Fondsdepot als Alternative zur Bank oder zum Onlinebroker
Dezember 29, 2007
Ein Großteil der Privatanleger tätigt Fondsanlagen immer noch über die Hausbank. Doch wie in den vorangegangenen Postings bereits erläutert wurde, ist das nicht empfehlenswert. Wer seine Fondsanteile über einen Onlinebroker oder über ein Fondsdepot erwirbt, kann die Erwerbskosten senken und somit die Rendite seiner Anlage erhöhen. Insbesondere das Fondsdepot ist sehr interessant und stellt deshalb mehr als nur eine Alternative zum Fondserwerb über den Onlinebroker dar. Im Folgenden soll diese Möglichkeit zum Kauf von Fondsanteilen näher vorgestellt werden.
Es gibt einige Banken und Finanzdienstleister, die sich auf den Handel mit Fonds spezialisiert haben. Wenn man bei einem dieser Anbietern, wie zum Beispiel bei einer Fondsbank, ein Depot eröffnet, so bezeichnet man dieses als Fondsdepot. Für den Privatanleger ist solch ein Depot sehr interessant, weil diese Anbieter mit anderen Gebührenmodellen arbeiten.
Für gewöhnlich müsse Anleger beim Kauf von Fondsanteilen Gebühren bezahlen. Neben dem Ausgabeaufschlag können auch Transaktionsgebühren und Maklercourtagen darunter fallen. Bei einem Fondsdepot ist das ganz anders: Dort können tausende von Investmentfonds ohne Ausgabeaufschlag erworben werden und die Transaktionsgebühren fallen ebenfalls nicht an. Auf diese Weise können die Anleger eine Menge Geld sparen und die Renditen ihrer Anlagen optimieren.
Natürlich müssen auch die Anbieter Einnahmen erzielen. Aus diesem Grund ist die Führung eines Fondsdepots kostenpflichtig. Üblicherweise müssen die Kunden eine Jahresgebühr entrichten, deren Höhe nicht von der Depotgröße abhängig ist. Stattdessen werden Pauschalbeträge berechnet. Je nach Anbieter beläuft sich die Höhe der Jahresgebühr auf einen Betrag, der zwischen 50 und 100 Euro liegt. Das mag sich für manchen Anleger teuer anhören, doch das ist es nicht. Wenn man bedenkt, dass man auf diese Weise bei jedem Fondserwerb fast 5 Prozent Ausgabeaufschlag spart, so fährt man mit einem Fondsdepot sehr günstig. Wer beispielsweise jährlich 5.000 Euro in Fonds investiert, spart bei einem angenommenen Ausgabeaufschlag von 5 Prozent 250 Euro – dieser Ersparnis stehen dann lediglich 50 bis 100 Euro gegenüber.
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