Banken nehmen Rettungspaket der Regierung an
November 28, 2008
Die Banken haben das 500 Milliarden Euro schwere Rettungspaket der Bundesregieurng mittlerweile angenommen. Laut Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) haben die Banken bereits 100 Milliarden Euro an Bürgschaften beantragt. Dafür hat die Bundesregierung einen Betrag von maximal 400 Milliarden Euro eingeplant. Das zweite Modul des Rettungspaket zur Rekapitalisierung wurde ebenfalls beansprucht, von den bis zu 80 Milliarden Euro die zur Verfügung gestellt werden, wurden bisher 10 Milliarden Euro abgerufen. Die Banken haben nach Merkels Worten allerdings noch Nachholbedarf bei der Kreditversorgung für Unternehmen. Die Bundesregierung hat vor wenigen Wochen ein 50 Milliarden Euro schwere Konjunkturpaket beschlossen womit die schwächer werdende Wirtschaft gestärkt werden soll.
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Einzelhandel rechnet mit kleinem Zuwachs trotz Krise
November 28, 2008
Der deutsche Einzelhandel rechnet trotz der anhaltenden Finanzkrise und beginnenden Rezession beim Umsatz mit einem kleinen Zuwachs im Weihnachtsgeschäft 2008. Nach Angaben des Branchenverbandes HDE erwartet man für die Monate November und Dezember einen Umsatz von 74,7 Milliarden Euro. Dies würde einer Steigerung von 1 Prozent gegenüber dem vergangenen Jahr entsprechen. Laut HDE-Präsident Josef Sanktjohanser gibt es keine Anzeichen für ein schlechtes Weihnachtsgeschäft. Denn die Kaufkraft ist aufgrund der gesunkenen Inflationsrate deutlicher gestiegen als in der Mitte diesen Jahres. Außerdem wären die Einkommen gestiegen und die Zahl der Menschen, die in Arbeit sind im Jahresvergleich deutlich angewachsen.
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Anzag hat schwieriges Geschäftsjahr gemeistert
November 28, 2008
Das Arzneimittelunternehmen Andreae-Noris Zahn AG hat ein schwieriges Geschäftsjahr überstanden und schaut nun positiv auf das kommende Jahr. Der Konzernumsatz konnte im Geschäftsjahr 2008 um 3,5 Prozent auf 3,8 Milliarden Euro leicht gesteigert werden. Der Ergebnis vor Steuern (EBT) ist allerdings wegen einmaliger Sondereffekte auf 10,9 Millionen Euro nach 30,9 Millionen Euro erheblich gefallen. Zwar waren die Bruttoeinnahmen im Ausland um 13 Prozent gestiegen aber dieser Zuwachs konnte den Erlösrückgang in Deutschland nicht ausgleichen.
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Großbritannien: Woolworth steht vor der Pleite
November 27, 2008
Die traditionsreiche britische Kaufhauskette Woolworth steht vor der Pleite und befindet sich derzeit in Verhandlungen seine 800 Kaufhäuser zu verkaufen. Der DVD-Verlag 2 Entertain soll ebenfalls verkauft werden und nach den Verkaufsplänen an den Medienkonzern BBC Worldwide gehen. Wenn die Insolvenz trotz aller Bemühungen nicht abgwendet werden kann, dann trudelt das schwer angeschlagene Unternehmen in die Pleite und würde den Verlust von zirka 30.000 Arbeitsplätzen bedeuten.
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EU: 200 Milliarden Euro zur Konjunkturförderung
November 27, 2008
Die Europäische Union (EU) möchte ein 200 Milliarden Euro schweres Konjunkturprogramm zur Stützung der europäischen Wirtschaft verabschieden. Dafür müssen die 27 EU-Mitgliedsländer einen Betrag von 170 Milliarden Euro zur Verfügung stellen, die übrigen 30 Milliarden Euro sollen aus dem EU-Haushalt und der Europäischen Investitionsbank (EIB) kommen. Die Bundesregierung reagiert mit Ablehnung auf das milliardenschwere Programm und verwies dabei auf das eigene Konjunkturpaket. Bei der Generaldebatte zum Haushalt 2009 sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) dass die öffentliche Haushalte in den kommenden zwei Jahren bereits 32 Milliarden Euro zur Stützung der deutschen Wirtschaft ausgeben und zu Investitionen von 50 Milliarden Euro führe.
