Währungen als Anlagechance für 2011
Dezember 31, 2010
Private Anleger hatten es im vergangenen Jahr nicht leicht. Vor allem an den Aktienmärkten haben viele Privatanleger den Einstieg verpasst. Ein jetziger Einstieg gilt als wagemutig, sodass schnell die Frage aufkommt, wo mögliche Anlagechancen für 2011 liegen.
Welche Anlagebereiche sich besonders gut entwickeln werden, kann niemand mit Gewissheit sagen. Es gibt jedoch ein paar Bereiche, denen Experten ein hohes Potential zusprechen. Dies gilt besonders für den Bereich der Währungen. Schließlich haben die Währungsmärkte in den vergangenen Monaten regelrechte Kapriolen geschlagen. Wer in den richtigen Währungen investiert gewesen ist, konnte gutes Geld verdienen.
Im Fokus zahlreicher Experten stehen Währungen von Ländern wie Brasilien, Kanada oder Neuseeland. Die Volkswirtschaften dieser Länder gelten als relativ stabil, weshalb schwere Kurseinbrüche als relativ unwahrscheinlich gelten. Vielmehr ist denkbar, dass die Währungen der genannten Länder anziehen, weil sie im Abwertungsmarathon anderer Länder nicht konkurrieren können. Dies gilt besonders für den Vergleich mit dem US-Dollar: Die US-Regierung beherrscht ihr Handwerk, wenn es darum geht, den Dollarkurs zu drücken, um somit die eigenen Exporte zu stärken. Dementsprechend ist es gut denkbar, dass der kanadische Dollar oder der brasilianische Real gegenüber dem US-Dollar deutlich aufwerten.
Derartige Investments tätigt man am besten über entsprechende Investmentzertifikate. Zum einen wird der Erwerb der Währungen dadurch günstiger, zum anderen kann an Wertentwicklungen gegenüber anderen Währungen als dem Euro profitiert werden. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass derartige Geldanlagen als vergleichsweise spekulativ gelten. Wenn es darum geht, die Ersparnisse sicher anzulegen, entscheidet man sich besser für andere Anlageformen wie zum Beispiel das Tagesgeldkonto.
Hohe Gebühren bei Fremdabhebungen bleiben bestehen
Dezember 30, 2010
Abhebungen am Geldautomaten können ganz schön teuer sein. Besonders wenn sich Kunden am Geldautomat bedienen, die ihr Konto bei einer anderen Bank führen, langen die Geldinstitute ordentlich zu. Im Durchschnitt bezahlt der Kunde eine Gebühr in Höhe von 5,50 Euro. Je nach Bank sind aber deutlich höhere Beträge möglich – teilweise bis zu 10 Euro und mehr pro Abhebung.
Aufgrund anhaltender Proteste von Verbraucherschützern hatten die Banken angekündigt, ein neues Abrechnungsmodell einführen und dabei die Kosten für den Kunden deutlich senken zu wollen. Wie die „Financial Times Deutschland“ schreibt, scheint dieses Vorhaben jedoch gescheitert zu sein – zumindest teilweise. Einige Banken wollen sich nicht fügen und beharren auf der Festsetzung vergleichsweise hoher Gebühren.
Wer nun auf die Privatbanken tippt, liegt vollkommen falsch. Diese zählen zu den Anbietern mit den niedrigsten Gebühren. Geldinstitute wie Deutsche Bank & Co. haben sich auf eine Gebühr von 1,95 Euro pro Abhebung verständigt. Stattdessen sind es die Sparkassen, die an ihren hohen Abhebungsgebühren festhalten möchten. Die Banken, die sich sonst so volksnah geben, tun dies aus gutem Grund: Sie besitzen das größte Geldautomatennetz in Deutschland, das im Endeffekt für eine große Einnahmequelle steht.
