Repower Systems AG erwartet 1,1 Mrd. Euro Umsatz
Juni 30, 2008
Der Windkraftanlagenhersteller Repower Systems AG rechnet für das neue Geschäftsjahr 2008/2009 mit einem Umsatz von 1,1 Milliarden Euro aufgrund des hohen Auftragsbestandes. Seinen Umsatz erhöhte das Unternehmen in der Zeit Januar bis März 2008 gegenüber dem Vojahr von 97,7 auf 147,4 Millionen Euro. Das EBIT-Ergebnis verbesserte sich deutlich von 255.400 Euro auf 3,1 Millionen Euro während sich das Nettoergebnis auf 1,4 Millionen Euro belief.
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Cronimet meldet Rekordumsatz
Juni 30, 2008
Das Karlsruher Stahlunternehmen Cronimet kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2007 verweisen und konnte mit 3,2 Milliarden Euro einen neuen Rekordumsatz erwirtschaften. Ein Jahr zuvor hatte der Umsatz noch bei 3,06 Milliarden Euro gelegen. Obwohl es eine schwache Edelstahlnachfrage gab, konnte der Stahlhersteller dennoch seinen Jahresumsatz steigern und die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich von 4.052 auf 4.180. Die Firmengruppe eröffnete sowohl in Italien als auch der Türkei neue Recyclingfirmen. Am armenischen Unternehmen Zangezurer Kupfer und Molybdän Kombinat AG (ZKMK) ist die Cronimet Mining GmbH mehrheitlich beteiligt.
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Modekonzern Escada mit schlechten Quartalszahlen
Juni 30, 2008
Der Modekonzern Escada hat für das zweite Quartal 2007/2008 einen Umsatzrückgang von 16,1 Prozent auf 153,7 Millionen Euro verzeichnet während es ein Jahr zuvor noch 183,1 Millionen Euro waren. Das EBITDA-Ergebnis ging von 16,0 auf 12,5 Millionen Euro deutlich zurück. Im Bereich Escada konnte das Unternehmen einen Zuwachs von 6,1 Prozent auf 10,5 Millionen Euro erzielen. Zugleich ging das EBITDA im Bereich Primera von 6,1 auf 2,0 Millionen Euro zurück.
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Öffentliche Einnahmen steigen um 4,5 Prozent
Juni 30, 2008
Nach den vorläufigen Ergebnissen der Kassenstatistik der öffentlichen Haushalte in Bezug auf das erste Quartal 2008, beliefen sich die Einnahmen auf 245,1 Milliarden Euro und entspricht einem Anstieg von 4,5 Prozent während die Ausgaben im gleichen Zeitraum um 0,5 Prozent zulegten. Zu dieser erfreulichen Entwicklung steuerten vor allem die gestiegenen Einnahmen aus Steuern und steuerähnlichen Abgaben bei, die sich auf 215,5 Milliarden Euro beliefen und damit 4,3 Prozent höher als ein Jahr zuvor.
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Steigende Zinsen bei Konsumentenkrediten
Juni 30, 2008
Im Bereich der Konsumentenkredite hatte sich in den vergangenen Jahren eine Menge getan. Zunehmend mehr Kreditinstitute haben das Geschäft mit den Privatkunden wiederentdeckt und neue Kreditprodukte entwickelt. Vor allem der Ratenkredit erfreut sich sowohl bei den Verbrauchern wie auch bei den Kreditinstituten einer wachsenden Beliebtheit. Dank moderner IT-Systeme ist es möglich geworden, Kreditentscheidungen auf eine schnelle und unkomplizierte Weise zu treffen, was zu einem immensen Rückgang der Zinssätze geführt hat.
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Düstere Wolken über dem Aktienmarkt
Juni 29, 2008
Der Aktienmarkt bereitet Anlegern derzeit wenig Freude: Im Zuge von Rezessionsangst und schlechter Stimmung auf dem Parkett verzeichnete der Deutsche Aktienindex in jüngster Vergangenheit herbe Verluste: Seit Mitte Mai verlor der deutsche Leitindex rund 800 Punkte und damit mehr als 10 Prozent seines Wertes.
Die Gründe für die Abwärtsdynamik sind nach Ansicht von Analysten vielfältig und in keinster Weise als Sommerloch zu interpretieren. Ganz wesentlich mitverantwortlich für die Kursverluste ist der anhaltend hohe Ölpreis. Jüngst wurde die Marke von 140 Dollar nach oben durchbrochen; eine Ende der Hausse scheint trotz des jüngst abgehaltenden Energiegipfels nicht in Sicht. Ein hoher Preis für fossile Brennstoffe wirkt auf die Abnehmerländer des „schwarzen Goldes“ wie eine zusätzliche Steuer und dämpft folglich die Inlandsnachfrage. Neben dem schwächeren Konsum verschlechtert sich insbesondere die Handelsbilanz deutlich: Während die Importsumme wächst, fallen die Ausfuhren aufgrund der auch im Rest der Welt abflachenden wirtschaftlichen Dynamik geringer aus.
