Honorarberatung für Geldanlagen

April 7, 2008

Ganz egal ob man sich an seinen Bankberater oder an einen Vermögensverwalter wendet: In den meisten Fällen verdienen die Berater anhand von Provisionen immer ordentlich mit. Vor allem bei mittleren und großen Anlagebeträgen kann das für den Anleger sehr ärgerlich sein, da er aufgrund von Ausgabeaufschlägen oder anderen Gebühren einen immensen Kapitalabfluss zu verzeichnen hat, der die Rendite seiner Anlage beträchtlich schmälern kann.

Aus diesem Grund gehen mittlerweile die ersten Berater dazu über, eine Beratung auf Honorarbasis anzubieten. Dies bedeutet, dass die Berater keine kostenlose Beratung mehr anbieten (die im eigentlichen Sinne nicht kostenlos ist), sondern Stundensätze oder andere Honorarsätze berechnen. Auf diese Weise soll der Anleger ausschließlich für die Beratungsleistung bezahlen, wodurch die Rendite seiner Anlage erhöht werden sollen. Denn im Gegenzug versprechen seriöse Anbieter, dass sie ihren Kunden dabei helfen, die optimale Anlageform auszuwählen, bei der möglichst keine Zusatzgebühren entstehen.

Von vielen Anlegern wird dieses Konzept bisher sehr kritisch betrachtet. Für sie ist es schlichtweg ungewohnt, für eine Finanzberatung Geld zu bezahlen. Allerdings sind sich die Finanzexperten darüber einig, dass viele Anleger mit der Honorarberatung besser fahren. Bei mittleren und großen Anlagebeträgen lassen sich ordentliche Einsparungen hinsichtlich der Transaktionskosten oder sonstiger Gebühren erzielen, so dass es schlichtweg besser ist, die Stundensätze der Berater zu bezahlen. Des Weiteren heben die Experten hervor, dass auf diese Weise eine wirklich unabhängige Beratung erfolgen kann. Weil die Berater nicht mehr auf Provisionsbasis arbeiten, können sie bei der Produktauswahl aus dem Vollen schöpfen. Einer der bekanntesten Anbieter von Honorarberatungen im Anlagebereich ist die Quirin Bank.

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