Ende der Zusammenarbeit DMB Rechtsschutz und der IDEAL

April 29, 2009

Die im Dezember 2005 aufgenommene kooperative Arbeit der DMB Rechtsschutz-Versicherung AG und der IDEAL Lebensversicherung a.G. ist bereits zum Ende des letzten Jahres hin im vollen Einvernehmen beider Konzerne wegen eines Finanzdefizits beendet worden. Im Rahmen einer vereinbarten Arbeitsteilung war die IDEAL für den Bereich Vertrieb und für den Bereich der Vertrags- und Schadensbearbeitung der DMB Rechtsschutz zuständig. Grundlage und Orientierungshilfe für diese Teilung war das von den beiden Gesellschaften geschaffene, neue Rechtsschutzprodukt, das für die besonderen Bedürfnisse abgestimmt war. Die Erwartungen und Hoffnungen, die von beiden Firmen in das gemeinsame Projekt gesteckt wurden, konnten nicht erfüllt werden. So konnte beispielsweise der geschäftliche Erfolg durch dieses Angebot nicht erzielt werden. Kunden, die schon einen Vertrag abgeschlossen haben, müssen jedoch nichts befürchten. Die bisherigen knapp 300 Verträge werden von der DMB Rechtsschutz weitergeführt.

Zusätzlich wird auch die Beteiligung der IDEAL Lebensversicherung a.G. von 25 Prozent plus eine Aktie an der DMB Rechtsschutz aufgelöst. Die weiteren Gesellschafter der DMS Rechtsschutz übernehmen die Aktien der IDEAL. Der Sitz im Aufsichtsrat der DMB, der bisher vom Vorstandsvorsitzenden der IDEAL besetzt wurde, wird demzufolge auch neu bestimmt.

Kfz- Versicherungen: Gibt es einen Tarif für die Bundeswehr?

April 27, 2009

“In diesem Jahr, das heißt 2009, werde ich aufgrund meines Berufs für vier Jahre nach Sardinien, Italien, versetzt. Gibt es für diesen Zeitraum einen speziellen Kfz-Versicherungstarif für meinen Pkw?”

Deutsche Kfz-Versicherungen bieten keinen speziellen Schutz für diesen Zeitraum an. Man sollte sich jedoch mit seinem Kfz-Versicherer in Verbindung setzen und prüfen, ob die Tarifgruppe von Normal (N) in (B) öffentlichen Dienst umgestellt werden kann. Viele Gesellschaften bieten diese Umstellungsmöglichkeit an. Dazu ist es lediglich notwendig ein Formular (Bescheinigung für die Zuordnung zu der Tarifgruppe B) auszufüllen, das bei der Versicherung angefordert werden kann und vom Arbeitgeber – in dem Fall der Bundeswehr – auszufüllen und zu unterzeichnen ist.
Darüber hinaus verändert sich bei der Kfz-Versicherung nichts, sofern sich der Hauptwohnsitz auch in Zukunft weiter in Deutschland befinden wird. Sollte es im Zusammenhang mit der Stationierung auch zu einer Verlagerung des Hauptwohnsitzes kommen, ist ein Versicherungsschutz in Deutschland nicht mehr möglich. Unter diesen Umständen muss im jeweiligen Stationierungsland nachgefragt werden, wie weit und unter welchen Bedingungen eine Kfz-Versicherung angeboten wird.

Sofern es sich um einen Staat innerhalb der Europäischen Union handelt, sollte bei der ausländischen Versicherungsgesellschaft in jedem Fall nachgefragt werden, ob es die Möglichkeit gibt, die bereits in Deutschland vorhandenen Rabatte (SF- Klassen) zu übertragen.
Außerhalb der Europäischen Union gelten die Bedingungen und Voraussetzungen der entsprechen Staaten.

Erweiterte Unfallversicherung bei der InterRisk

April 24, 2009

Kernpunkt jeder Unfallversicherung ist die Absicherung für den Fall dauernder Unfallfolgen. Die Unfallversicherungskonzepte L, XL, XXL und i-MAX sind jetzt durch die InterRisk Versicherungs-AG Vienna Insurance Group ausgebaut worden. Um die in der Unfallversicherung angebotenen Bedingungskonzepte für bedarfsgerechten Versicherungsschutz zu optimieren und attraktiver für den Kunden zu machen, wurde bei der Erweiterung vor allem Wert auf neue Deckungsrabattstufen gelegt.

