Inflation zu Rendite machen

Juni 6, 2008

Die Teuerungsrate ärgert die Verbraucher in Deutschland seit geraumer Zeit. Laufend neue Rekordpreise an den Zapfsäulen, nicht enden wollende Preisrunden bei Strom und Gas sowie geradezu explodierende Preise für Nahrungsmittel lassen die ohnehin von Lohndruck und Steuerlast arg gebeutelten Einkommen der Menschen schrumpfen.

Anlegern ergeht es derzeit allerdings nicht viel besser: Die Kombination aus einem nach wie vor niedrigen Zinsniveau und der grassierenden Teuerungsrate lässt – insbesondere nach Abzug der Steuern  -von den Erträgen einer verzinslichen Geldanlage nicht viel mehr übrig als den realen Erhalt des eingesetzten Kapitals.

Während Verbraucher letztlich nicht viel an der Situation zu ändern im Stande sind, können Anleger durch die Wahl der geeigneten Instrumente die Auswirkungen der Geldentwertung abmildern. Durch den Erwerb inflationsindexierter verzinslicher Wertpapiere kann das Anrecht auf eine Realverzinsung ins Depot genommen werden. Die Wertpapiere sind mit einer variablen Verzinsung ausgestattet, die sich aus einem Basiszins und einer ereignisabhängigen Komponente zusammensetzt. Letzterer Bestandteil spiegelt dabei die Entwicklung der gemessenen Inflation in einem bestimmten Verhältnis wider.

Um auch innerhalb des Segments der Inflationsanleihen eine möglichst breite Streuung zu erreichen, sollten Anleger nicht auf einzelne Bonds, sondern einen Korb aus Wertpapieren setzen. Der Lyxor ETF Euro MTS Inflation Linked Index, der über einen entsprechenden Fonds abgebildet werden kann, investiert gezielt in inflationsindexierte Anleihen der Mitgliedsstaaten der Eurozone.

Anleger erwerben mit dem Produkt eine in sich breit gestreute, sehr sichere Anlage, die sich insbesondere für konservativ orientierte Investoren eignet, die stets einen Blick auf die reale Wertentwicklung ihres Portfolios zu werfen bemüht sind.

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