Die Finanzkrise scheint kein Ende nehmen zu wollen
April 1, 2008
Erst war von einer Subprime-Krise die Rede, dann von einer Bankenkrise und letzten Endes von einer Finanzkrise. Diese scheint übrigens kein Ende nehmen zu wollen, denn erst heute wieder haben zwei große Banken verkündigt, Abschreibungen auf betroffene Wertpapiere vornehmen zu müssen.
Beim ersten Geldinstitut handelt es sich um die Deutsche Bank, die heute bekannt gab, für das erste Quartal dieses Jahres eine Wertberichtigung in Höhe von 2,5 Milliarden Euro vornehmen zu müssen. Daran wird ersichtlich, dass die Bank ebenfalls von der Finanzkrise betroffen ist – auch wenn sie dies im Vorfeld immer wieder bestritten hat. Zuvor hatte der Vorstandschef Josef Ackermann immer wieder erklärt, dass die Deutsche Bank immun gegen über den Auswirkungen der Krise sei. Bereits in der vergangenen Woche wurde übrigens eine Gewinnwarnung veröffentlicht. Einige Analysten gehen mittlerweile davon aus, dass die Bank für das erste Quartal einen Verlust ausweisen wird.
Erheblich schlimmer als die Deutsche Bank hat es wieder einmal die UBS getroffen. Wie bekannt wurde, muss die eidgenössische Bank weitere 12 Milliarden Franken abschreiben. Als Konsequenz dieser Entwicklung hat Marcel Ospel, Verwaltungspräsident der UBS, bekannt gegeben, für eine erneute Kandidatur nicht mehr anzutreten. Diese Aussagen wurde von den Aktionären äußerst positiv aufgenommen: Die Aktie verzeichnete zeitweise einen Wertzuwachs von mehr als 12 Prozent.
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