USA schliddern in die Rezession

Oktober 31, 2008

Die USA drohen in die Rezession abzurutschen, denn im dritten Quartal 2008 wies die US-Wirtschaft ein Minuswachstum von 0,3 Prozent auf. Dies ist der stärkste Rückgang seit dem Jahre 2001 als der Terroranschlag auf das World Trade Center am 11.09.2001 eine weltweite Rezession ausgelöst hatte. Im Frühjahr hatten die USA noch ein Wirtschaftswachstum von 2,8 Prozent gehabt und im dritten Quartal hatten die US-Verbraucher außerdem 3,1 Prozent weniger Geld ausgegeben. Die US-Wirtschaft lebt besonders stark vom Privatkonsum, der für 60 Prozent des jährlich erwirtschafteten Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 12,7 Billionen US-Dollar verantwortlich zeichnet und ist die stärkste Wirtschaftsnation der Welt.
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Minerölkonzern Exxon Mobil mit Rekordgewinn

Oktober 31, 2008

Der amerikanische Mineralölkonzern Exxon Mobil konnte im dritten Quartal diesen Jahres einen Rekordgewinn von 14,83 Milliarden US-Dollar erwirtschaften entspricht einem beeindruckenden Zuwachs von knapp 60 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Im zweiten Quartal hatte sich der Gewinn auf 11,68 Milliarden US-Dollar belaufen und hatte damit einen ersten Rekord aufgestellt. Beim Umsatz wurde ein Anstieg von 35 Prozent auf 137,7 Milliarden US-Dollar verzeichnet. Gegenüber Exxon Mobil hatte der britische Ölkonzern Royal Dutch Shell im dritten Quartal nur einen Quartalsgewinn von 8,45 Milliarden US-Dollar erzielt und entspricht einem Plus von 22 Prozent. Der Umsatz kletterte um 45 Prozent auf 132,2 Milliarden US-Dollar.
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Arbeitslosenzahlen auf dem Tiefststand

Oktober 31, 2008

Die Arbeitslosenzahlen befinden sich mit 2,99 Millionen Arbeitslosen laut den aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit auf dem tiefsten Stand seit dem Jahre 1992. Zwar wird die Arbeitslosigkeit wegen der erwarteten Rezession wieder steigen aber die Arbeitsmarktreformen der Agenda 2010 haben sich nach Angaben der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) für Deutschland positiv ausgewirkt. Das Hauptproblem ist nach wie vor die Langzeitarbeitslosigkeit, die es zu bekämpfen gilt. Dies ist das Ergebnis einer Studie des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) die im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) durchgeführt worden war. Wie das IZA herausfand steht Deutschland beim Vergleich der offenen und verdeckten Arbeitslosigkeit im Vergleich mit anderen europäischen Ländern besser da.
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Skoda Auto: Starker Gewinnrückgang

Oktober 31, 2008

Der Autohersteller Skoda Auto konnte im Zeitraum von Januar bis September 2008 seine Produktionszahlen um 11,3 Prozent steigern und entspricht 499.182 Fahrzeugen.  “Im Vergleich zu den Halbjahresergebnissen (Anstieg um 17,9 Prozent gegenüber Vorjahr) ist jedoch bereits ein Rückgang des Wachstumstempos unserer Verkaufszahlen erkennbar. Die aktuelle Unsicherheit bezüglich den Auswirkungen der Krise auf den Finanzmärkten beeinflusst zunehmend die Kaufabsichten unserer Kunden,” sagte Fred Kappler, Vorstandsmitglied von Skoda Auto für den Bereich Vertrieb und Marketing. Obwohl die Fahrzeugverkäufe angezogen sind, musste das Unternehmen in den ersten drei Quartalen diesen Jahres einen Rückgang bei seinem Operativen Ergebnis auf 455 Millionen Euro hinnehmen und sind 13,4 Prozent weniger als ein Jahr zuvor.
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Handelskonzern Metro verbucht höheren Umsatz

Oktober 30, 2008

Der Handelskonzern Metro Group konnte in den ersten neun Monaten diesen Jahres seinen Umsatz um 7,1 Prozent auf 47,8 Milliarden Euro steigern. Der internationale Umsatzanteil kletterte auf 61,2 Prozent und im dritten Quartal 2008 wurde ein Umsatz von 16,3 Milliarden Euro erzielt. “Die METRO Group zeigt Stärke in einem schwierigen Umfeld. In den vergangenen neun Monaten ist unser Geschäft weiter kräftig gewachsen”, sagte Dr. Eckhard Cordes, Vorstandsvorsitzender der METRO Group in Bezug auf die guten Quartalszahlen. In Deutschland steigerte das Unternehmen seinen Umsatz in den ersten neun Monaten auf 18,5 Milliarden Euro und entspricht einem Zuwachs von 2,0 Prozent.
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Deutsche Bank bleibt in den schwarzen Zahlen

