Depot: Goldanteil niedrig halten
Oktober 30, 2008
Der Bundesverband Deutscher Banken empfiehlt Anlegern das Gold im Depot nicht überzugewichten. Das glänzende Edelmetall gilt schon seit Jahrtausenden als sicherer Hafen in schweren Zeiten aber die Preisentwicklung spricht da eine andere Sprache. Der Goldpreis ist starken Schwankungen unterworfen, er lag im September noch bei umgerechnet zirka 610 Euro für eine Feinunze Gold und liegt einen Monat später nun bei weniger als 700 US-Dollar also rund 530 Euro. Das politische Umfeld, der Ölpreis und die Entwicklung des Euro-Dollar-Wechselkurse haben einen erheblichen Einfluss auf den Goldpreis.
Aufgrund dieser Fakten sollten Anleger nicht alleine auf das wertvolle Edelmetall setzen sondern der Depotanteil sich laut Experten auf maximal 5 bis 10 Prozent belaufen. Außerdem erwirtschaftet Gold keine regelmäßigen Gewinner, es sei denn der aktuelle Goldpreis ist höher als der Kaufpreis. Zur Sicherung des Kapitals ist es ratsam sein Vermögen auf mehrere Geldanlagen zu verteilen wodurch das Risiko eines möglichen Totalverlustes minimiert wird. Wer einen Teil seines Geldes in Gold investieren möchte, der sollte sich für Goldbarren und Goldmünzen entscheiden wie sie jede Bank anbietet. Zur Zeit sind die Banken, Edelmetall-Scheideanstalten und Goldhändler wegen der enormen Nachfrage nach Gold allerdings ausverkauft und erst ab dem kommenden Jahr soll sich die Lage wieder stabilisieren.
Quelle: Pressemitteilung Bundesverband Deutscher Banken
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