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Finanzkrise trifft Deutsche Bahn hart
November 27, 2008
Die Finanzkrise hat den Logistik-, und Bahnkonzern Deutsche Bahn AG erreicht und zwar rechnet die Konzernleitung mit einem massiven Einbruch im Schienengüterverkehr. Im Dezember könnten im schlechtesten Fall bis zu 40 Prozent weniger Züge fahren und widerspricht der Prognose des Bahnchefs Hartmut Mehdorn vor ein paar Wochen. Damals hatte er die Lage als weniger ernst geschildert. Das Unternehmen konnte im dritten Quartal sowohl seinen Umsatz als auch Gewinn steigern aber verbuchte bei der Verkehrsleistung im Güterverkehr einen Rückgang von 4 Prozent. Der Jahresumsatz des Jahres 2007 hatte bei 31 Milliarden Euro gelegen und es wurde ein Gewinn von 1,7 Milliarden Euro erwirtschaftet.
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Lycos Europe gibt auf
November 27, 2008
Der Internetkonzern Lycos Europe wird aufgegeben wodurch 500 der 700 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz verlieren. Der Mutterkonzern Bertelsmann und der Großaktionär Telefonica hatten versucht das Unternehmen zu verkaufen aber ein Komplettverkauf ist gescheitert, weshalb der einstige Star der New Economy zum Teil verkauft wird. Beide Konzerne sahen keine Möglichkeit mehr den Portalbetreiber und Webhoster langfristig in die Gewinnzone zu führen. Die Finanzkrise verhinderte nun die Suche nach einem Käufer, da offenbar keiner Interesse gezeigt hat Lycos Europe vollständig zu übernehmen.
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USA: 800 Milliarden US-Dollar für US-Wirtschaft
November 26, 2008
Die amtierende US-Regierung schlägt Alarm weil die Wirtschaft im dritten Quartal um 0,5 Prozent zurückgegangen ist und bedeutet einen stärksten Rückgang seit dem Jahre 2001. Die amerikanische Notenbank möchte die Konjunktur nun mit einem neuen 800 Milliarden US-Dollar schweren Hilfspaket stützen. Das Geld soll den nahezu still stehenden US-Kreditmarkt wieder auf die Beine helfen. Laut US-Finanzminister Henry Paulson sind die Verbraucher trotz der Finanzkrise, miesen Arbeitsmarktsituation und rapiden Kursrückgängen im November wieder positiver gestimmt. Im zweiten Quartal hatte die Wirtschaft noch ein Wachstum von 2,8 Prozent ausgewiesen aber durch die anhaltende Finanzkrise verbuchte sie im dritten Quartal ein Minuswachstum.
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Hamburg: 798 Millionen Euro Gewinn
November 26, 2008
Die Hansestadt Hamburg verbucht seine Gesamtschulden und Vermögen als erstes Bundedsland der Bundesrepublik Deutschland wie ein Unternehmen. Es wurde eine Konzernbilanz für das Jahr 2007 erstellt und demnach hat die Stadt an der Elbe einen Gewinn von 798 Millionen Euro erwirtschaftet. Rund 390 Beteiligungen hält Hamburg und zählt 89.000 Mitarbeiter. Die Kernverwaltung hatte einen Überschuss von 102 Millionen Euro erzielt. Beim Eigenkapital wurde ein Anstieg von 2,7 auf 3,8 Milliarden Euro verbucht und die Bilanzsumme belief sich auf 65,8 Milliarden Euro. Laut Finanzsenator Michael Freytag sieht es für das Jahr 2008 wegen der Finanzkrise allerdings schlechter aus und konnte keine exakte Prognose treffen.
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Hewlett-Packard optimistisch
November 26, 2008
Der US-Technologiekonzern Hewlett-Packard konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008 seinen Jahresumsatz gegenüber dem vergangenen Jahr um 13 Prozent auf 118,4 Milliarden US-Dollar steigern. Der Umsatzanstieg stammt vor allem aus der Übernahme des IT-Dienstleisters Electronic Data Systems (EDS). Beim Jahresüberschuss verbuchte das Unternehmen eine Steigerung von 15 Prozent auf 8,3 Milliarden US-Dollar. Im vierten Quartal hatte sich der Gewinn auf 2,1 Milliarden US-Dollar belaufen und sind 2 Prozent weniger als zwölf Monate zuvor. Dafür verantwortlich sind sowohl die Abschreibungen als auch die Übernahmekosten durch den Kauf von Electronic Data Systems (EDS). Nach den aktuellen Plänen sollen weltweit 25.000 Mitarbeiter entlassen werden darunter 1.400 Arbeitnehmer in Deutschland. Der Umsatz des vierten Quartals belief sich auf 33,6 Milliarden Euro und sind 19 Prozent mehr als zum gleichen Vorjahreszeitraum.
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