Fondsgebundene Rentenversicherung
Januar 18, 2008
Bei der privaten Rentenversicherung handelt es sich um den Klassiker unter den Finanzprodukten zur privaten Altersvorsorge. Es gibt sie in zwei Formen, nämlich einmal als kapitalgebundene Rentenversicherung und einmal als fondsgebundene Rentenversicherung. Fondsgebundene Finanzprodukte zur Altersvorsorge sind noch relativ jung, aber dennoch schon sehr gefragt.
Die zunehmende Beliebtheit von fondsgebundenen Finanzprodukten ist logischerweise auf die höheren Renditeerwartungen zurückzuführen. Bei klassischen bzw. kapitalgebundenen Finanzprodukten (ganz egal ob Renten- oder Lebensversicherung) erfolgt keine besonders hohe Verzinsung des Kapitals. Experten haben errechnet, dass sich die Verzinsung nur in den seltensten Fällen auf mehr als drei Prozent im Jahr beläuft.
Bei den fondsgebundenen Finanzprodukten ist es hingegen so, dass deutlich höhere Renditen zu erwarten sind. Wie hoch die Renditen durchschnittlich ausfallen, hängt in erster Linie von den Risikoklassen der ausgewählten Fonds ab. Verallgemeinert lässt sich sagen, dass mit Fonds bzw. Aktienfonds durchschnittliche Jahresrenditen von rund zehn Prozent erzielt werden können. Allerdings muss im Hinterkopf behalten werden, dass es sich hierbei um Durchschnittsrenditen handelt – in schlechten Börsenjahren können auch negative Renditen erwirtschaftet werden.
Aufgrund der starken Abhängigkeit von den Kapitalmärkten, kommt eine fondsgebundene Rentenversicherung nicht für jedermann in Frage. Es sind vor allem junge Menschen, die in fondsgebundene Rentenversicherungen investieren können – schließlich bleibt ihnen ausreichend viel Zeit, um eventuell anfallende Verluste auch aussitzen zu können. Wer hingegen erst wenige Jahre vor dem Renteneintritt entscheidet, eine Rentenversicherung abzuschließen, der sollte sich lieber für ein kapitalgebundenes Produkt entscheiden.
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