Anleger, die von weiter fallenden Notierungen ausgehen, können mit Shortindizes an der Entwicklung partizipieren. Die Produkte sind im Rahmen eines Fonds und damit als Sondervermögen erhältlich und können fortlaufend ohne Ausgabeaufschläge gehandelt werden.
Optimisten sehen die derzeitigen Indexstände als günstige Kaufgelegenheit und steigen ein. Long-Positionen sollten aufgrund des gegenwärtig latenten Risikos jedoch nicht ohne Stopp-Limit eröffnet werden. Bei Deutschen Aktienindex sehen Charttechniker bei einem Kursniveau von knapp unter 6200 Punkten eine signifikante Unterstützung, deren Verletzung eine weitere Abwärtsdynamik verursachen könnte.
Insbesondere neue Höchststände am Ölmarkt und weitere Zinsschritte der Europäischen Zentralbank könnten die Angst vor einer lang anhaltenden Rezession verstärken und Kurse von nur mehr 5000 Punkten rechtfertigen.
Quo Vadis Deutschland?
Juni 29, 2008
Der Deutsche Aktienindex feiert in Kürze seinen 20. Geburtstag. Kurz vor dem Jubiläum erwischte das Börsenbarometer die Anlegerschaft auf dem falschen Fuß: Seit Mitte Mai verlor der Index der größten deutschen Unternehmen rund 800 Punkte. Charttechniker warnen bereits, dass ein Unterschreiten des im Zuge der turbulenten Handelssitzungen zu Jahresbeginn markierten Tiefs bei knapp 6200 Punkten zu einer verstärkten Abwärtsdynamik führen könnte; Pessimisten sprechen bereits von möglichen Kurszielen im Bereich von etwas oberhalb der 5000-Punkte-Marke.
Die wenig erfreuliche Entwicklung spiegelt die wirtschaftliche Realität der Zukunft wider: Die ganze Welt und damit auch die Bundesrepublik steht vor einem Abgleiten in eine möglicherweise lang anhaltende Rezession. Besonders dämpfend wirkt sich aktuell der hohe Rohölpreis auf die wirtschaftliche Dynamik aus. In Deutschland führt die Energiehausse zu einer verringerten Kaufkraft, in den Schwellenländern, die einen wesentlichen Teil der deutschen Experte absorbieren, wirkt sich der hohe Treibstoffpreis dämpfend auf sämtliche Wirtschaftszweige aus.
Der starke Außenwert des Euro, die angesichts der hohen Inflationsrate unvermeidliche bevorstehende Zinserhöhung durch die EZB und nicht zuletzt das durch hohe Abgabenlasten schwache Konsumklima werden die deutsche Wirtschaft in Zukunft stark belasten. Experten prophezeien für das Jahr 2009 eine Zunahme des realen Bruttoinlandsprodukts um lediglich ein Prozent; die Trendwende auf dem Arbeitsmarkt dürfte dementsprechend im Jahr 2010 folgen.
Angesichts der dramatisch verschlechterten makroökonomischen Rahmenbedingungen erscheint es sinnvoll, die Aktienquote im Portfolio signifikant zu verringern und Renten und Immobilien stärker zu gewichten. Die Misere dürfte nach Ansicht von Analysten noch mindestens ein Jahr anhalten; erst im nächsten Sommer lässt sich möglicherweise eine Ende der Rezession absehen.
Vermögensaufbau: wenig Motivation bei den Deutschen
Juni 29, 2008
Die meisten Bundesbürger sind sich der Tatsache bewusst, dass es noch nie so wichtig war, auf privater Ebene Vorsorge für den Eintritt in den Ruhestand zu leisten. Hierzu zählt nicht nur der Abschluss entsprechender Finanzprodukte, sondern auch die Bildung von Ersparnissen. Doch gerade was den Vermögensaufbau betrifft, so fällt es dem Großteil der Bevölkerung äußerst schwer, Teile des Einkommens abzuzweigen und für spätere Zeiten auf diese Seite zu legen.
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Baufinanzierung mit Riester-Verträgen
Juni 28, 2008
Die Riester-Rente erfreut sich entgegen den kurz nach ihrer Einführung verlauteten Prognosen einer wachsenden Beliebtheit unter deutschen Sparern. Die Popularität dürfte zum einen der vergleichsweise hohen Frequenz in einschlägigen Medien geschuldet sein, zum anderen spiegelt sie die zahlreichen Vorzüge wider, in deren Genuss Besitzer eines Riester-Vertrages kommen.
So sind die Beiträge in einen Riester-Vertrag im Rahmen des Sonderausgabenabzugs steuerlich absetzbar – bis zu einer Höhe von immerhin 2100 Euro. Weiterhin gewährt der Fiskus attraktive Zulagen, wenn der Mindesteigenbeitrag in Höhe von vier Prozent des Bruttoeinkommens in einen Vertrag einbezahlt wird: 154 Euro Grundzulage plus 185 Euro Kinderzulage je kindergeldberechtigtem Sprössling winken jedem Sparer.