Schon im Februar letzten Jahres sind Leistungserweiterungen durchgeführt worden, eine Vielzahl davon bezog sich jedoch auf das i-MAX- Konzept. Gemäß der neuen Regelung verrechnet die InterRisk im Fall einer Invalidität Krankheiten oder Beschwerden erst ab einem Mitwirkungsanteil von 80 Prozent. Neben der Aufbesserung der beitragsfreien Leistungen für Bergungs-, Kur- und Rehakosten als auch kosmetische Unfallfolgen auf eine Höhe von 150.000 Euro gehören unter anderem auch die maximale Beitragsbefreiung bei Arbeitslosigkeit auf drei Jahre zu den Leistungsverbesserungen der i-MAX. Die Beitragsbefreiung ist sogar auf XXL- Hausrat, XXL- Privathaftpflicht- und XXL- Wohngebäudeversicherungen anwendbar, sofern diese zusammen mit einer i-MAX- Deckung im abgeschlossenen Vertrag vorliegen.

Die Leistungsverbesserungen aller Konzepte sind nun für alle Neuverträge sowie für die bestehenden Verträge für Leistungsfälle seit dem 01. Februar 2009 geltend. Vor kurzem erst wurde eine weitere Rabattstufe eingeführt, die für die Bündelung von Versicherungen sorgen soll. Das heißt für den Kunden, dass er insgesamt 15 Prozent Deckungsrabatt erhalten kann, wenn er in Zukunft mehr als drei Versicherungen in einem Vertrag kombiniert. Kommt es zu einem Einschluss einer Unfallversicherung für mehrere Menschen, wird dabei jeder Versicherungsnehmer einzeln gezählt.

Gothaer mit Altersvorsorge für TierarzthelferInnen

April 22, 2009

Im Rahmen des neuen Tarifvertrages haben TierarzthelferInnen seit Beginn dieses Monats gegenüber ihrem Arbeitgeber einen Anspruch auf einen Arbeitgeberbeitrag in Höhe von 30 Euro monatlich zur betrieblichen Altersvorsorge. Kommt es zu einem Verzicht auf vermögenswirksame Leistungen, wird der Beitrag sogar auf 66 Euro monatlich erweitert. Außerdem ist es jeder Arzthelferin erlaubt, weitere Summen ihres Bruttogehaltes im Rahmen einer Entgeltumwandlung für ihre eigene Betriebsrente zu benutzen. Der Arbeitgeber soll bei der Entgeltumwandlung durch eine weitere Unterstützung in Höhe von 20 Prozent des Umwandlungsbetrags helfen.

Durch dieses Vorgehen wird es der Tierarzthelferin möglich gemacht, ohne großen Nettoaufwand einen Betrag für die eigene Vorsorge anzusparen. Die Gothaer offeriert nun eine Komplett- Lösung zur Umsetzung der neuen Vereinbarungen. Damit dem Arzt die Abwicklung erleichtert wird, ist das Angebot speziell auf diese Regelung angepasst worden. Der Tierarzt hat lediglich die Aufgabe, für seine Angestellten einen Vertrag mit einer Direktversicherung oder Pensionskasse abzuschließen. Die Beiträge für beide Varianten sind aufgrund der staatlichen Förderung steuer- und sozialabgabenfrei. Als einmalige Kapitalanlage oder als lebenslange Rente werden dann bei Erreichen des Rentenalters die Leistungen von der Gothaer aus dieser Versicherung an den Arbeitnehmer ausgezahlt.

Neuer Unfall-Schutzbrief bei der Condor Versicherungsgruppe

April 20, 2009

Die Condor Versicherungsgruppe hat jetzt einen neuen Unfall-Schutzbrief auf den Markt gebracht, durch den es den Betroffenen ermöglicht wird, Pflege- und Hilfsleistungen nach dem Unfall in Anspruch zu nehmen. Der Versicherungsnehmer hat damit bis zu sechs Monate den Anspruch auf Hilfe, wozu zum Beispiel eine tägliche Grundpflege zählt. Das beinhaltet unter anderem Körperpflege und Hilfestellung bei der Durchführung von Bewegungsübungen. Außerdem ist in den Leistungsumfang beispielsweise ein täglicher Menüdienst integriert, wöchentliche Wohnungsreinigungen und Wäscheservice, aber auch Unterstützung im Haushalt und bei Besorgungen oder die Begleitung und einen Fahrdienst bei Arztbesuchen.

