Einlagensicherung: Garantien für Sparer werden herabgesetzt

September 25, 2011

Viele deutsche Sparer standen im Jahr 2008 regelrecht unter Schock, als die große isländische Kaupthing Bank in die Pleite rutschte und plötzlich die Angst aufkam, man könnte seine Spareinlagen nicht zurück erhalten. Zahlreiche Sparer aus Deutschland hatten ihre Ersparnisse bei dem isländischen Geldinstitut angelegt, weil zuvor mit einer hohen Verzinsung gelockt wurde.

Seit diesem Vorfall ist nahezu jedem Sparer bewusst, dass deutsche Geldhäuser eine bessere Absicherung versprechen. Die Regierung hatte nämlich ordentlich Druck gemacht: Bei deutschen Banken sind Bankguthaben per Gesetz bis in Höhe von 100.000 Euro zu 100 Prozent abgesichert. Zahlreiche Banken bieten sogar eine noch wesentlich höhere Absicherung an. Dies trifft insbesondere für die Privatbanken zu, die in Sachen Einlagensicherung auf den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken (BdB) setzen. Geldinstitute, die sich der Einlagensicherung des Verbandes angeschlossen haben, bieten pro Kunde eine Guthabensicherung in Millionenhöhe. Am Donnerstag teilte der Verband jedoch mit, dass man die Absicherungssumme senken möchte. Die Absenkung soll allerdings nicht von heute auf morgen sondern stattdessen mittelfristig in zwei Stufen erfolgen. Für Anfang 2015 ist die erste Abstufung angedacht, die zu einer Einlagensicherung von 750.000 Euro führt. Im Jahr 2025 soll die Absicherung bei maximal 437.500 Euro pro Kunde liegen.

Prozentual betrachtet handelt es sich hierbei um einen immens starken Einschnitt. Allerdings brauchen Sparer deswegen nicht besorgt sein – die meisten Zinsanleger dürften mit der Absicherungsgrenze von 437.500 Euro immer noch bestens bedient sein, weil sich ihre Bankguthaben ohnehin nicht auf derart hohe Werte belaufen. Vermögende Sparer, die von dieser Änderung tatsächlich betroffen sind, können ihre Spareinlagen auf mehrere Banken verteilen (was ohnehin als sinnvoll gilt), um für eine weiterhin 100-prozentige Absicherung zu sorgen.

Aktien: Der nächste Kurssturz kommt schneller als man denkt

September 19, 2011

Am letzten Handelstag an der Börse gab es eine große Überraschung. Am Freitag zogen die Aktienkurse zahlreicher Unternehmen ungemein an, sodass teilweise schon von einer kleinen Börsenrallye gesprochen wurde. Für viele Marktteilnehmer kam diese Entwicklung vollkommen überraschend, zumal es in den vergangenen Wochen fast durchweg nur bergab ging.

Die Kursanstiege von Donnerstag und Freitag können in der Tat als außerordentlich bezeichnet werden. Ungefähr eine Woche zuvor waren die Aktienmärkte noch dabei, neue Tiefstände auszuloten: Die Grenze von 5.000 Zählern im DAX wurde mehrfach angetastet. Doch am Freitag schloss der DAX mit mehr als 5.500 Zählern, zeitweise wurden sogar mehr als 5.600 Zähler gemessen.
Vielen Privatanlegern stellt sich nun die Frage, ob es eine neue Rallye gibt und ob sie einsteigen sollten. Allerdings ist diese Frage nur äußerst schwer zu beantworten. Das Problem besteht darin, dass der Markt keine klare Richtung vorgibt. Es wäre durchaus denkbar, dass die Kursstürze der vergangenen Wochen nichts anderes als Wertkorrekturen waren und sich die Börsen nun wieder normal entwickeln können. Auf der anderen Seite kann es ebenso passieren, dass die Märkte wieder deutlich ins Minus drehen und sich die Kursrückgänge noch einige Wochen oder sogar Monate fortsetzen.

Alles in allem ist große Vorsicht angesagt – immerhin haben die letzten Wochen gezeigt, dass nicht nur große Gewinne sondern auch stattliche Verluste möglich sind. Anleger, die nicht abwarten möchten, sollten zumindest vorsichtig sein. Es empfiehlt sich, auf eine breite Streuung zu setzen, indem beispielsweise Indexfonds gekauft werden. Außerdem sollte nicht das gesamte Kapital eingesetzt werden, um notfalls nachkaufen zu können.