Neuerdings lässt sich die Riester-Rente auch zur Finanzierung der eigenen vier Wände nutzen: Vertragsguthaben inklusive der Zulagen können für die Beschaffung selbstgenutzten Wohneigentums verwendet werden. Die jüngst vom Gesetzgeber eingeleitete Änderung gilt dabei nicht nur für bereits bestehende Vertragsguthaben, sondern auch für künftige Einzahlungen. In der Praxis hat die rot-grüne Koalition die vor einigen Jahren abgeschaffte Eigenheimzulage in anderem Gewand wieder eingeführt.
Die Riester-Konten werden bei Verfügung der Mittel zur Baufinanzierung fiktiv weitergeführt und mit einem angenommenen Zinssatz von zwei Prozent versehen. Am Ende der Sparphase besteht somit ein fiktives Guthaben, das, sofern keine Rückführung der Entnahmen auf anderem Wege erfolgt, eine Steuerschuld auslöst: Die nachgelagerte Besteuerung der Riester-Rente mit dem persönlichen Einkommenssteuersatz kann somit im Rentenalter einer Belastung darstellen, wenn bei der Immobilienfinanzierung falsch kalkuliert wurde.
Inwieweit die Neuerungen zu einer Verstärkung der Aktivitäten auf dem Immobilienmarkt führen werden, kann zurzeit nicht sicher prognostiziert werden. In Gestalt der Riester-Rente hat der Gesetzgeber jedenfalls zwei neue Akzente gesetzt: Zum einen werden Familien bei einem Bauvorhaben finanziell stärker unterstützt, zum andern können Aufwendungen im Rahmen einer Immobilienfinanzierung zumindest eingeschränkt von der Steuer abgesetzt werden.
Ölkrise, die Dritte: Was Anleger jetzt tun können
Juni 28, 2008
Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht über die dramatischen Entwicklungen am internationalen Markt für Rohöl diskutiert, berichtet und philosophiert wird. Jüngst markierte der Preis des „schwarzen Goldes“ knapp über der Marke von 140 US-Dollar je Barrel (159 Liter) ein neues Allzeithoch.
Der Ärger der Verbraucher an der Tankstelle über hohe Treibstoffpreise ist verständlich, jedoch nicht das größte Problem an der Hausse des Energiemarktes. Die massiv angestiegenen Preise für fossile Brennstoffe bergen unheilvolles Potenzial, dass schnell akuten Handlungsbedarf für Anleger auslösen könnte.
Bislang geht die Fachwelt weitestgehend einhellig davon aus, dass die heutigen Emerging Markets in den kommenden Jahrzehnten mit einer erheblichen Dynamik wachsen und sich im Hinblick auf ihre Wirtschaftsleistung den Industrienationen annähern werden. Sollte der Ölpreis dauerhaft auf seinem gegenwärtigen Niveau verbleiben, müsste diese These ernsthaft in Frage gestellt werden. Diejenigen Schwellenländer, die Öl im Wesentlichen importieren müssen, werden ein deutlich langsameres Wirtschaftswachstum und - kurzfristig - auch rezessive und depressive Zustände hinnehmen müssen. Der Grund liegt auf der Hand: Je kleiner die Wirtschaftsleistung einer Nation ist, desto größer ist der Anteil der Ölimporte am gesamten Bruttoinlandsprodukt. Steigt der Ölpreis, steigen die Importe mit. Es bedarf nicht mehr als der elementarsten Kenntnisse der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung um zu erkennen, dass die wirtschaftliche Entwicklung unter der Hausse gerade in den aufstrebenden Märkten der „Zweiten Reihe“ leiden wird.
Für Anleger bedeutet dies in der Konsequenz, dass Entwicklungsländer, die stark vom Rohölimport abhängig sind, untergewichtet werden sollten. Besser eignen sich jene Märkte, die aufgrund eigener Vorkommen den Bedarf aus eigener Kraft decken können bzw. von dem Ölboom sogar profitieren – Brasilien und Russland beispielsweise.
Hinsichtlich den Inflationserwartungen und den entsprechenden Portfolio-Maßnahmen soll an dieser Stelle explizit auf die notwendige Unterscheidung von Bestands- und Wachstumsgrößen hingewiesen werden: Sollte der Preis für Kraftstoffe auf seinem derzeitigen Niveau verharren, ist eine deutlich sinkende Teuerungsrate im zweiten Halbjahr 2009 zu erwarten. Sollte sich die Hoffnung vieler Volkswirte bestätigen und es sich bei dem Anstieg des Ölpreises um eine spekulative Blase handeln, könnte der Preisdruck sogar deutlich nachlassen und Inflationsraten von rund einem Prozent wären in einigen Jahren wieder realistisch.