Oktober 30, 2008

Der Finanzkonzern Deutsche Bank AG befindet sich trotz der anhaltenden Finanzkrise in einer relativ guten Lage. Im dritten Quartal hatte das Unternehmen einen Gewinn von 414 Millionen Euro erwirtschaftet und entspricht einem Rückgang von 75 Prozent gegenüber dem vorangegangenen zweiten Quartal diesen Jahres. Beim Vorsteuerergebnis wurde ein regelrechter Einbruch von 94 Prozent auf nur noch 93 Millionen Euro verzeichnet. Die Analysten dürften positiv überrascht sein, denn sie hatten eigentlich mit einem Verlust gerechnet. Aufgrund der Finanzkrise hat die Deutsche Bank erneut Wertberechtigungen von 1,2 Milliarden Euro vorgenommen.
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Gesundheitsfonds: Einheitsbeitrag beschlossen

Oktober 30, 2008

Die Bundesregierung hat den einheitlichen Beitragssatz für den Gesundheitsfonds beschlossen und liegt bei 15,5 Prozent. Jeder Bürger muss ab dem 01.01.2009 diesen Beitrag an seine Krankenkasse zahlen und bedeutet für viele Versicherte eine erhebliche finanzielle Mehrbelastung für die gleiche Leistung. Die großen Verlierer der bei Experten doch sehr umstrittenen Reform sind die Mitglieder preiswerter Krankenkassen, wozu vor allem die Betriebskrankenkassen gehören. Die Mehrbelastung beläuft sich bei den meisten Bürgern zwar nur auf wenige Euro im Monat aber wer ein mittleres Einkommen von 3500 Euro brutto hat, der muss mit einer jährlichen Belastung von einigen hundert Euro rechnen.
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Depot: Goldanteil niedrig halten

Oktober 30, 2008

Der Bundesverband Deutscher Banken empfiehlt Anlegern das Gold im Depot nicht überzugewichten. Das glänzende Edelmetall gilt schon seit Jahrtausenden als sicherer Hafen in schweren Zeiten aber die Preisentwicklung spricht da eine andere Sprache. Der Goldpreis ist starken Schwankungen unterworfen, er lag im September noch bei umgerechnet zirka 610 Euro für eine Feinunze Gold und liegt einen Monat später nun bei weniger als 700 US-Dollar also rund 530 Euro. Das politische Umfeld, der Ölpreis und die Entwicklung des Euro-Dollar-Wechselkurse haben einen erheblichen Einfluss auf den Goldpreis.
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Lycos Europe: Starker Umsatzrückgang

Oktober 29, 2008

Das Internetunternehmen Lycos Europe, welches in der Onlinewerbung tätig ist und Onlineportale betreibt verzeichnete in den ersten neun Monaten diesen Jahres einen erheblichen Umsatzrückgang. Der Umsatz belief sich im genannten Zeitraum auf 46,9 Millionen Euro während es ein Jahr zuvor noch 58,4 Millionen Euro waren. Bei der Bruttomarge wurde ein Rückgang von 54 auf 46 Prozent festgestellt. Die betrieblichen Kosten konnten durch ein strenges Kostenmanagement um 5,3 Millionen Euro gesenkt werden. Trotz der Kosteneinsparungen wurde allerdings in den ersten drei Quartalen 2008 ein negatives EBITDA-Ergebnis von 19,9 Millionen Euro erwirtschaftet und entspricht einem Anstieg von 7 Millionen Euro im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum.
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Konsumklima stabilisiert sich

Oktober 29, 2008

Das Konsumklima hat sich laut der GfK-Konsumklimastudie im Oktober trotz der Erdbeben auf den internationalen Finanzmärkten wieder stabilisiert. Eine leicht anziehende Einkommenserwartung verbunden mit einer sinkenden Sparneigung tragen hauptsächlich zur Stabilisierung bei. Die Konjunkturerwartung und Neigung neue Dinge anzuschaffen ist allerdings gesunken. Im September war die Konjunkturerwartungen gestiegen aber dies war wohl nur einmalig. Ein Monat später im Oktober ist der Konjunktur-Indikator um 11,4 Prozent auf minus 27,5 Punkte gefallen und bedeutet einen Rückgang von 66 Punkten gegenüber dem vergangenen Jahr.
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