Ab dem 15. Januar wird eine neue Entgeltordnung in Kraft treten. Die meisten Privatbanken werden dann die bereits angesprochenen 1,95 Euro bei Fremdabhebungen berechnen. Bei vielen anderen Instituten wird die Gebühr jedoch nicht wesentlich unter die Grenze von 4 Euro fallen. Dementsprechend bleibt es weiterhin empfehlenswert, bei Geldabhebungen bewusst auf Automaten zu setzen, die zum Verbund der eigenen Bank gehören, damit überhaupt keine Gebühren anfallen.
Regierung will Mindestverzinsung von Lebensversicherungen senken
Dezember 23, 2010
Obwohl die Lebensversicherung schon lange nicht mehr als optimale Geldanlage gehandelt wird, hat so mancher Versicherungsnehmer gut Lachen: Die Versicherungsunternehmen garantieren ihren Kunden eines Mindestverzinsung. Bis vor einigen Jahren konnten diese Zinssätze nur bedingt punkten. Doch jetzt in der Niedrigzinsphase bescheren Lebensversicherungen satte Renditen. In den meisten Fällen werden Anlageformen wie Tagesgeldkonto oder Festgeldkonto deutlich geschlagen.
Ob sich die Versicherer diese Vorgehensweise langfristig leisten können, ist ein anderes Thema. Derzeit bereitet die gute Verzinsung noch keine Schwierigkeiten, weil sich die Unternehmen mit Anleihen eingedeckt haben, die über lange Zeit sichere Renditen bieten. So gesehen haben die Versicherer erst einmal keine Probleme damit, die hohen Verzinsungen zu garantieren.
Doch der Staat scheint mit der aktuellen Situation nicht zufrieden zu sein. Laut der Nachrichtenagentur dpa prüft das Bundesfinanzministerium derzeit die Möglichkeit, die Garantieverzinsungsgrenze für neue Policen zu senken. Derzeit beläuft sie sich auf einen Wert von 2,25 Prozent. Es soll darüber diskutiert werden, zum 01. Juli 2011 die Grenze auf einen Wert von 1,75 Prozent zu senken.
Nun könnte man meinen, dass sich die Versicherungsbranche über diese Idee freut, schließlich würde ihnen dies die Möglichkeit einräumen, die Einlagen neuer Kunden schlechter zu verzinsen und dadurch die eigenen Gewinne zu steigern. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Die Versicherer sind von diesem Gedanken nicht begeistert, weil die Attraktivität der Lebensversicherung als Anlageform stark verringert würde. Die kapitalgebundene Lebensversicherung hat in den letzten Jahren ohnehin schon stark an Attraktivität eingebußt – eine Senkung der Mindestverzinsung würde die Situation und somit die Vertriebschancen zusätzlich verschlechtern.
Immobilieninvestments: Garagen bergen großes Potential
Dezember 19, 2010
Das Interesse an Immobilieninvestments ist enorm groß. Viele private Anleger sind äußerst verunsichert – womöglich könnte der Euro stark an Wert verlieren oder es kommt zur immensen Inflation. Zudem fehlt es an attraktiven Alternativen im Bereich der konservativen Anlagen. Kein Wunder also, dass das Betongold gefragter denn je zuvor ist.
Allerdings ist es heutzutage gar nicht mehr so leicht, gute Immobilieninvestments zu tätigen. Es fängt bereits damit an, dass auf dem Markt vergleichsweise wenige Objekte angeboten werden. Zugleich sind die Preise relativ hoch bemessen. Anleger müssen viel Geld investieren und oftmals sogar Immobiliendarlehen aufnehmen, damit solch ein Investment realisiert werden kann. Ein weiteres Problem ist das relativ hohe Risiko: Heutzutage lassen sich Mieter nicht mehr viel gefallen. Forderungen nach Mietminderungen treffen relativ schnell ein oder es werden Nachbesserungen bei der Ausstattung gefordert. Zudem drohen Mietausfälle – da braucht man sich nicht wundern, dass so mancher Interessent am Ende doch einen Rückzieher macht.