RWB AG – Dreifacher Inflationsschutz mit Private Equity Dachfonds

September 19, 2011

Die deutschen Kapitalanleger rechnen in den nächsten Monaten mit steigenden Preisen. Diese Sorgen sind berechtigt. Nicht nur die auf politischen Druck gestiegene Geldmenge gibt Anlass zur Sorge. Die steigenden Rohstoff- und Importpreise wirken sich unmittelbar preistreibend aus. Die Inflation steht vor Tür. Und nicht nur im Euro-Raum.

Was passiert mit dem Wert meiner Private Equity Beteiligung, wenn die Inflation kommt, fragen sich viele RWB Investoren?

Grundsätzlich beschreibt Inflation (Geldentwertung) immer ein relatives Verhältnis vom Geldwert zum Wert von Sachwerten (bzw. Produkten und Dienstleistungen). Beides muss im Gleichgewicht sein. Verändert sich das Verhältnis, entweder durch zu schnelles Wachstum der Geldmenge (z.B. ungedecktes Geld wird gedruckt) oder durch plötzliche Reduzierung der vorhandenen Sachwerte (wie bspw. durch Naturkatastrophe, Krieg, Rohstoffmangel) kommt es zu einer Geldentwertung.
Welche Ursache die Inflation auch immer hat, sie ist per Definition eine Wertminderung des Geldes, so dass der Geldinhaber für seinen Geldbestand im Zeitverlauf immer weniger Sachwerte erwerben kann. Der Verlust an Vermögenssubstanz des Einzelnen durch eine Inflation kann also denklogisch vor allem dann eintreten, wenn vorrangig Geldvermögen (wie Bargeld, Giroguthaben etc.) oder geldmarktnahe Anlagen (wie Sparbuch, festverzinsliche Forderungen mit Zinsen unter der Inflationsrate) vorhanden sind.

Unternehmen repräsentieren in erster Linie Sachwerte in vielfältigster Form wie Maschinen, Betriebsgebäude und -grundstücke, Rohstoffe, Patente etc. Diese Sachwerte werden im betriebswirtschaftlichen Herstellungsprozess durch menschliche Arbeit miteinander kombiniert. Es entstehen neue Sachwerte und Dienstleistungen, deren Wert regelmäßig über dem anteiligen Wert der eingeflossenen Werte liegt.

Private Equity ist die Beteiligung am Eigenkapital von Unternehmen. Der Private Equity Investor wird rechtlich gesehen Eigentümer des Unternehmens und damit wirtschaftlich betrachtet auch Eigentümer der Sachwerte, die in ihrer Gesamtheit das Unternehmen ausmachen. Über die Eigentümerstellung steht ihm aber auch die im betrieblichen Wertschöpfungsprozess erzielte Wertschöpfung (Mehrwert) zu.

Kommt es jetzt zu einer Inflation ist der Unternehmenseigentümer also doppelt, genauer betrachtet dreifach, geschützt.

Erstens sind Sachwerte per se nicht von einer Inflation betroffen. Ihr in Geldeinheiten ausgerückter Wert steigt – insbesondere bei einer durch eine Geldmengensteigerung ausgelösten Inflation – mehr oder weniger proportional zur Inflationsrate.

Zweitens bilden die von der Summe der Unternehmen angebotenen Produkte und Dienstleistungen ja genau die materielle Basis eines „Warenkorbes“ an Produkten und Dienstleistungen, deren Preissteigerung durch eine Inflationsrate gemessen bzw. widergespiegelt wird. Ist man also an einer hinreichend großen Menge an Unternehmen beteiligt, deren Produkte wiederum einen entsprechend repräsentativen „Warenkorb“ darstellen, steigen die Gesamteinnahmen der Unternehmen praktisch im Gleichlauf mit der Inflationsrate. Nicht nur die zur Produktion notwendigen Sachwerte und damit die Substanz der Unternehmen bleiben somit wertstabil, auch die laufenden Einnahmen entwickeln sich tendenziell parallel zur Inflationsrate.

Drittens sind Unternehmen in der Regel zu großen Teilen fremdfinanziert, d.h. sie haben sich langfristig Kapital von Banken und Versicherungen zu einem festen Zinssatz geliehen. Der Wert dieser Schulden, die ja in Geldwerten ausgedrückt werden, sinkt in einer Inflation.

Wer, wie die meisten Deutschen mit einer steigenden Inflation rechnet, ist also mit der Investition in breit streuende Private Equity Dachfonds nicht nur vor inflationsbedingten Vermögensverlusten geschützt, er profitiert sogar davon. Mehr Informationen finden Sie auf den Seiten der RWB AG Akademie.

