Containerfonds

Februar 16, 2008

In Zeiten von Börsenturbolenzen suchen viele Anleger nach neuen, alternativen Anlageformen, wie zum Beispiel Containerfonds. Bereits gestern wurde dieser Art von Fonds im Blog-Posting erwähnt, heute soll sie näher vorgestellt werden.

Containerfonds werden üblicherweise in Form von geschlossenen Fonds aufgelegt. Das bedeutet, dass nur eine begrenzte Anzahl an Fondsanteilen ausgegeben wird, und dass diese über einen längeren bzw. festgelegten Zeitraum gehalten werden müssen. Die durchschnittliche Haltedauer liegt zwischen acht und zehn Jahren. Das Fondskapital wird für den Kauf von Schiffs- bzw. Transportcontainern verwendet, die anschließend an Unternehmen aus der Logistikbranche vermietet bzw. verleast werden. Um sich vor Ausfällen, wie zum Beispiel Verlusten oder Beschädigungen zu schützen, werden hinreichende Versicherungen abgeschlossen. Nach dem Auslaufen der Leasingverträge wird versucht, die Container zu verwerten – also zu einem möglichst guten Preis weiter zu verkaufen.

Es gibt gleich mehrere Faktoren, die für den Kauf entsprechender Fondsanteile sprechen. Da wäre zunächst einmal die Tatsache, dass sich mit den Fonds (so lange sie von erfahrenen Anbietern aufgelegt werden)  erstklassige Renditen erzielen lassen. Zwar fallen die Renditechancen nicht so hoch wie bei Aktienfonds aus, liegen aber dafür über den Renditeerwartungen von Rentenfonds. Kursschwankungen wie bei offenen Fonds gibt es natürlich nicht. Ob ein Fonds profitabel ist, hängst stattdessen von den unternehmerischen Tätigkeiten des Anbieters ab. Wenn es gelingt, die Container zu guten Konditionen zu verleasen und sie abschließend zu einem guten Preis zu verkaufen, so können die Fondsanleger attraktive Renditen einstreichen.

Bezüglich der Marktaussichten bleibt zu sagen, dass diese nicht besser sein könnten. Ein weltweit zunehmender Güterverkehr – der größtenteils über Container abgewickelt wird – spricht für ein solches Investments. Des Weiteren können steigende Rohstoffpreise (in diesem Fall der Preis für Stahl) dafür sorgen, dass die Herstellungskosten der Container weiterhin ansteigen werden. Somit können vor allem Anleger profitieren, die möglichst bald einsteigen oder bereits eingestiegen sind – denn steigende Containerpreise sorgen auch automatisch für höhere Einnahmen.

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