Britisches Pfund: An fallenden Kursen verdienen
April 18, 2010
In den vergangenen zwei Monaten hat der Euro ordentlich abgewertet. Als Hauptgrund ist die Griechenlandkrise zu nennen: Griechenland geht es finanziell alles andere als gut. Das Land steckt in großen finanziellen Schwierigkeiten, die unter anderem auf eine hohe Verschuldung zurückzuführen sind.
Allerdings rechnen zunehmend mehr Markteilnehmer damit, dass schon bald eine Wende eintritt: Die EU-Mitgliedstaaten haben Griechenland eine Unterstützung zugesichert. Dementsprechend dürfte der Euro erst einmal stabilisiert sein. Gleichzeitig ziehen dunkle Wolken über anderen Staaten auf. Die Wertpapierspezialisten der Royal Bank of Scotland (RBS) sehen eine solche Gefahr besonders für Großbritannien. Im RBS Finanznewsletter „Märkte & Zertifikate weekly“ malen die Wertpaperexperten ein interessantes Bild aus: Die Briten haben mit einem starken Haushaltsdefizit bzw. mit einer hohen Neuverschuldung zu kämpfen. Hinzu kommen generell hohe Schulden. Die Folge könnte eine baldige Abwertung des britischen Pfund gegenüber dem Euro sein.
Anleger, die sich ein solches Szenario vorstellen können und zudem über ein hohes Maß an Risikobereitschaft verfügen, haben gleich mehrere Möglichkeiten, eine solche Spekulation anzugehen. Es gibt mehrere Wege, um auf die Entwicklung von Währungskursen zu spekulieren. Besonders das Forextrading erfreut sich einer steigenden Beliebtheit: Es ermöglicht Realtimetrading – auf Wunsch sogar in Verbindung mit starken Hebeln.
Wer mit dem Forex Trading nicht vertraut ist, jedoch über ein Depot bei einem Onlinebroker verfügt, kann auch anderweitig auf die Entwicklung des britischen Pfunds spekulieren. Die RBS bietet sogenannte Mini Zertifikate an, die einen schnellen und unkomplizierten Einsteig ermöglichen. Mit einer sicheren Geldanlage hat solch eine Anti-Pfund Wette allerdings nichts gemeinsam: Das Anlagerisiko ist hoch bemessen.
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