Aufgepasst bei der Spekulation mit Edelmetallen

September 11, 2011

Privatanleger, die sich vor einigen Jahren mit Edelmetallen wie Gold und Silber eingedeckt haben, können sich über einen beträchtlichen Wertzuwachs freuen – besonders diese beiden Edelmetalle haben deutlich an Wert zugelegt. Aufgrund dieser Wertentwicklung sowie der zunehmenden Angst vor Inflation oder Währungskollaps ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Privatpersonen auf Edelmetalle setzen bzw. diese erwerben.

Aber es gibt private Anleger, die noch einen ganzen Schritt weitergehen. Anstatt die Edelmetalle in Form von Barren oder Münzen zu erwerben, spekulieren sie mit Zertifikaten oder Optionsscheinen. Entsprechende Derivate erlauben es, auf die Preisentwicklung der Edelmetalle zu spekulieren – und das nicht nur auf steigende sondern auch auf fallende Kurse. Zugleich ist es möglich, mit Hebeln zu arbeiten und somit die Renditen zu vervielfachen.

Wie aus Fachkreisen bzw. von Mitarbeitern einzelner Onlinebroker zu hören ist, gibt es immer mehr Privatanleger, die sich für entsprechende Wertpapiere begeistern können. Die Anzahl der Personen, die mit Derivaten auf die Preisentwicklung von Edelmetallen spekulieren, hat deutlich zugenommen. Viele dieser Anleger unterschätzen jedoch die Risiken, die sie mit ihren Investments eingehen. Gold und Silber werden von vielen Anlageexperten zur Absicherung empfohlen. Allerdings gelten diese Ratschläge nur für den Erwerb physischer Edelmetalle. Wer mit Optionsscheinen oder Zertifikaten spekuliert, geht oft wesentliche höhere Risiken ein, die sogar einen Totalverlust bedeuten können.

In den vergangenen Monaten konnten Anleger mit entsprechenden Papieren beachtenswerte Gewinne einfahren. Allerdings darf nicht vergessen werden, dass sich die Situation am Markt schnell ändern kann – wenn sich der Markt dreht, kann das eingesetzte Kapital unter Umständen ganz schnell verloren gehen.

Teambank bietet den easyCredit nun auch mit Festzins an

September 3, 2011

Vermutlich gibt es kein anderes Finanzprodukt aus dem Bereich der Ratenkredite, das so bekannt wie der easyCredit ist. Schließlich hat die Teambank, die den Ratenkredit für Privatkunden anbietet, viel Geld in den Aufbau der Marke investiert. Seit Jahren bekommt man immer wieder Werbespots zu sehen, die eine günstige Kreditaufnahme versprechen.

In letzter Zeit ist es um den easyCredit ein wenig ruhig gewesen. Doch nun gibt es Neuigkeiten: Die Teambank hat ihr Kreditangebot überarbeitet und dabei easyCredit flexibler gemacht. Für Kreditnehmer wird es künftig leichter sein, eine flexible Rückzahlung vorzunehmen. Immerhin stehen neue Laufzeiten zur Verfügung, die eine Herabsetzung der Raten ermöglichen. Zugleich bleiben frühere Möglichkeiten bestehen: Kreditnehmer können im Bedarfsfall die Raten reduzieren oder sogar vorübergehend aussetzen.
Neu ist auch der Festzins, der sich im Bereich der Ratenkredite einer steigenden Beliebtheit erfreut. Das Prinzip des Festzinses ist ganz einfach – es sieht vor, dass jeder Kreditnehmer zum selben Zinssatz finanzieren kann. Dadurch wird die Kreditaufnahme deutlich flexibler und außerdem auch fairer. Nicht mehr das Einkommen entscheidet über die Höhe des Zinssatzes, sondern Kreditbetrag und Laufzeit. Der Festzins ist bei easyCredit zugänglich, indem sich Kreditnehmer für eine vergleichsweise kurze Laufzeit entscheiden. Bei einer Laufzeit von 36 bis 48 Monate bietet sich in Abhängigkeit vom Kreditbetrag die Möglichkeit, zu 5,99 Prozent effektivem Jahreszins zu finanzieren.
Mit einer optionalen Restkreditversicherung können sich Kreditnehmer gegen Risiken wie Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeit und Scheidung absichern. Zudem besteht die Möglichkeit einer Sofortablösung: Sondertilgungen erlauben eine vorzeitige Kreditrückzahlung.