Die besten Festgeldzinsen gibt es bei den Direktbanken

Dezember 15, 2007

Im gestrigen Blog-Eintrag ging es um das Thema Zinsentwicklung sowie um die Frage, ob Anleger jetzt handeln und Festgeldanlagen mit längerer Zinsbindung abschließen sollen.

Heute geht es erneut um das Thema Festgeld – wobei die Konditionen einzelner Banken den Schwerpunkt bilden. Dabei soll in erster Linie aufgezeigt werden, dass es zwischen den Konditionen einzelner Banken spürbare Unterschiede geben kann, und dass vor allem Internet- und Direktbanken zu den interessantesten Anbietern zählen.

Es ist in der Tat so, dass sich die Festgeldkonditionen einzelner Banken sehr deutlich voneinander unterscheiden. Bei regionalen Banken, wie zum Beispiel Sparkassen und Volksbanken, können Privatanleger einen Zinssatz von maximal vier Prozent erzielen – und das auch dann, wenn sie sich für eine verhältnismäßig lange Zinsbindung entscheiden. Die Direktbanken treten deutlich aggressiver am Markt auf und räumen ihren Kunden höhere Zinssätze ein: Schon mit Laufzeiten bzw. Zinsbindungen von nur einem Jahr, können bis zu fünf Prozent an Festgeldzins erzielt werden. Es folgt eine kurze Auflistung der derzeit attraktivsten Festgeldangebote im Vergleich mit den Festgeldangeboten einiger Regionalbanken.

(Zinssätze gelten jeweils für eine Laufzeit von 12 Monaten)

Direktbanken:

Parexbank: 5,00%
Credit Europe Bank: 4,75%
DKB: 4,37%
BMW-Bank: 4,30%

Regionalbanken:

Stuttgarter Volksbank: 4,05%
Dortmunder Volksbank: 4,00%

Anhand der genannten Konditionen sollte klar werden, dass es sehr lohnenswert ist, sein Geld bei einer Direktbank anzulegen. Zwar mögen die Zinsunterschiede nicht unbedingt sehr beeindruckend klingen, doch gerade bei sicherheitsorientierten Geldanlagen sind keine besonders hohen Renditen zu erwarten, und somit kommt es im Endeffekt auf jeden Zehntel-Prozentpunkt an.

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