IWF erwartet 2,2 Billionen US-Dollar Schaden
Januar 29, 2009
Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet wegen der Finanzkrise mit weltweiten Verlusten von 2,2 Billionen US-Dollar. Im Oktober waren noch 1,4 Billionen US-Dollar erwartet worden. Das Wirtschaftswachstum der Weltwirtschaft wird in diesem Jahr der aktuellen Prognose nach nur bei 0,5 Prozent liegen. Bei seiner vorherigen Schätzungen war der IWF noch von einem Wirtschaftswachstum von 2,2 Prozent ausgegangen. Nach der Prognose werden nur die Schwellenländer überhaupt ein Wachstum erzielen während die USA und die europäischen Länder eher mit einem Minuswachstum zu kämpfen haben. Im Jahre 2010 wird mit einer langsamen Erholung und einem Zuwachs von 3 Prozent bei der Weltwirtschaft gerechnet.
Die anhaltende Finanzkrise ist noch nicht überstanden und wird eine Weile andauern. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der USA wird um 1,6 Prozent zurückgehen und für Deutschland wird ein Minuswachstum von 2,5 Prozent erwartet. In der Eurozone wird sich das Minus auf 2,0 Prozent belaufen. Die Wirtschaftsexperten des IWF rechnen außerdem mit einer Deflation und würde einen Preisrückgang bedeuten. Es wird empfohlen die Hochrisikopapiere der Banken in einer Bad Bank auszulagern. In Deutschland ist die Gründung einer solchen Bank, die wertlose Wertpapiere von den Banken aufkauft heftig umstritten und wird mit Blick auf den stark gebeutelten Steuerzahler bislang abgelehnt.
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