Ein 24-Stunden-Notruf ist zum Zwecke der organisatorischen Unterstützung nach einem Unfall von der Condor installiert worden. Durch die Betreuung per Telefon im Notfall haben Unfallopfer und Angehörige die Gelegenheit, über das Versicherungsunternehmen die nötigen Schritte einzuleiten. Dazu gehören unter anderem die Vermittlung von Spezialkliniken und –ärzten oder die Benachrichtigung Angehöriger.

Durch den Ausbau des Versicherungsschutzes ergeben sich auch für Alleinlebende neue Möglichkeiten. Beispielsweise wird bei einem Bänderriss im Knie nur eine kurze stationäre Behandlung des Patienten im Krankenhaus vorgenommen. Danach wird dieser mit der Anordnung, das Bein weitere Wochen zu schonen, entlassen. Singles benötigen in solch einer Situation zu Hause dann Hilfe, um den Haushalt, die Versorgung mit Essen als auch Arzt- und Therapiebesuche zu erledigen.

Aktuelle Zinssenkungen beim Festgeld

April 17, 2009

Die Zeiten hoher Zinsen beim Festgeld sind nun endgültig vorbei: Die Anbieter zeigen sich immer knausriger, viele von ihnen senken derzeit ihre Zinssätze. Wer noch eine halbwegs akzeptable Rendite erwirtschaften will, muss den Markt aktiv und intensiv durchleuchten.

Bereits seit einigen Monaten sind die besten Zinssätze beim Festgeld unter den Autobanken und den ausländischen Geldinstituten zu finden. Aber selbst hier fallen die Zinsen: Der bisherige Top-Anbieter NIBC Direct zahlt beispielsweise seit dem 15. April nur noch 4,75 statt 5,05 Prozent Zinsen für zwölfmonatige Einlagen in Höhe von mindestens 1000 Euro. Trotzdem ist die niederländische Bank, die der niederländischen Einlagensicherung untersteht, noch immer auf Platz eins unter den Festgeld-Anbieter: Für mindestens 1.000 Euro, die für 24 Monate angelegt werden, zahlt die Bank noch 5 Prozent – ein Minus um 0,15 Prozentpunkte zwar, aber immer noch ein überdurchschnittlich attraktives Angebot.

Auch die nächsten beiden Top-Anbieter im Bereich Festgeld kommen aus den Niederlanden: Bei der Akbank gibt es 4,5 Prozent für zwölf Monate und 4,75 Prozent für bis zu fünf Jahre Anlagezeitraum bei mindestens 2.000 Euro Einlagesumme. Bei der Garanti-Bank gibt es immerhin noch vier Prozent bei 2.600 Euro Mindestanlagesumme.

Im Vergleich dazu nehmen sich die deutschen Angebote mickrig aus: Im Durchschnitt wird für Festgelder 2,06 Prozent gezahlt, für Tagesgeld sogar nur 2,0 Prozent Zinsen. Ausnahmen bilden hier die Autobanken: Bei der Mercedes-Benz-Bank gibt es derzeit beispielsweise 3,25 Prozent Zinsen für zwölfmonatige Einlagen.

Leitzinssenkungen und ihre Konsequenzen

April 15, 2009

Vor wenigen Wochen hat die Europäische Zentralbank (EZB) den Leitzins aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage erneut gesenkt. Anders als in den Vereinten Staaten mit einem Leitzins von 0,0- 0,25 Prozent liegt der Leitzins der EZB seit 02. April bei 1,25 Prozent. Der niedrigere Leitzins erfreut auch Immobilienkäufer: Bereits im März waren die Zinsen für Immobilienkredite um 0,1 Prozentpunkte zurückgegangen. Nach der neuesten Senkung vom 02. April rechnen Experten mit einer weiteren positiven Auswirkung auf den Kreditmarkt. Ein 200.000 Euro- Immobilienkredit mit zehnjähriger Zinsbindung war bereits im März um 2.710 Euro preiswerter geworden. Aber nicht alle Kreditinstitute geben Zinssenkungen zeitnah an den Kunden weiter. Aus diesem Grunde ist auch empfehlenswert für den Kreditnehmer, unbedingt verschiedene Angebote einzuholen, bevor er sich für eines entscheidet.