Dennoch bietet der Immobilienmarkt große Chancen, zum Beispiel mit dem Erwerb von Garagenanlagen. Wie das Finanzmagazin „Capital“ schreibt, steckt dieser Markt noch in den Kinderschuhen. Zumindest private Anleger schlagen vergleichsweise selten zu, obwohl enorme Renditechancen locken. Denn gerade in den Innenstädten hat der Bedarf an geschützten Stellplätzen enorm zugenommen. Mieter zahlen vergleichsweise hohe Preise, um ihre Autos sicher abstellen zu können. Gleichzeitig lassen sich viele Garagenkomplexe oder auch Einzelgaragen günstig erstehen.
Die erzielbaren Renditen liegen um ein Vielfaches über den Renditen, die mit Wohnimmobilien erzielt werden können. Zugleich sind die Risiken niedrig bemessen: Gründe für Mietminderungen gibt es nicht sehr viele.
Ab 2013 droht die Monster-Kontonummer
Dezember 17, 2010
Es war im Jahr 2003 als Banken die sogenannte Iban-Kontonummer eingeführt haben. Hierbei handelt es sich um eine standardisierte Kontonummer, die sichere, schnelle und vor allem auch günstige Überweisungen innerhalb der EU ermöglichen soll. Eine Iban-Kontonummer enthält alle für die Überweisung wichtigen Details wie beispielsweise das Zielland und die Bankleitzahl.
Jeder Bankkunde, der in Deutschland über ein Girokonto verfügt, befindet sich bereits im Besitz einer Iban-Kontonummer. Die Nummern wurden als Ergänzung zu den bestehenden Kontonummern veröffentlicht und sind auf den meisten Kontoauszügen zu finden. In Deutschland wird die Nummer vom Kürzel „DE“ angeführt, dann folgt eine Zahlenkombination, die sich aus der Kontonummer und Bankleitzahl zusammensetzt.
Obwohl es diese Kontonummern mittlerweile seit sieben Jahren gibt, befinden sich nur wenige Kontoinhaber in der Lage, ihre Iban-Kontonummern mitzuteilen. Viele Leute haben bereits Schwierigkeiten damit, sich ihre jetzige bzw. die reguläre Kontonummern zu merken. Bei der Bankleitzahl hapert es noch mehr.
Allerdings könnten die damit verbundenen Probleme noch größer werden: Die EU plant nämlich die europaweite Umstellung auf Iban-Kontonummern. Die Folgen könnten gravierend sein: Die bisher geltenden Kontonummern und Bankleitzahlen werden abgeschafft. Bei Überweisungen müssen dann zwingend Iban-Nummern angegeben werden.
Der erste Aufschrei kommt von den Verbraucherschützern. Weil eine Iban-Nummer so lang ist – sie umfasst immerhin ganze 22 Zeichen -, wird mittlerweile von der sogenannten Monster-Kontonummer gesprochen. Die Verbraucherschützer sind der Meinung, dass sich damit bei Überweisungen deutlich mehr Fehler einschleichen können, die beispielsweise auf Zahlendreher zurückzuführen sind. Aus diesem Grund haben sie zum Protest aufgerufen, damit die langen Kontonummern nicht eingeführt werden. Ob die Proteste wirken, bleibt abzuwarten.
Renditen von Lebensversicherungen sinken
Dezember 12, 2010
Beim Verkauf von Lebensversicherungen ziehen die Versicherungskaufleute sämtliche Register. Besonders auf die hohen Renditen wird gerne verwiesen. Den Kunden wird gesagt, dass ihre geleisteten Beiträge ordentlich verzinst werden und sie deshalb mit einem hohen Auszahlungsbetrag am Ende der Laufzeit rechnen können.
Allerdings ist es um die Renditen von Lebensversicherungen längst nicht so gut bestellt wie viele Versicherungsberater behaupten. In den letzten drei Jahren sind die Zinsmärkte kontinuierlich schwächer geworden. Während des diesjährigen Sommers wurden sogar neue Rekordtiefs erreicht. Der Zinsrückgang perlt an den Lebensversicherungen nicht einfach ab. Die Versicherer erzielen mit ihren Einlagen keine so hohen Zinsen mehr, weshalb die Renditen der Überschussbeteiligungen sinken.
