Die Zinsentwicklung bei Tagesgeld- und Festgeldanlagen
Dezember 14, 2007
Der seit gut anderthalb Jahren anhaltende Anstieg der Zinsen könnte vorerst vorbei sein: Zu Beginn der Woche hat die amerikanische Notenbank (FED) eine Senkung der Leitzinsen um 25 Basispunkte vorgenommen. Die europäische Zentralbank (EZB) hat die Leitzinsen unverändert gelassen.
Für Zinsanleger könnte das bedeuten, jetzt zu handeln und das aktuelle Zinsniveau für längere Zeit zu sichern. Sowohl im Bereich der Festgeldanlagen als auch bei den Tagesgeldanlagen können sie von Zinssätzen profitieren, wie sie schon seit vielen Jahren nicht mehr verfügbar waren. So gibt es zum Beispiel einige Direktbanken, die Tagesgeld mit mehr als vier Prozent verzinsen. Mit Festgeldanlagen können sogar jährliche Renditen von mehr als fünf Prozent erzielt werden – und das ohne besonders lange Laufzeiten eingehen zu müssen. So können beispielsweise fünf Prozent Festgeldzins bei der Parexbank mit einer Laufzeit von nur einem Jahr erzielt werden.
Allerdings sind viele Zinsanleger derzeit noch sehr zögerlich, was Festgeldanlagen betrifft. Das aktuelle Zinsniveau ist durchaus attraktiv – doch im historischen Vergleich zeigt sich, dass es Zeiten gab, in denen noch deutlich höhere Renditen mit Zinsanlagen erzielt werden konnten. Sollten die Zinsen in den kommenden Jahren weiterhin ansteigen, so wäre es ärgerlich, bereits jetzt langfristige Festgeldanlagen zu tätigen. Sollten die Zinsen hingegen fallen, dann wäre jetzt der beste Zeitpunkt, um das Optimum an Rendite herauszuholen.
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