Kinder und Jugendliche sparen 2,2 Milliarden Euro

Juli 9, 2008

Nach einer aktuellen Studie des Meinungsforschungsinstituts iconkids & youth, wo 1447 Menschen zwischen 9 und 19 Jahren befragt wurden, kam es zu dem Ergebnis dass die Kinder sowie Jugendlichen im Jahre 2007 zwanzig Prozent mehr Taschengeld haben als ein Jahr zuvor. Die Einnahmen der Kinder und Jugendlichen beliefen sich auf 23,1 Milliarden Euro während die Ausgaben mit 22,6 Milliarden Euro gegenüber dem Jahre 2006 nur um 400 Millionen Euro zulegten. “Trotz der gestiegenen Kosten und der existierenden Kinderarmut geht es der Mehrheit der deutschen Familien immer noch so gut, dass sie ihren Kindern immer mehr Geld zur Verfügung stellen. An den Kindern wird als letztes geknapst”, erklärte Ingo Barlovic von iconkids & youth, welcher Leiter der Studie ist. Das Geld geben sie an erster Stelle mit 4,4 Milliarden Euro für Kleidung aus, gefolgt vom Ausgehen und Handy mit 2,7 bzw. 2,2 Milliarden Euro.

Die Kosten für Ausgehen und Handys fielen im Jahre 2007 gegenüber dem Vorjahr niedriger aus. Sowohl die Kinder als auch Jugendlichen geben nur so viel Geld aus, wie ihnen zur Verfügung steht denn laut Ingo Barlovic gilt Verschulden unter ihnen als uncool. Die heutige Jugend ist sparsam und hat 2,2 Milliarden Euro gespart. Es ist erfreulich, dass die Vernunft siegt und die Jugend sowie Kinder besser mit ihren Geld haushalten. Zwar gibt es dennoch Jugendliche die Kredite aufnehmen, um sich zum Beispiel ein neues Handy zu leisten aber der Trend geht offenbar hin zu einem vernünftigen Umgang mit dem Geld. Weil sich die wirtschaftlichen Bedingungen aufgrund der Öl-, und Finanzkrise etwas verschlechtern werden, ist es die richtige Entscheidung nur so viel Geld auszugeben wie man hat statt für Konsumwünsche einen Kredit aufzunehmen.

Quelle: Pressemitteilung iconkids & youth

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