Durch die andauernde Weltwirtschaftskrise kam es Anfang März in der Eurozone zu einer Senkung des Leitzinses um 0,5 Prozentpunkte, das entspricht 50 Basispunkten, auf 1,5 Prozent. Dieser Wert ist zuvor unerreicht geblieben. Im April kam es dann zur weiteren Senkung auf den historischen Tiefstand von 1,25 Prozent.

Leitzinsen geben an, unter welchen Bedingungen sich Kreditinstitute bei Noten- und Zentralbanken Geld leihen können. Dadurch können die Währungshüter auf wirtschaftliche Gegebenheiten reagieren, um die Inflation einzudämmen und das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Mit der Vergünstigung des Geldes sollen Investitionen und Konsum gefördert werden, damit der Verlauf der gegenwärtigen Rezession abgefedert wird.

Für die Eigenheimbauer ist die Krise eher vorteilig, schließlich ist der deutsche Immobilienmarkt im Gegensatz beispielweise zu dem Amerikanischen stabil und eine konservative Finanzierung bei selbstgenutzten Immobilien kann aktuell sehr lohnenswert sein.

PKV unterstützt Aids- Prävention

April 13, 2009

Der Verband der privaten Krankenversicherungen, engagiert sich seit Kurzem in einem neuen Bereich: Die PKV unterstützt als Großsponsor die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bei der Aids-Prävention. Die neue Kampagne trägt den Namen „mach’s mit” statt “Gib AIDS keine Chance”.

Von der PKV als „erfolgreiche Partnerschaft zwischen privater und öffentlicher Hand“ bezeichnet werden die Anbieter privater Krankenversicherungen die Aids-Prävention der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit 3,4 Millionen Euro pro Jahr unterstützen. PKV-Verbandsdirektor Dr. Volker Leienbach bestätigte dies in einer Pressemitteilung und betonte, dass die Aufgabe von den 46 Unternehmen, die im Verband der privaten Krankenversicherung vertreten sind, übernommen wird. Dabei wird die Hauptaufgabe darin bestehen, die BZgA in ihrer Aufklärungsarbeit zu unterstützen. Vor allem Aufklärung und Prävention seien wichtig. Grund dafür ist, dass die Krankheit trotz verbesserter Medikamente immer noch nicht heilbar ist. So gehört es zu den Kernaufgaben, die Infektionen zu verhindern.
In Deutschland ist die Zahl der Infizierten in den letzten Jahren angestiegen. Nach Angaben des Robert-Bosch-Instituts lag die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland im letzten Jahr bei weit mehr als 3.000. Im internationalen Vergleich ist die Infektionsrate in Deutschland vergleichsweise niedrig.

Darüber hinaus sind nach Aussagen des Verbands der PKV auch wirtschaftliche Motive ausschlaggebend für sein Engagement. Die medizinischen Kosten für die Behandlung einer HIV-Infektion sind sehr hoch, nach Schätzungen des Verbandes liegen sie bei 500.000 Euro. Im Falle einer Infektion mangelt es an diesem Geld an anderen Stellen des Gesundheitswesens. Daher wäre es möglich, mithilfe von Prävention nicht nur menschliches Leid, sondern auch finanzielle Engpässe im Gesundheitswesen zu verhindern.

Insgesamt ist das öffentliche Interesse für das Thema AIDS auch in Deutschland stark gesunken. Die Präventionskampagnen sollen dazu beitragen, das Thema AIDS auch wieder in die Köpfe der Menschen zu bringen.

R+V Unfallschutz: Kinder richtig absichern

April 10, 2009

Die R+V bietet einen Rundumschutz für Kinder, der weit über den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz hinausgeht. Sicherlich ein wichtiger Schutz, denn jährlich verunglücken in Deutschland rund 1,67 Millionen Kinder. Mehr als 30 Prozent dieser Unfälle geschehen zu Hause und im Freizeitbereich. Aufgrund dieser Zahlen gehören Unfälle zu den größten Gesundheitsrisiken für Kinder.

