KfW mit neuen Förderdarlehen für Bauherren

Juli 6, 2010

Bereits seit vielen Jahren haben Bauherren die Möglichkeit, bei der Finanzierung ihrer Vorhaben auf günstige Förderdarlehen der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) zurückzugreifen. Die staatliche Bank fördert schon seit langem den Erwerb von Wohneigentum sowie die Errichtung von Gebäuden, die mit einer guten Energieeffizienz punkten können.

Zum 01. Juli hat die KfW ihre Förderbedingungen überarbeitet. Im Wesentlichen wurde festgelegt, dass einige der bestehenden Förderprogramme auslaufen und im Gegenzug neue Programme aufgelegt werden sollen. Wie „Focus Online“ berichtet, läuft die Förderstufe 130 für Sanierungsobjekte aus. Dasselbe gilt für die Förderung von Neubauten der Förderstufe 85. Dafür wurden zwei neue Förderstufen eingeführt, nämlich die KfW Effizienzhäuser 70 und 55.

Die Zahlenwerte geben an, wie hoch der prozentuale Energieverbrauch eines Gebäudes im Bezug auf das sogenannte Referenzhaus bemessen sein darf. Die Werte, die für das Referenzhaus hinterlegt sind, wurden im Rahmen der Energieeinsparverordnung 2009 festgelegt. Ein KfW Effizienzhaus 55 darf demnach maximal 55 Prozent des Energieverbrauchs vorweisen, der als Wert für das Referenzhaus vorgeschrieben wurde.
Es ist ganz klar, dass eine solche Einsparung nicht ohne weiteres erzielt werden kann. Nur mit einem sogenannten Passivhaus lässt sich eine solch immense Einsparung erzielen. Deshalb wurde die Förderstufe KfW 70 eingeführt, damit auch außerhalb des Bereichs der Passivhäuser eine Förderung erlangt werden kann.

Wie es um den Energieverbrauch von Ein- und Mehrfamilienhäusern bestellt ist, können angehende Bauherren im Vorfeld von Architekten und Energieberaten ermitteln lassen. Auf jeden Fall lohnt es sich, die neuen Grenzwerte näher unter die Lupe zu nehmen: Eine Unterschreitung kann die Aufnahme günstiger Förderdarlehen ermöglichen.

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