Die Allianz – einer der größten Anbieter in diesem Segment – hat beschlossen, ihren Garantiezins von 4,3 Prozent auf 4,1 Prozent zu senken. Die Einlagen der Kunden werden somit schlechter als im Vorjahr verzinst. Finanzexperten deuten dies als klares Signal: Die Allianz gibt die Marschrichtung vor und die anderen Versicherungsunternehmen werden wohl mehrheitlich nachziehen. Dementsprechend ist davon auszugehen, dass andere Versicherer die Verzinsung ihrer Lebensversicherungen ebenfalls senken werden – womöglich sogar stärker als die Allianz. Inhaber von Lebensversicherungen sollten folglich nicht damit rechnen, dass ihre Einlagen in gleicher Höhe wie im Vorjahr oder gar besser verzinst werden. Stattdessen ist von einem leichten Rückgang auszugehen.
Die Verzinsung von ca. 4 Prozent mag unter Berücksichtigung der aktuellen Zinssätze für Tagesgeld- oder Festgeldanlagen sogar attraktiv wirken. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass lediglich gebildete Rücklagen verzinst werden, jedoch nicht alle geleisteten Beitragszahlungen.
Französischer “Bankensturz” ist kläglich gescheitert
Dezember 11, 2010
Schon lange nicht mehr gab es so viele Systemkritiker. Gemeint sind Personen, die gegen unser politisches und wirtschaftliches System rebellieren. Sie haben alternative Systeme erarbeitet, die dem Volk mehr Wohlstand und vor allem mehr Unabhängigkeit versprechen sollen. Zugleich verteufeln sie Großkonzerne und Großbanken, die (angeblich) die Welt beherrschen.
Auch in Frankreich trifft man auf Personen, die entsprechende Ziele verfolgen. Einer von ihnen ist der ehemalige Fußball-Star Eric Cantona, der seit Wochen in den französischen Medien für Schlagzeilen sorgt. Zuletzt wollte er die französische Bevölkerung dazu bringen, das Bankensystem zu stürzen. Dazu dachte er sich ein relativ einfaches Mittel aus: Die Bürger sollten am vergangenen Dienstag ihre Hausbank aufsuchen und dort ihr gesamtes Geld abheben bzw. es sich bar auszahlen lassen. Würden genügend Menschen mitmachen, könnte das Bankensystem ins Wanken geraten, weil die erforderliche Menge an Bargeld nicht bereitgestellt werden kann – das Vertrauen der Bevölkerung in die Banken wäre erschüttert.
Jedoch ging der Plan des Systemkritikers nicht auf. Obwohl er intensiv für das Vorhaben geworben hatte, schlossen sich am Ende viel zu wenige Menschen an und suchten tatsächlich ihre Banken auf, um größere Barauszahlungen zu veranlassen. Die nächste große französische Revolution, die Cantona und seine Anhänger versprochen haben, ist somit ausgeblieben.
Die französische Regierung dürfte erleichtert sein. Mehrere Politiker, unter anderem auch die Wirtschaftsministerin, hatten den Aufruf kritisiert und den ehemaligen Spitzensportler aufgefordert, sich von Themen fern zu halten, von denen er keine Ahnung hat. Diese Art von Stresstest wollte man den Banken wohl lieber nicht zutrauen.
Ratenkredite bisher günstig
Dezember 5, 2010
Gute Nachrichten für all diejenigen, die einen Ratenkredit aufnehmen möchten: Obwohl die Zinsmärkte langsam aber sicher anziehen, sind die Zinssätze von Konsumentenkrediten immer noch unbeeinflusst. Wenn man den Durchschnittswert der Zinssätze ermittelt und mit dem Wert des Vormonats vergleicht, ist sogar ein ganz leichter Rückgang der Kreditzinsen zu erkennen.