Worüber sich viele Eltern vermutlich oft nicht im Klaren sind: Die gesetzliche Unfallversicherung bietet keinen Versicherungsschutz bei Freizeitunfällen. Über die gesetzliche Unfallversicherung werden lediglich Unfälle im Kindergarten, in der Schule oder auf den Wegen dorthin abgedeckt. Somit ist die gesetzliche Unfallversicherung ein guter und stabiler Baustein für die Kinder-Absicherung, aber für einen ausreichenden Schutz reicht er nicht aus.

Mit dem R+V-Kinder-Unfallschutz plus Kapitalvorsorge können Kinder oder Enkelkinder über den gesetzlichen Unfallversicherungsschutz hinaus abgesichert werden. Der R+V-Kinder-Unfallschutz plus Kapitalvorsorge bietet:
- Weltweiten Unfallschutz rund um die Uhr
- Lebenslange monatliche Unfall-Renten
- Kapitalleistung schon ab 1 Prozent Invalidität
- Unfall-Krankenhaustagegelder
- Mitversicherung der Folgen von Zeckenbissen
- Finanzielle Vorsorge durch die Bildung von Kapitalrücklagen

Durch diese Bausteine können Kinder vor den finanziellen Folgen eines Unfalls geschützt werden. Außerdem wird gleichzeitig Kapital für den Start in ein unabhängiges Leben angespart. Das bedeutet, dass bei Vertragsablauf, beispielweise mit 18 Jahren, die eingezahlten Beiträge (ohne Versicherungsteuer und Ratenzahlungszuschlag) zuzüglich einer Überschussbeteiligung zurückgezahlt werden. Völlig unabhängig davon, ob Leistungen bei einem Unfall gezahlt wurden.

Ein zusätzlicher positiver Aspekt bei der angebotenen Absicherung des Kindes ist, dass das Kind auch beitragsfrei weiterversichert wird, wenn dem Versicherungsnehmer (z. B. Eltern, Großeltern oder Paten) etwas zustoßen sollte.

Gut versichert in den Frühling

April 8, 2009

Nach dem langen Winter ist die Natur ein beliebtes Freizeitziel für viele Menschen. Ein Picknick im Grünen, ein Spaziergang, Radfahren oder Nordic Walking machen jetzt wieder richtig Spaß. Aber in der Natur verbergen sich auch Gefahren. Zu einer dieser Gefahren zählt die Zecke, auch unter dem Namen Gemeiner Holzbock bekannt.

Seit vielen Jahrzehnten ist bekannt, dass Zeckenbisse die Gesundheit des Menschen erheblich beeinträchtigen können. Die Krankheiten, die die Zecken übertragen (Lyme-Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)), werden in der Öffentlichkeit erst seit ungefähr 20 Jahren verstärkt wahrgenommen. Aber nicht nur Borreliose oder FSME können übertragen werden: Es gibt zahlreiche weitere Erreger wie Viren, Bakterien und Parasiten. Durch sie kann es zu schweren Erkrankungen bei Menschen kommen. Sogar Erreger, die bereits in der Tiermedizin bekannt sind, werden nun zunehmend auch beim Menschen vorgefunden.

Für virologische, bakterielle, parasitäre und toxische Erkrankungen stehen leider bis heute keine Impfungen zur Verfügung. Lediglich für die FSME und die Russische Frühsommer- Meningio-Enzephalitis (RSSE, fernöstl. Subtypen) ist ein Impfstoff verfügbar.

Der beste Schutz gegen den Biss der Zecke ist die richtige Kleidung: Langärmelige Oberteile, lange Hosen und feste Schuhe sind ein Muss! Außerdem sollte nach jedem ausgedehnten Naturbesuch der Körper nach Zecken abgesucht werden. Bereits in der Haut festsitzende Zecken lassen sich mit einer Zeckenzange entfernen. Hausmittel wie Klebstoff, Öle oder Alkohol sollten auf keinen Fall angewendet werden. Entzündet sich ein Zeckenbiss, sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Besitzer einer Unfallversicherung sollten in ihre Police eine Zeckenbiss-Klausel aufnehmen lassen, denn die eventuellen schweren gesundheitlichen Folgen eines Zeckenbissen sind nicht automatisch durch eine Unfallversicherung abgesichert. Die Concordia-Unfallversicherung hat auf diesen ungeklärten Sachverhalt reagiert: Gesundheitliche Schäden, die durch Zeckenbisse verursacht wurden, sind nun im Leistungspaket aufgenommen.

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