wird, Bargeld abzuheben. Ebenso bietet es sich an, auf die Kreditkarte zu setzen. So können beispielsweise mit der DKB-Visa Card Bargeldabhebungen weltweit kostenlos (an entsprechenden Automaten) getätigt werden.
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