Ob dies so bleiben wird, ist derzeit schwer zu sagen. Langfristig werden sich die Banken den Zinsmärkten jedoch nicht entziehen können und zwangsläufig an der Zinsschraube drehen müssen. Als die Zinsmärkte in den letzten beiden Jahren deutlich zurückgegangen sind, haben die Zinssätze für Ratenkredite eine ähnliche Entwicklung erlebt. Dementsprechend verfügen die Banken nur über einen begrenzten Spielraum, um die Zinssätze auf dem aktuellen Niveau zu halten.
All diejenigen, die einen Konsumentenkredit aufnehmen möchten, könnten deswegen gut damit beraten sein, die Finanzierung nicht auf die lange Bank zu schieben. Dies gilt besonders für die Aufnahme größerer Kreditbeträge. Wer zum Beispiel die Anschaffung eines Neuwagens plant und diesen finanzieren möchte, sollte die aktuell sehr niedrigen Kreditzinsen nutzen. Wenn es nämlich zum Zinsanstieg kommt, hätte dies deutliche Auswirkungen: Die Zinskosten eines solchen Kredits würden deutlich anziehen und somit die Haushaltskasse spürbar stärker belasten.
Eine zeitnahe Kreditaufnahme ist jedoch nicht das einzige Mittel, um sich günstige Kreditzinsen zu sichern. Ebenso wichtig ist die Durchführung eines Kreditvergleichs. Die Zinsunterschiede, die zwischen den einzelnen Darlehensgebern bestehen, fallen nämlich außerordentlich hoch aus. Nur wer sich mehrere Kreditangebote einholt und diese miteinander vergleicht, befindet sich letztlich in der Lage, mit Gewissheit einen günstigen Ratenkredit aufzunehmen.
Fondsgebühren sollen stärker reguliert werden
Dezember 3, 2010
Bei der Auswahl von Investmentfonds haben es Anleger nicht gerade leicht. Die Anzahl der in Deutschland verfügbaren Fondsprodukte hat in den vergangenen Jahren enorm zugelegt. Die einzelnen Fonds unterscheiden sich jedoch nicht nur durch die jeweiligen Anlagestrategien: Je nach Anbieter können spürbar Gebührenunterschiede bestehen. Diese sind auf keinen Fall zu unterschätzen. Es ist wichtiger denn je, vor dem Erwerb von Fondsanteilen zu prüfen, welche Gebühren von der Investmentgesellschaft erhoben werden.
So gibt es beispielsweise zunehmend mehr Aktienfonds, die an eine sogenannte Performance-Fee gekoppelt sind: Wenn sich ein Fonds besser als ein Referenzprodukt entwickelt, darf die Fondsgesellschaft einen ordentlichen Anteil der erzielten Outperformance selbst einstreichen. Für den Anleger bedeutet dies wiederum, dass seine Rendite deutlich knapper ausfällt.
Wie das Finanz- und Wirtschaftsmagazin „Capital“ mitteilt, arbeitet das Bundesfinanzministerium an einer Gesetzesänderung. Das Ziel ist es, den Freiraum der Fondsgesellschaften einzuschränken. Diese sollen ihre Gebühren nicht mehr fortlaufend ändern können. Sollten Gebührenänderungen angedacht sein, müssen diese zuvor von der BaFin genehmigt werden.
Die Erhebung der Performance-Fee wird mit dieser Gesetzgebung nicht verhindert. Die Fondsgesellschaften sind auch nach Inkrafttreten der Gesetzesänderung dazu berechtigt, diese Gebühr zu erheben. Die Gesetzesänderung, die aufgrund einer EU-Richtlinie angestrebt wird, soll die Anleger in erster Linie vor nachträglichen Änderungen der Gebühren schützen. Wann die Gesetzesänderung in Kraft treten wird, steht noch nicht genau fest. Voraussichtlich wird es bis zum Sommer des nächsten Jahres dauern, bevor die Änderung greift. Bis dahin bleibt den Investmentgesellschaften noch eine ganze Weile Zeit, um die Gebühren ihrer Fonds sicherheitshalber zu erhöhen.
