Geringes Interesse an der privaten Altersvorsorge

Dezember 13, 2007

Die Bedeutung der privaten Altersvorsorge nimmt weiterhin zu. Denn längst ist klar, dass das staatliche Rentensystem in seiner derzeitigen Form nicht auf Dauer bestehen kann. Aufgrund der demografischen Entwicklung müssen die Arbeitnehmer immer höhere Rentenversicherungsbeiträge abführen und zukünftige Rentner müssen sich auf immer kleiner werdende Renteneinzahlungen einstellen. Folglich ist es auf keinen Fall verkehrt, das Thema Altersvorsorge in die eigene Hand zu nehmen und in entsprechende Finanzprodukte zu investieren.

Obwohl sich mittlerweile die meisten Bürger der Rentenproblematik bewusst sind, werden nur wenige aktiv. Eine Umfrage hat ergeben, dass einem Großteil der Bevölkerung der augenblickliche Konsum wichtiger als eine Investition in die eigene Zukunft ist. Viele Menschen sind weiterhin nicht dazu bereit, private Altersvorsorge zu betreiben. Stattdessen wollen sie „lieber jetzt leben“ und konsumieren.

Dabei muss man noch nicht einmal große finanzielle Abstriche in Kauf nehmen: Wer frühzeitig anfängt und beispielsweise eine Riesterrente abschließt, kann auch mit kleinen Sparbeträgen sehr weit kommen. Dank Zinseszinseffekt und langen Laufzeiten können auf diese Weise ganz beachtliche Geldbeträge gespart werden. Außerdem sollte man nicht vergessen, dass die private Altersvorsorge staatlich gefördert wird. Ganz egal ob man auf die Riesterrente, Rürup-Rente oder ein anderes Rentenkonzept setzt: In vielen Fällen kann man von steuerlichen Vergünstigen und Zuschüssen profitieren, so dass sich der monatliche Sparbetrag noch weniger bemerkbar macht.

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